Die nachfolgenden Ausführungen sind für mittelständische Brauereien gedacht. Bei Großbrauereien liegen gem. den hier behandelten Themen meist andere, abweichende Verhältnisse vor.
Sudhaus - allgemein
Der thermische Energieverbrauch im Sudhaus (Maischen, Würzeaufheizen sowie Würzekochen) beträgt ca. 50% des Gesamtwärmeverbrauches der Brauerei. Möglichkeiten der Energieeinsparung hängen stark von Art und Konzeption der Sudhausanlage ab. Für 4-Geräte-Sudwerke herrschen verständlicherweise bessere Bedingungen, als für 2-Geräte-Sudwerke.
Maschinentechnische Ausrüstung
Allgemeingültig ist zu sagen, dass die maschinentechnische Ausrüstung einer Brauerei einen guten Wirkungsgrad aufweisen sollte. (z.B.: Förderhöhen v. Pumpen) etc. 70% bis auf ca. 30% ist möglich.B....
Die folgende Aufstellung zeigt die Entwicklung der Tannoid-Gehalte in deutschen und internationalen Bieren. Sie wurde zusammengestellt von Dipl.-Br.-Ing. K.-F. Kretschmer, Eystrup. "Tabelle!
Wärmeverbrauchende Brauereianlagen kämen heute mit relativ niedrigen Dampfdrücken aus. Die meisten Wärmeverbraucher sind aus Anschaffungskostengründen jedoch mit (zu) kleinen Heizflächen bestückt, die dann einen (zu) hohen Dampfdruck erforderlich machen. Die Kondensatanlagen als energiesparende Einrichtungen werden meistens vernachlässigt behandelt.
Sudhaus
Die Maischgefäße benötigen bei einer Aufheizleistung gemäß DIN 8777 Nr. A 6 von 1,5 bis 2,0 K/min für die Teilmaische und 0,5 bis 1,0 K/min für die Gesamtmaische am Maischgefäß einen Dampfdruck von 2 barü, max. 2,5 barü.
Zum Würzekochen mit Innenkocher und einer stündlichen Verdampfung von 6-8% reichen 2,0 barü. Beim Außenkocher mit Umwälzpumpe genügen 0,35-0,5 barü. Über 2 barü sollte man jedoch nicht hinausgehen.h..
Das Urlaubsentgelt ist Arbeitsentgelt, das der Arbeitgeber für die Zeit des Urlaubs fortzahlt. Es ist ebenso wie anderes Arbeitsentgelt pfändbar. Das gilt auch für das Arbeitsentgelt, das der Arbeitgeber bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Abgeltung nach § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz zahlt.
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts stellt der Urlaubsabgeltungsanspruch keine einfache Geldforderung dar. Er ist Ersatz für die wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr mögliche Befreiung von der Arbeitspflicht. Deshalb setzt er voraus, dass der Urlaubsanspruch noch erfüllt werden könnte, wenn das Arbeitsverhältnis weiter bestünde. Jedoch besteht im Hinblick auf die Pfändbarkeit kein Grund, die Urlaubsabgeltung anders als das Urlaubsentgelt zu behandeln..
Brauereien verkaufen einen wesentlichen Teil der von ihnen produzierten Getränke in Mehrweggetränkekästen gegen Pfand. Die für die Bewertung der Pfandrückstellungen und Pfandforderungen wesentlichen Berechnungsgrundlagen und -methoden sollen im folgenden Beitrag dargestellt werden.
Für die Verpflichtung zur Rückzahlung des Pfandbetrages bei Rückgabe des Leergutes ist im handelsrechtlichen Jahresabschluss eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 Satz 1 zu bilden, da es sich um eine Verpflichtung gegenüber anderen Personen (nämlich den Kunden) handelt, die wirtschaftlich verursacht ist, mit deren Inanspruchnahme ernsthaft zu rechnen ist und die künftigen Ausgaben keine aktivierungspflichtigen Vorgänge auslösen (1). Juli 1995 konkretisiert (2).
....
Wie der Branchenverband BSI mitteilte, lag der Pro-Kopf-Verbrauch an Spirituosen im vergangenen Jahr bei rund 5,8 l. Dabei habe sich der Durchschnittskonsum in Ost und West nahezu angeglichen: Vor zehn Jahren wurden in den neuen Bundesländern noch 12,9 l und in den alten 6,2 l Hochprozentiges konsumiert. Im europaweiten Vergleich belegen die Deutschen nun beim Alkoholkonsum Platz sieben. Mehr tranken die Luxemburger, Rumänen, Portugiesen, Iren, Tschechen und Franzosen.
Mit einem Angebot von rund 756 Mio Flaschen Schnaps und Likören hatten die Deutschen im europaweiten Vergleich wie in den vergangenen Jahren das größte Angebot an Spirituosen. Im Gegenzug brachen die Ausfuhren im Vergleich zu 2000 um knapp 30% auf 90 Mio Flaschen ein..
Mit diesem Satz aus der Fußballersprache bezeichnete Günter Guder, Geschäftsführer des Vereins zur Förderung von Mehrwegverpackungen, die Situation bezüglich der Einführung der Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen anlässlich der Mitgliederversammlung des Vereins am 19. Juni 2002 in Frankfurt. Am 2. Juli 2002 werden die sogenannten Nacherhebungsquoten im Bundesanzeiger veröffentlicht. Das hat zur Folge, dass das Pflichtpfand auf Getränkeeinwegverpackungen zum 1. Januar 2003 kommt. Wie dramatisch sich die Situation im Verpackungsbereich verändert hat, zeigte Guder anhand einiger Zahlen:
"Tabelle"
Das GfK-Consumer-Scan von rd. 1000 Haushalten zeigte im März 2002 eine Mehrwegquote von 56%. Demnach, so Guder, ist es „allerhöchste Eisenbahn“ in Sachen Pflichtpfand. Achim R.
..
Nestlé Waters, eine Einheit der Nestle SA, Vevey, verstärkt mit der Akquisition der Sparkling Spring Mineral Water Co. ihre Führungsposition in den USA. Die Sparkling Spring Mineral Water Co. ist ein wichtiger Anbieter in der amerikanischen Seenregion um Chicago. Das Familienunternehmen generiert 85% des Umsatzes durch das Liefergeschäft und 15% im Einzelhandel. Im Jahr 2001 erreichte es einen Umsatz von 33 Mio USD.
Anlässlich des Fränkischen Bierfestes im Nürnberger Burggraben wurde am 30. Mai 2002 das Enzensteiner Haferbierbrot vorgestellt, das bei den Besuchern sehr gut ankam. Diese neue Brotsorte vereint Bier und Brot: ökologisches Roggenmischbrot mit Dinkel und Sonnenblumenkernen mit reinem Natursauerteig und Enzensteiner-Haferbier (leicht fruchtig, weich und abgerundet im Geschmack, angenehm nach Brot schmeckend) als Schüttflüssigkeit für den Teig. Bei der Vorstellung der neuen Brotsorte (v.l.): Bäckermeister Herrmann Lang, Schnaittach, Martin Kreß, Besitzer der Brauerei Enzensteiner, Karl Papst, Obermeister der Bäckerinnung Nürnberg, Manuela Sillius, Koordinatorin Slow City Deutschland und Leiterin des Convivium Nürnberg der deutschen Slow-Food-Bewegung, Alfred Schaller, Agrarberater Bioland.
"Tabelle"
Die beiden zur Actis AG gehörenden Unternehmen, Freiberger Brauhaus AG und die Oppacher Mineralquellen GmbH & Co. KG, kamen überein, Marketing und Vertrieb gemeinsam zu betreiben.
Die Oppacher Mineralquellen, zwar schon vor 120 Jahren als Destillation und Obstkelterei gegründet, gehörten zur DDR-Zeit zur Lausitzer Früchteverwertung Sohland und produzierten das beliebte Fruchtsaftgetränk Orangenperle. Bedeutung erlangten sie erst, als der Betrieb 1992/93 als Tochter der Odenwald-Quelle komplett neu errichtet wurde und Mineralwasser und Süßgetränke auch außerhalb der Region vertrieben wurden. Vor wenigen Wochen wurde zur vorhandenen Abfülllinie für Glasflaschen eine PET-Anlage installiert..
Der Bundesfinanzgerichtshof (BFH) hat mit Urteil vom 14. August 2001 XI R 22/00 entschieden, dass eine Entlassungsentschädigung (Abfindung), die ein Arbeitnehmer wegen der Auflösung eines Arbeitsverhältnisses erhält, auch dann steuerbegünstigt ist, wenn der Arbeitgeber für eine gewisse Übergangszeit aus sozialer Fürsorge ergänzende Entschädigungszusatzleistungen gewährt. Dies sind z.B. solche Leistungen, die zur Erleichterung des Arbeitsplatz- oder Berufswechsels oder als Anpassung an eine dauerhafte Berufsaufgabe und Arbeitslosigkeit erbracht werden. Diese Leistungen sind im Zeitpunkt des Zuflusses regulär zu besteuern.
Nach ständiger Rechtsprechung sind außerordentliche Einkünfte im Sinne des § 34 Abs. 1 und Abs. Wird die Abfindung z.B.
....
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Weitere zehn Jahre Veltins-Arena
-
Neue Mantel- und Entgelttarifverträge
Oettinger Brauerei GmbH
-
Norddeutsche Brauereien stärken Interessenvertretung
-
Größtes Umbauprojekt der Unternehmensgeschichte von Krombacher
Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG
-
Altenburger Alkoholfrei Hell
Altenburger Brauerei GmbH