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Statistisch gesehen können die deutschen Brauereien mit dem Jahr 2002 bisher zufrieden sein. Der Bierabsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 1,2% auf 53,61 (52,97) Mio hl. In Zeiten allgemeiner Wirtschaftsflaute und insbesondere lauter Klagen des Einzelhandels erscheinen die Absatzzahlen als durchaus respektabel.
Schaut man indessen etwas genauer ins Detail, so bleibt für den weitaus größten Teil der knapp 1300 Braustätten im Inland wenig Grund zur Freude, so eine Analyse der Agentur Brainship, Düsseldorf. Denn ohne die Exporte, an denen nur wenige Unternehmen beteiligt sind, und ohne Haustrunk lag der Absatz nur noch bei 47,94 (47,53) Mio hl (plus 0,9% oder 410 000 hl). Der Absatz von Bier ohne Mischgetränke stagniert..

China ist mittlerweile der weltgrößte Biermarkt. Dennoch hat die Dynamik dieses Marktes nachgelassen. Für das Jahr 2001 ergab sich ein Wachstum von "nur" 8% gegenüber einem Plus im Jahre 2000 von 10%. Der Pro-Kopf-Bierkonsum liegt nach wie vor bei rd. 18 l. Nach einer neuen Studie von Canadean reagieren die Brauereien auf die neue Marktsituation mit Akquisitionen, Fusionen, Preisnachlässen, Einführung von Premium-Bieren und Investment in neue Ausstattung.
Die Brauereien mit einem Jahresausstoß von über 10 Mio hl repräsentieren 60% des Marktes. Die beiden größten Gruppen, Tsingtao und Yanjing, haben ihre Marktanteile und ihr Distributionsgebiet durch den Erwerb von lokalen und internationalen Brauereien vergrößert. So hat z.B. Nur in sieben Braustätten wird die Marke Tsingtao gebraut..

Die neuen Verbraucherstudien "Wine & Champagne in Europe", "Spirits & Liqueurs" and "Beer in Europe" von Mintel, London, beleuchten das Trinkverhalten in Europa. 89% der Briten trinken Alkohol, bei den Franzosen sind es 88%, in Spanien konsumieren drei Viertel der Bevölkerung Alkohol während in Deutschland ein Drittel der Bevölkerung angibt, nie Alkohol zu sich zu nehmen. Briten und Franzosen haben dasselbe Trinkverhalten, so der Bericht. Sobald sie mit dem Alkoholkonsum anfangen, bleiben sie dabei.
Anders die Deutschen: Ihr Alkoholkonsum nimmt zum Rentenalter wieder ab. Das Trinken bereits in jungen Jahren ist im Vereinigten Königreich am verbreitetsten, obwohl es gerade dort sehr verpönt ist, Kindern alkoholische Getränke zu geben. Doch die Mengen unterscheiden sich deutlich.
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Auf die aktuelle schwierige Lage der Getränkefachgroßhändler und der Gastronomie, die von der Flutkatastrophe betroffen wurden, wies Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels, Düsseldorf, in seinem Referat anlässlich der 4. Sommertage der Getränkewirtschaft am 28. August 2002 in Berlin hin.
Viele Betriebe seien direkt oder indirekt betroffen. Leider hätten die Banken wenig Verständniss in Sachen Flutfolgeschäden. Auch die Industriepartner zeigten zum Teil Desinteresse.
Weitere Schlagzeilen wie sinkende Aktienkultur und "gefühlte Inflation" wirkten sich negativ auf die Konsumlust der Bevölkerung aus.
Allerdings, so Guder, sind viele der Getränkefachgroßhändler gut aufgestellt.B. im Bereich Internet und ECR. Dr. h.c.".

...mit ihrem doppeldeutigen Slogan "Wähle Deine Lieblings-Flasche". Zum Auftakt der Aktion Anfang August, in deren Mittelpunkt mit Polit-Karikaturen etikettierte Bierflaschen der Marke "kult!" ("Wählen ist kult!") stehen, präsentierten die Brauer-Brüder Ulrich und Friedrich Kumpf ein Schröder-Double. Idee und Präsentation waren so originell, dass neben der regionalen Medienszene u.a. auch Bild, ARD und RTL über den Werbegag berichteten. Dieser kam aber nicht nur bei Journalisten und Politikern aller Parteien, die teilweise landesweit ihre Wahlveranstaltungen mit dem Bier bestücken, gut an, auch im Getränkefachhandel und der (Szene)Gastronomie konnte die Brauerei neue Kunden gewinnen und ihre Bekanntheit steigern.

Die russische Holding Brauereien Iwan Taranow will die Produktion von Bier in diesem Jahr im Vergleich zu 2001 auf 3,2 Mio hl verdreifachen. Zur Holding gehören drei Brauereien in Kaliningrad, in Nowotroizk (Gebiet Orenburg) und in Chabarowsk. Außerdem braut die Holding im Auftrag der Brauereien von Ufa, Kaluga, Omsk und Chabarowsk. Der geplante Produktionsanstieg in diesem Jahr wird in erster Linie durch die Modernisierung der Produktionslinien in Kaliningrad und Chabarowsk ermöglicht. Für den Umbau werden Ausrüstungen von den Firmen Zieman und Holvrieka erworben.

Im Wettbewerb um den heimischen Biermarkt hat Asahi nun anscheinend die chinesischen Herstellkosten eingeholt. Wie FoodProductionDaily berichtet, hat Asahi mittlerweile die Produktionskosten des chinesischen Joint-Venture-Partners trotz der sehr unterschiedlichen Lohnkosten unterboten. Ein Programm zur Kostenreduzierung begann im Herbst in den neun heimischen Produktionsstätten, die Asahi Super Dry herstellen. Die Zielgröße war dabei, die Herstellkosten des Joint-Venture-Partners in Shenzhen, China, zu erreichen, der über optimale Ausstattung verfügt.
Ein Vergleich zeigt die große Diskrepanz vor allem bei den Personalkosten. In Japan betragen sie für die Herstellung einer Dose Bier das 1,7fache der chinesischen Braustätte..

Amerikanische Forscher haben Bier gefriergetrocknet und daraus ein Gewürz hergestellt. Das Pulver soll Dips und Saucen verfeinern oder Popkorn und Kartoffelchips eine neue Geschmacksrichtung verleihen, berichtet Mitentwicklerin Michelle Kelly von der Purdue-Universität, West-Lafayette/Indiana. Angerührt mit karbonisiertem und alkoholisiertem Wasser könnte aus dem Pulver sogar Instant-Bier hergestellt werden.

Die Donaldson Company Inc., Minneapolis/USA, übernahm mit Wirkung zum 1. Juli 2002 die ultrafilter international AG zum Kaufpreis von 72 Mio EUR. ultrafilter wird als eigenständige Geschäftseinheit innerhalb der Donaldson Company geführt; der Unternehmenssitz bleibt in Haan/Rheinland.

In einer Zeit allgemein stagnierendem, ja sogar sinkendem Bierausstoßes bietet das Segment Weizenbier noch gewisse Wachstumschancen, deren Nutzung häufig auch und gerade durch mittelständische Brauereien lohnend sein kann. Durch die Verrohrung in Schwenkbogentechnik lassen sich in der neuen Anlage klar definierte Produkt- und Reinigungswege darstellen.

Nach über 400 Jahren untergärigen Brauens entschloss sich die neue Führung der Stadtbrauerei Spalt mit Geschäftsführer Peter Kraus und Dipl.-Brm. Uwe Schulz zur Einführung des neuen Weizenbieres, der "Spalter Weiße".
Die erste Fragestellung für Technik, aber auch für das Marketing, war die Festlegung der Technologie und der dadurch bedingten Brauereitechnik..." (1). Entsprechend wurde auch der neue Keller ausgestattet.
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Zur Anregung und Motivation der tatsächlichen Umsetzung werden in der Broschüre "Wirtschaftliche Maßnahmen und Technologien zur Wassereinsparung in der Lebensmittelindustrie: Getränkeherstellung, Milch- und Fleischverarbeitung" Vorgehen und Maßnahmen sowie eine Technologieübersicht zum Wassermanagement adäquat für technisch verantwortliche Personen in der Lebensmittelindustrie dargestellt.
Weiterhin sind für die drei Schwerpunkte - Getränkeherstellung, Milch- und Fleischverarbeitung - je zwei repräsentative und realisierte Verfahren beispielhaft dargestellt. Im Anhang ist ein Anbieterverzeichnis für den entsprechenden Anlagenbau - Planung und Beratung mit ihren jeweiligen Referenzbereichen und ihrem Leistungsspektrum abgedruckt. Kontakt Tel. 02324/5991-23, E-Mail: b.de.

Zuverlässigkeit

Bei der Auswahl eines vermischungssicheren Ventils müssen Sie auch die Zuverlässigkeit berücksichtigen.
In der modernen Verfahrenstechnik ist derzeit eine Tendenz in Richtung längerer Produktionszyklen und immer kürzerer planmäßiger Stillstandszeiten zu beobachten.
Dadurch wachsen die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der einzelnen Komponenten stark an. Deshalb sollte während des Auswahlprozesses auch der Aspekt der Zuverlässigkeit der Ventile ausreichend berücksichtigt werden. Im Vergleich zu den Kosten eines einzelnen Ventils können die finanziellen Verluste auf Grund des Ausfalls einer Komponente enorm sein. Die Lebensdauer der Dichtungen kann insbesondere durch Temperaturveränderungen und die Produktmerkmale beeinflusst werden.
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