Die autonome Republik Burjatien in der Russischen Föderation sucht einen Investor zum Bau und Betrieb einer Brauerei mit Herstellung von anderen (nicht)alkoholischen Getränken. Das Objekt soll in der Hauptstadt Ulan-Ude (400 000 Einwohner) angesiedelt sein. Die Kapazität der Brauerei ist mit knapp 40 000 hl pro Jahr geplant. Weitere Details können von Ulfert Hübler, Wiesenstr. 7, 51519 Odenthal, Tel. 02202/ 78307, E-Mail: erfragt werden.
Warum sich nur mit dem Drinks-Konzern Allied Domecq verbandeln? Miller Brewing Co. ist auch mit Skyy Spirits LLC aus San Francisco, einer Vermarktungsgesellschaft der Marke Skyy-Wodka, eine Allianz eingegangen mit der Absicht, ein Mixgetränk auf Wodka-Basis mit Zitrusgeschmack ab März auf den Markt zu bringen. Der in den USA sehr bekannte Wodka der Marke Skyy wird in einer kobaltblauen Flasche vertrieben. In eben einer solchen Flasche steht auch die "Malternative" Skyy Blue in den Regalen. Der Verkaufspreis eines Six-Packs soll im Superpremium-Segment 7 USD betragen. Wie die Marktforschungsgesellschaft Beer Marketers Insights ermittelte, betrug der Absatz der "Malternatives" in den USA im vergangenen Jahr fast 3 Mio Barrel (3,5 Mio hl). Miller Brewing Co..
Ende Mai gab Baltic Beverages Holding (BBH) bekannt, dass seine russische Tochter Baltika eine neue Brauerei in Habarovsk in Ostsibirien bauen wird. Die Bevölkerungszahl der Habarovsk-Region beträgt ca. 10 Mio. Die Brauerei hat eine Kapazität von 1,0 Mio hl Bier und soll im Sommer 2003 fertiggestellt werden. Die Investition beträgt rund 50 Mio USD. BBH gehört zu je 50% Carlsberg Breweries und Hartwall. Der norwegische Mischkonzern Orkla besitzt 40% an Carlsberg Breweries.
Im Mai schloss South African Breweries (SAB) seine Brauerei in Kenia und kaufte dafür einen 20%igen Anteil an Kenya Breweries Ltd (KBL), die seinem Rivalen gehört, dem britischen Drinks- und Braukonzern Guinness/Diageo. Der Grund für die Betriebsstilllegung? Fallender Bierabsatz. Im Gegenzug erklärte sich East African Breweries (gehört Guinness) bereit, seine 30 Mio USD-Moshi-Brauerei im Nachbarstaat Tansania zu schließen und 20% an Tanzania Breweries zu erwerben, die mehrheitlich SAB gehört. Rund 200 Kenianer, die bei SAB angestellt waren und in der Thika-Brauerei nahe Nairobi Castle Lager und andere Marken brauten, verloren ihren Job. Weitere 600 Jobs im Bereich des Vertriebs sollen ebenfalls gestrichen werden. In Tansania stehen nun rund 1000 Brauerei-Mitarbeiter auf der Straße..
Im 4. Quartal steigerte Molson seinen Gewinn um 82% dank gesunkener Kosten, eines höheren Umsatzes und geänderter Bilanzierungsmethoden. Der Ertrag im 4. Quartal (Ende März 2002) stieg auf 33,6 Mio CAD (21,5 Mio USD), oder 27 Cents pro Aktie von 18,5 Mio CAD oder 15 Cents je Aktie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz erhöhte sich um 12% von 522 Mio CAD auf 619 Mio CAD. Der Umsatz in Kanada kletterte um 1,5% nach oben und lag damit knapp über dem Branchendurchschnitt von 1,4%. Der Brauer konnte seinen Marktanteil um 0,1% vergrößern auf 45,3% infolge eines 0,2%igen Wachstums im 3. Quartal. In den USA stieg der Umsatz um 1,3%. In Kanada liefern sich die beiden großen Braukonzerne Molson und Labatt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was den Marktanteil betrifft..
In seiner Gewinnprognose gab der kanadische Brauer Molson bekannt, man gehe von einer Steigerung von 20% vor Zinsen und Steuern für 2002 aus, nicht zuletzt dank eines rigorosen Kostensparprogramms bei Kaiser. Im März hatte Molson den zweitgrößten Brauer Brasiliens, Kaiser, für 765 Mio USD übernommen. Die Gewinnsteigerung von 66 Mio CAD ist im Einzelnen zu erzielen durch eine Umsatzsteigerung (27%), Beschaffungssynergien (22%), höhere Kapazitätsauslastung (20%), verbesserte Logistik (16%) und Rationalisierungsmaßnahmen (15%). Das Kostensparprogramm hat eine Laufzeit von drei Jahren.
Weinschreiber, geht bloß in Deckung! Denn Brauer können es auch - das blumige Kauderwelsch, mit dem sie edle und nicht so edle Tropfen beschreiben. "Der Duft von Prosciutto und Wild über reifen Maulbeeren. Und außerdem breitschultrig." Falls Sie es wissen möchten - nein, das haben wir nicht erfunden. Das ist Weindeutsch. Wenn Sie irgendein Weinmagazin aufschlagen, stoßen Sie unweigerlich auf Beschreibungen, die sich in ihrer extravaganten Prosa kaum noch übertreffen lassen. In ihrer Begeisterung über einen Roten oder Weißen geraten die Weinjournalisten gern außer Rand und Band. Daher auch ihre Vorliebe für das Kauderwelsch aus Schinken und Wild. Allerdings kann man nicht leugnen, dass ihre Beschreibungen Einfluss haben auf Leser und Verbraucher.-% auf den Markt. April 2002 erteilt.
Alles war bereit. Der größte Brauer Argentiniens, Quinsa (11,5 Mio hl Bier) hatte bereits verkündet, man wolle 36% der stimmberechtigten Aktien im Wert von 346,6 Mio USD an Brasiliens AmBev verkaufen - im Tausch dafür, dass Quinsa die Distribution von AmBev in vier lateinamerikanischen Märkten übernimmt. Zur Holding Quinsa, die in Luxemburg registriert ist, gehört die beliebteste Biermarke Argentiniens, Quilmes. Soweit der Plan. Dieser Deal wollte einem Konkurrenten gar nicht gefallen: Heineken. Seit 1884 sind Quinsa und Heineken verbündet. Darüber hinaus gehören dem niederländischen Braukonzern 15% der Anteile an Quinsa. In seiner Klage vor einem luxemburgischen Gericht gab Heineken an, Quinsa habe ihm das Vorkaufsrecht vorenthalten und auch das Recht, den Deal abzulehnen..
Leserbrief zum Artikel "E-Business in der Getränkeindustrie" erschienen in der "Brauwelt" Nr. 29, Seite 988, 2002.
Elektronisch vernetzte Einkaufsabläufe dienen primär der Systemintegration. Inwieweit diese jedoch die Einkaufsergebnisse verbessern helfen, darf bezweifelt werden. Vor allem ersetzen sie nicht den intelligenten Einkauf, der mit breitem Marktwissen und vorausschauender Einkaufsstrategie Unternehmenserfolge mitträgt.
Unabhängig von der Unternehmensgröße sichern schon immer Rahmen- und Abschlussverträge den überwiegenden Brauereibedarf ab, aus denen die Bedarfsträger selbstständig disponieren. Damit entfallen zeit- und kostenraubende Verfahrensabläufe (Bedarfsmeldungen)..
Das altbayerische Weizenbier aus der dickwandigen Glasflasche mit den beiden Brustringen unterhalb des Bügelverschlusses verlangte eine ganz besonders sorgfältige Einschenktechnik, welche der geübte Gastwirt vortrefflich zu zelebrieren wusste: Flasche vorsichtig und langsam öffnen, Glas schräg halten, Bier langsam eingießen, dann Glas senkrecht halten und die Schaumkrone kommen lassen. Die Hefe auf dem Flaschenboden blieb brav liegen oder wird mit etwas Bier aufgeschüttelt und ins Trinkglas geschüttet, falls der Kunde dies so wollte. Wenn nicht, musste das unfiltrierte Bier mit seiner bernsteinähnlichen Farbe klar im Glas stehen. Dass die Hefe auf dem Flaschenboden blieb, war wiederum bestimmten Techniken vorbehalten, die geheimnisvoll zu behandeln waren.
Über den Einfluss unterschiedlicher Konservierungsmethoden für Hefen auf die Vitalität und Bierqualität wurden Untersuchungen angestellt. Es zeigt sich, dass kein Zusammenhang zwischen den Überlebensraten nach der Konservierung und der Vitalität der Hefen während der Gärung existiert. Dies unterstreicht nachdrücklich die klare inhaltliche Trennung der Begriffe Viabilität und Vitalität.
Nachdem zu beobachten ist, dass die Konservierungsmethode Lyophilisation auf Grund negativer Auswirkungen auf die brautechnischen Hefeeigenschaften ungeeignet ist, wird die praktikable Methode Antrocknen der Hefen an Filterpapier unter Berücksichtigung ihres Einflusses auf den Geschmack und die Geschmacksstabilität der Biere eingehender beleuchtet.
Einleitung
Die Stammhaltung bzw....
In diesem Beitrag wird ein neuartiger, ringförmig ausgebildeter Läuter-
bottich, der unter dem Namen "Pegasus" vermarktet wird, erstmals vorgestellt. Die Ergebnisse der Abnahme lassen bei konventioneller Senkboden-
belegung auf ein vielversprechendes System schließen. Die nächste Installation wird im September dieses Jahres in der Privatbrauerei Hof-
mühl, Eichstätt, in Betrieb genommen und zur BRAU Beviale 2002 in Nürnberg zu besichtigen sein.
Für die Maischefiltration kommen heute im Wesentlichen zwei Vorrichtungen zum Einsatz: der Läuterbottich oder der Maischefilter. Es hat jedoch in der weiteren und jüngeren Vergangenheit nicht an Anstrengungen gefehlt, diese klassischen Apparate durch andere, teilweise kontinuierlich arbeitende Trenntechniken zu ersetzen.
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