Der Begriff Widget (deutsch: Produkt, Ding) wird im Brauerei- und Getränkebereich für einen Einbau - meist eine Kunststoffkapsel - in ein Gebinde (Flasche, Dose) verwendet, mit dem beim Öffnen des Getränks cremiger Schaum erzeugt wird. Die erste Widget-Dose wurde in Großbritannien erstmals Anfang der 90er Jahre von Guinness in Dosen patentiert und auf den Markt gebracht. Bald folgten zahlreiche andere Brauereien, die damit vor allem Ale- oder Stout-Biere mit Stickstoff aufschäumen.
Der schäumende Effekt wird in der Widget-Dose durch ein Druckgefälle erzielt. Zunächst wird eine leere, mit kleinen Öffnungen versehene Kunststoffkapsel auf dem Boden der Dose aufgeklebt. Die Dose wird dann mit dem Getränk gefüllt sowie mit einer geringen Menge an flüssigem Stickstoff.
In seinem wissenschaftlichen Übersichtsvortrag vermittelte Dr. Friedrich Keydel, Vizepräsident der Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, anlässlich der Jahresmitgliederversammlung der Gesellschaft für Hopfenforschung am 18.3.2002 in Freising einen umfassenden Einblick in die Strategie gegen den Echten Mehltau. Der Echte Mehltau stellt derzeit die größte Bedrohung im Hopfenbau dar. Er erfordert die ganzheitliche Betrachtung des Problems. Dazu präsentierte Keydel die neuesten Ergebnisse aus züchterischer wie pflanzenbaulicher Sicht.
Suche nach Resistenzgenen
Aus züchterischer Sicht ist die Erzeugung resistenter Sorten die primäre Strategie. Als Basis dazu dient eine möglichst breite Variabilität des genetischen Materials. Derzeit resistente Sorten, wie z.B.
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Der 21. Kölner Brauertag am 15. 5. 2002 wählte das für die Praxis überaus wichtige Thema zu einem Schwerpunkt und für viele der mehr als 100 Teilnehmer war es der eigentliche Grund zur Fahrt nach Köln.
Dr. Michael Voetz, VLB Berlin, gab in seinem Einleitungsvortrag einen Überblick über gängige Schnellmethoden in der mikrobiologischen Betriebskontrolle. Zu Produktkontrolle gehört das Wissen zu den kontaminierenden Mikroorganismen in den einzelnen Stufen der Produktionskette. Die konventionellen Nachweisverfahren basieren auf eine Vermehrung und anschließender Charakterisierung dieser Mikroorganismen. Insbesondere die Pilze der Gattungen Fusarium, Aspergillus und Penicillium können durch ihre Fähigkeit zur Toxinbildung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
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Diese Frage stellte Dr. Frank Rath, Leiter des Forschungsinstituts für Rohstoff an der VLB Berlin auf dem 9. Dresdner Brauertag am 19. April 2002 und gab aus seiner Sicht auch viele Hinweise, wie die Fachwelt darauf eine Antwort finden kann.
Eine gute Braugerste zeichnet sich durch die sechs großen "E" aus, nämlich Ertrag, Eiweiß, Endosperm, Enzyme, Extraktgehalt und Energie.
Anhand der seit 1971 in den Jahrbüchern der Braugerstengemeinschaft dokumentierten Werte für deutsche Sommergerste konnte die Entwicklung der wichtigsten Parameter nachgewiesen werden.
Die Extraktausbeute wurde in den letzten Jahrzehnten von ca. 80 Prozent auf 82 bis 83 Prozent gesteigert. Es wird ein Endvergärungsgrad bis 84 Prozent erreicht.B. Dr. Dr.
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Der folgende Beitrag soll den Strompreis im Jahr 2002 dem Strompreis vor der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 gegenüberstellen. Es soll v.a. gezeigt werden, ob der Preis trotz einer Reihe von neuen Preisbestandteilen, über oder unter dem vor der Liberalisierung liegt. Darüber hinaus wird aufgezeigt, welche Vertragsstrukturen zukünftig für den Sondervertragskunden nötig sein werden.
1 Der Energiepreis
In der Vergangenheit setzte sich der Energiepreis aus dem Arbeits-, dem Leistungs- und einem Messpreis zusammen. Darin enthalten war der Preis für die Durchleitung. Da Blindstrom in der Regel in Brauereien keine Rolle spielt, wird dieser nicht betrachtet.
1.
Einen weiteren Schritt in den Wettbewerb stellt die zum 1.
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Beschäftigte, die im Betrieb beim Bierholen verunglücken, stehen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Zu diesem Urteil kommt das Bundessozialgericht (BSG).
Der Fall: Ein bereits alkoholisierter Arbeiter wollte sich auf einem Besorgungsweg ein Bier aus einem Automaten in einer benachbarten Werkshalle ziehen und wurde dabei durch einen Gabelstapler schwer verletzt. Die Berufsgenossenschaft lehnte daraufhin Entschädigungsleistungen ab. Begründung: Einzig der Wunsch nach Alkoholgenuss habe den Arbeiter in die Werkshalle geführt. Dieser diene jedoch nicht dem Erhalt der Arbeitskraft.
Das BSG teilte diese Einschätzung: Der Weg zum Getränkeautomaten habe eigenwirtschaftlichen Interessen, nicht betrieblichen Belangen gedient.
(BSG, AZ: B2U22/OOR).
Im zweiten Teil des Beitrags werden die wichtigsten Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen aus dem gleichnamigen Projekt, das am Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik in Zusammenarbeit mit den unten aufgeführten Firmen durchgeführt wurde, auszugsweise dargestellt. Im ersten Teil des Artikels wurden Ergebnisse von Untersuchungen zur Gasdurchlässigkeit, zu Migrationseigenschaften, zur physikalischen und chemischen Stabilität sowie Ergebnisse zum Einfluss der Reinigungshäufigkeit auf die Gasdurchlässigkeit von Kunststoffflaschen dargestellt. Dieser Teil des Artikels befasst sich mit den Möglichkeiten zur technologischen Einflussnahme auf die Geschmacksstabilität des Bieres beim Abfüllen in Kunststoffflaschen.
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EU-Verbraucherkommissar David Byrne strebt eine genauere Etikettierung von Lebensmitteln an. Deshalb hat er einen Vorschlag vorgelegt, künftig alle Bestandteile von Lebensmitteln und vor allem Allergene zu kennzeichnen. Konkret werde der Vorschlag die aktuelle Praxis beenden, dass Lebens-
mittelstoffe erst dann gekennzeichnet werden müssen, wenn sie über ein Viertel des Produktes ausmachen. Ferner sollen sämtliche mögliche Allergene auf dem Etikett stehen, auch bei Alkoholika. Beabsichtigt ist eine Änderung der europäischen Kennzeichnungsrichtlinie, die voraussichtlich im Jahr 2004 in Kraft treten wird.
Die Pläne der EU-Kommission belegen, dass Lebensmittelallergien in den Focus des Gesetzgebers geraten sind. 15 verschiedene Allergene identifiziert.B. Mehlstaub).
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Inzwischen wurden die EBC-Sortenversuche des Braugersten-Jahrgangs 2001 veröffentlicht. Der Bericht basiert auf den Kommentaren der vier regionalen Vorsitzenden und soll die getesteten Sorten beschreiben. Als Referenz verwendete man die Sommerbraugerstensorten Scarlett und Barke und die Wintergerstensorten Esterel, Tiffany, Clarine und Regina.
Ergebnisse bei den Wintergersten
Von den Sorten im zweiten Versuchsjahr wird in den Regionen Zentral und West die Sorte Vanessa hervorgehoben auf Grund von Korngröße und Ertrag. In den Versuchen in Zentraleuropa entwickelte sich die diastatische Kraft besonders gut, im Westen war der Ertrag herausragend. In den Regionen Süd und Zentral zeigte Ladoga Verbesserungen bei der Sortierung und hohe Erträge, jedoch geringe diastatische Kraft....
Wasser ist im Preis in 12 von 14 Vergleichsländern innerhalb der letzten 12 Monate angestiegen. Nur die Niederlande konnten von einer leichten Senkung um 0,5% berichten, während sich in Deutschland, dem Land mit den höchsten Wasserpreisen weltweit, nichts geändert hat. Interessant ist vor allem, dass der Großteil der Vergleichsländer mit ihren Preiserhöhungen über die jeweiligen Inflationsraten gestiegen sind, so die Studie der National Utility Services (NUS). Und Südafrika verbucht mit 20,4% den weltweit höchsten Wasserpreisanstieg.
Den alarmierenden Preisanstieg bestimmen zwei wichtige Faktoren: Erstens die Qualität der Wasserversorgung und zweitens die Notwendigkeit der Erhaltung unserer Trinkwasserressourcen.
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Nach ersten inoffiziellen Ernteschätzungen der Firma H. Eisemann KG steht der Hopfen der Kampagne 2002 gut, kleinere Sturm- und Hagelschäden, die bisher über das Anbaugebiet Hallertau heruntergegangen sind, werden keinen Einfluss auf das Ernteergebnis haben, so der Bericht. Auch Schädlinge bzw. Krankheiten sind bisher nur vereinzelt aufgetreten. In den letzten Tagen wurde die Rote Spinne gesichtet, es soll sich aber auch hier um Einzelfälle handeln, die in den Griff zu bekommen sein sollten.
Die erste inoffizielle Hopfenschätzung für die einzelnen Anbaugebiete (siehe Tabelle 1 - Erntemenge 2001 in Klammern).
Die Daten stammen von Ende Juli 2002 und sind als erster Anhaltspunkt gedacht. Die offizielle Schätzung der Schätzkommission beginnt am 16. August 2002 in der Hallertau....
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