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Archiv

Kommt die Single-Gesellschaft oder nicht? Darüber herrschen lt. W. Smola bei den Marktforschern sehr unterschiedliche Ansichten getreu dem Motto: "Raus aus den Kartoffeln, rein in die Kartoffeln".
Der Leiter der BAT-Freizeitforschung, Prof. Dr. Horst W. Opaschowsky, verkündet 2001 den Zukunftstrend Vereinzelung: "Die Zahl der Single-Haushalte wächst in einem nie gekannten Ausmaß. Für die Zukunft ist mit einer weiteren Zunahme dieser Lebensform zu rechnen."
Matthias Horx und Prof. Norbert F. Schneider sehen lt. Petra Kaminsky von dpa im April 2002 einen ganz anderen Trend: "Der echte vom Alleinleben überzeugte Single bleibt ein Einzelfall. Gerade drei Prozent gehören zu den ‘heirats- und familienunwilligen Einzelgängern’. Es gibt keinen Trend zur Single-Gesellschaft..

Archiv

Süßes bereichert mittlerweile auch die Bereiche Lifestyle und Nachtleben, wie dem Zukunftsletter Juli 2002 zu entnehmen ist. Als Beispiel dafür wird die "Ahoi-Brause" von Frigeo angeführt. Um den Kultcharakter dieses Produktes zu unterstreichen, werden seit einem Jahr erstmalig in der Firmengeschichte launige Kinospots geschaltet, die etwa einen Pfarrer beim Verzehr der Brause zeigen. In Zukunft soll herausgestellt werden, dass sich die Brause auch als Zusatz zu alkoholischen Getränken oder zum Badewasser eignet.
In den USA macht vor allem der Lolly in reiferen Märkten Karriere, und zwar nicht nur mit neuen Sorten mit Frucht-, Joghurt- oder Butter-Popcorn-eschmack, sondern auch als medizinische Lollipops, die als Appetitzügler oder Anti-Rausch-Hilfe fungieren..

Markt

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im April 2001 in Deutschland rund 38,5 Mio Haushalte, darunter 14,1 Mio (37%) Einpersonenhaushalte. Be-sonders häufig sind Einpersonenhaushalte in den Großstädten anzutreffen.
Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus 2001, der europaweit größten jährlichen Haushaltsbefragung zu den Lebens- und Arbeitsverhältnissen in Deutschland.
Während der Anteil der Einpersonenhaushalte in Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern bei 26% lag, wurden in Gemeinden mit einer Größe von 2000 bis unter 50 000 Einwohnern bereits 31% aller Haushalte von einer Person geführt. Noch höher lagen die Anteile der Einpersonenhaushalte in Gemeinden mit 50 000 bis unter 200 000 bzw. 200 000 bis unter
500 000 Einwohnern. Sie machten 40% bzw..

Diverses

In den härter werdenden Märkten (Kostendruck, Verdrängungswettbewerb) wird es für die Unternehmen immer wichtiger, sich vom bloßen Preiswettbewerb abzukoppeln und dem Kunden durch maßgeschneiderte Dienstleistungen einen konkreten Mehrwert zu bieten. Wie die jüngste "Marktstudie Außendienst 2002" der Hamburger Unternehmensberatung Handelsdienst GmbH zeigt, spielt der Außendienst bei dieser Kundenbindungs-Offensive eine Schlüsselrolle. Wichtig dabei sind der Ausbau von Leistungsanreizen und Sanktionen, die Verfeinerung des Vertriebscontrolling sowie der Einsatz modernster Techniken.
Das Anforderungsprofil des Außendienst-Mitarbeiters hat sich in den letzten Jahren entscheidend verändert.
Mittlerweile erhalten fast 90% der Außendienstmitarbeiter eine erfolgsabhängige Vergütung. B..

Management

Seit nunmehr über einem Jahr wird über die neuen Basler Eigenkapitalvorschriften für Banken diskutiert. Insbesondere stehen negative Auswirkungen auf die Kreditfinanzierung des Mittelstandes im Mittelpunkt der Diskussion. Im Rahmen der Kreditfinanzierung führt Basel II dazu, dass sich Brauereien proaktiv mit dem Thema Rating auseinander setzen und entsprechende Vorbereitungen treffen müssen.

Seit nunmehr über einem Jahr wird über die neuen Basler Eigenkapitalvorschriften für Banken (kurz: Basel II) lebhaft diskutiert. Insbesondere die negativen Auswirkungen auf die Kreditfinanzierung des Mittelstandes stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Basel II wird darüber hinaus auch bei den Kunden (Gastronomen, Getränkeverlegern usw. auch Tabelle 1).B. in Form von Immobilen, Maschinen usw.

Marketing

Marken- und Preis-management stellen derzeit wohl die wichtigsten Themen in den Führungsetagen deutscher Brauereien dar. Bei der Gestaltung von Maß-
nahmen im Bereich der Preis- und Markenpflege werden aber häufig die Interdependenzen zwischen beiden Bereichen vernachlässigt. Wie ist beispielsweise ein Premiumimage mit einer konsequenten Niedrig-preispolitik zu vereinbaren? Der vorliegende Beitrag weist auf Probleme bei der Preisgestaltung und Markenpflege hin und gibt erste Lösungshinweise zur Bewältigung der anfallenden Probleme. Es stellt sich allerdings die Frage, ob diese Aktivitäten, die beispielsweise Millionen im Bereich des Sportsponsorings verschlingen, durch einen angemessenen Erfolg gerechtfertigt werden....

Verpackung

In einem Spitzengespräch mit Umweltminister Trittin am 5. Dezember 2002 hat der Handel seine Ablehnung gegen die Bepfandung von Einweg-Getränkeverpackungen aufgegeben (s.a. Brauwelt Nr. 49, S. 1864 und 1865, 2002). Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) wird sich ohne Bedingungen am Aufbau eines Pfandsystems beteiligen. Das Pfand soll wie geplant zum 1. Januar 2003 eingeführt werden und das System bis zum 1. Juli 2003 funktionieren. Das Umweltministerium signalisierte nach dieser Zusage, bei der Umsetzung der Verordnung eine "gewisse Flexibilität" zu akzeptieren. Trittin will den Länderbehörden eine Regelung empfehlen, nach der die Verbraucher ihr Pfand zunächst nur dort erstattet bekommen, wo sie die Dose oder Einwegflasche gekauft haben..

Rohstoffe

Dramatisch entwickelt sich der Hopfenmarkt, darin waren sich die Vertreter der Hopfenpflanzer und -händler sowie der beiden bayerischen Brauerverbände bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz während der BRAU Beviale 2002 in Nürnberg einig. Trotz eines Mengenwachstums beim Bier von 2,6% in Bayern und rd. 1% bundesweit liegt der Hopfenmarkt preislich völlig am Boden, gibt es wie im Vorjahr keinen Freimarkt in Deutschland. Das Grundproblem, so Stephan Barth vom Hopfenwirtschaftsverband, sei die verheerende Überproduktion der Welternte, vor allem in Deutschland und den USA. Von der deutschen Sorte Perle müssten 600 ha sofort gerodet werden, zudem weltweit mindestens 3000 ha Hochalphahopfen. Alleine 2002 wurden 800 t Alpha zuviel produziert, bei einem weltweiten Bedarf von 7000 t."
....

Markt

Beim Bayerischen Brauertag 2002 hielt Diplom-Ökonom Rainer Petersen, Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg, am 3. Dezember 2002 in München einen sehr umfassenden Vortrag, in dem er auf den Biermarkt in Deutschland einging und insbesondere auf die Einstellungen und Bedürfnisse der Konsumenten sowie die demographischen Veränderungen, die sich auf die Bedürfnisse der Konsumenten und auf deren Kaufverhalten auswirken werden.
So rechnet Petersen z.B. damit, dass sich der Anteil der Senioren (über 65 Jahre) von 13,3% im Jahre 2000 auf 16,4% im Jahre 2010 und auf 20,3% im Jahre 2030 erhöht. Der Anteil an "jungen Alten" (50 - 65 Jahre) dürfte bis zum Jahre 2010 konstant bei 15,7% liegen, bis 2020 ein Maximum von 19,3% erreichen und dann wieder bis zum Jahre 2030 auf 16,4% zurückgehen..

Verpackung

Mineralquellen Wüllner mischt seit Anfang November nun auch im Wachstumssegment Biermischgetränke mit. Braumeister MeisterMix green (mit Lemon) und blue (mit Cola) kommen in 0,5-l- PET-Flaschen mit Schraubverschluss auf den Markt. Damit werden die wesentlichen Verbraucherforderungen erfüllt, so die Pressemeldung.

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