Wie viel Bier haben die Deutschen in den letzten Jahren getrunken? Wie viele Braustätten gab es 2001 in Deutschland? Welches Bundesland produzierte wie viel Bier? Welcher Anteil der Bierproduktion wurde im vergangenen Jahr ins Ausland exportiert? Oder: Welche Biersorte bevorzugten die Deutschen 2001? Fragen über Fragen, die der Deutsche Brauer-Bund in der Broschüre "Die deutsche Brauwirtschaft in Zahlen 2001" ab sofort hochaktuell beantwortet.
Die handliche Taschenbroschüre gibt einen komprimierten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Veränderungen auf dem Biermarkt in den letzten Jahren bis einschließlich 2001.
Die Broschüre "Brauwirtschaft in Zahlen" wird von der GfÖ unter der Faxnummer 0228/9 59 06 17 kostenlos abgegeben..
Perle und Hallertauer Tradition sind mit einem Anteil von 51% an den Aromasorten die am meisten angebauten. Die Alphasorten werden von Hallertauer Magnum und Hallertauer Taurus dominiert, ihr Anteil an den Alphasorten liegt bei 75%. Die vier genannten Sorten haben insgesamt einen Anteil von 61% der Anbaufläche in Deutschland. "Tabelle"
Das englische Unternehmen Stanwell Technic Ltd. aus Victoria Mills (Nähe Birmingham) ist seit Jahren nach eigenen Angaben Marktführer in Großbritannien bei Getränke-Ausschank-Systemen. Jedes Jahr werden weltweit über 70 000 Pumpen verkauft. Die innovative Technologie unterscheidet sich grundlegend von der in Deutschland üblichen: Das Getränk wird aus dem Fass nicht durch Kohlensäure-Gasdruck befördert, sondern mit einer zuverlässigen Pumpe. Die Effekte sind: enorme Qualitätssteigerungen und Kosteneinsparungen durch weniger Kohlensäure-Verbrauch, drastischer Rückgang der aufkarbonisierten Rückfässer sowie Wiedereinsatz der Kohlensäure. Alleine die CO2-Rückgewinnung senkt die Gaskosten um 80%. Beschäftigt werden 55 Mitarbeiter in zwei englischen Standorten..
Wer sagt da, die Brauer wären in der Krise? Mit einem mild gehopften, süffigen Kölsch und einem neuen Hochleistungs-
sudhaus in Köln-Rodenkirchen setzt sich die Brauerei Heinrich Reissdorf erfolgreich vom Branchentrend ab. Das Unternehmen schreibt seit Jahren zweistellige Zuwachsraten - während der Kölsch-Absatz insgesamt kontinuierlich rückläufig ist. Die Flaschen mit dem roten Etikett sind "Kult" in Köln und um Köln herum - vor allem bei den jüngeren Kölsch-Trinkern.
Heinrich Reissdorf zählt zu den größten, modernsten und erfolgreichsten Kölschbrauereien im Kölner Brauerei Verband. Seit 1894, als Heinrich Reissdorf sein Brauereiunternehmen gründete, schreibt die Brauerei unermüdlich ein Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte nach dem anderen.
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Bier - in Maßen genossen - wirkt sich positiv auf den Knochenbau aus. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das "American Journal of Clinical Nutrition" publiziert hat*. Demnach ist Bier reich an mineralischem Silizium - und das habe eine gesundheitsfördernde Wirkung auf die menschlichen Knochen.
Laut der Studie fördert Silizium den Knochenaufbau und schützt deshalb vor Osteoporose. So hätten Tierversuche gezeigt, dass Tiere mit niedrigem Siliziumspiegel häufig an Knochen- und Muskelschwäche litten. Darüber hinaus brachte die Studie zu Tage, dass Männer fast ein Drittel mehr Silizium mit ihrer Nahrung zu sich nehmen als Frauen. Die Wissenschaftler führen dies unter anderem auf den häufig stärkeren Biergenuss des männlichen Geschlechts zurück.
* Jugdaohsing, Ravin et al..
Früher riet man jungen Müttern, Bier zu trinken, wenn es mit dem Milchfluss nicht so richtig klappen wollte. Ist dieser Rat heute noch zeitgemäß oder handelt es sich nur um ein altes "Ammenmärchen"? Im Ärztemagazin Phoenix Ausgabe 2/02, einem Projekt der CMA Deutschland berichtet Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, München über seine wissenschaftliche Arbeit, die dieser Frage auf den Grund geht.
Nach der Geburt eines Kindes wird der Milchfluss durch die Sekretion von Prolaktin aus der Adenohypophyse bei gleichzeitigem Abfall des Progesteronspiegels induziert. Möglicherweise fördert (alkoholfreies) Bier diesen Prozess der Milchentstehung.
Inzwischen konnte tatsächlich ein stimulierender Effekt von Bier auf die Prolaktinsekretion nachgewiesen werden..
Die 89. Frühjahrstagung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB) in Dortmund beschäftigte sich in einem Schwerpunkt ausführlich mit der Bierabfüllung und versuchte eine Antwort zu finden auf die Frage, ob die Flaschenkeller bereit für die Zukunft sind. Für die Krones AG, Neutraubling, ist die PET-Flasche auf alle Fälle ein Teil dieser Zukunft und Dipl.-Ing. Wolfgang Reichert stellte die Streckblasmaschine als neues Element im Flaschenkeller vor.
Mit dem Streckblasverfahren werden Flaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt. Es handelt sich im Prinzip um ein Zweistufenverfahren. In der Regel wird im Getränkebetrieb nur aus dem vorgefertigten Vorformling (Preform) durch Erwärmen und Umformen der eigentliche Behälter gefertigt und unmittelbar dem Abfüllblock zugeführt.
2001 wurden in Deutschland 6,9 Mrd m2 Wellpappe hergestellt - eine Fläche halb so groß wie Schleswig-Holstein. Dem steht ein Gesamtgewicht von ca. 3,6 Mio t gegenüber. Klingt viel, ist aber vergleichsweise wenig, denn der Trend geht zu leichteren Wellpappensorten.
Im Jahr 1990 zum Beispiel betrug das durchschnittliche Gewicht pro Quadratmeter Wellpappe 558 g, 2001 nur noch 536 g.
Technischer Fortschritt macht Wellpappe leichter
Durch die Verbesserung von Konstruktionswerkzeugen, zum Beispiel durch leistungsfähigere Software sowie präzisere Berechnungsmethoden, kann der Materialeinsatz bei der Produktion von Wellpappe optimiert werden.
Zudem führt der technische Fortschritt schon bei der Papierherstellung zu besseren Festigkeiten bei gleichem Flächengewicht, bzw.
Diese Erfahrungen aus der Dortmunder Actien-Brauerei AG übermittelte den Teilnehmern der VLB-Frühjahrstagung 2002 in Dortmund Dipl.-Ing. Johannes Jung. Schon 1995 zeichnete sich ab, dass bei den Bierdosen eine Umstellung vom Format 206 auf das Format 202 erfolgen wird. Zu dieser Zeit stand in der DAB ein etwa 10 Jahre alter H&K-Dosenfüller für Höhenfüllung mit einem stündlichen Durchsatz von
72 000 Dosen (0,5 l) bzw. 90 000 Dosen (0,33 l) bereit. Die Dosen wurden anschließend in einem Pasteur mit Pilgerschritt-Wanderrost pasteurisiert. Der Umbau der Füll- und Verschließmaschine wäre technisch zwar mit beträchtlichem Kostenaufwand möglich gewesen, doch die neuen Dosen mit vermindertem Durchmesser neigten im Pasteur durch den Pilgerschritt-Transport mittels Schwingrosten zum Umfallen...
Über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Gensonden zur Betriebskontrolle sprach Daniela Janietz, Düsseldorfer Privatbrauerei Frankenheim GmbH & Co. KG, Holzheim, anlässlich des 21. Kölner Brauertages. In diesem kleinen Labor mit wenig vorgebildeten Mitarbeitern wurde diese Methode zum Schnellnachweis von Bierkontaminanten mittels fluoreszenzmarkierter VIT-Gensonden (Vermicon Identification Technologie) gewählt. Im Gegensatz zu den vielfach verwendeten PCR-Verfahren dient hier als Zielmolekül die ribosomale RNA. Spezifisch programmierte und fluoreszenzmarkierte Gensonden dringen in die Bakterien ein und in der Auswertung unter dem Epifluoreszenzmikroskop leuchten die markierten Zellen. Bei Anwendung des Kits "VIT-Bier plus L. Nichtzielorganismen geben keine Signale..
Damit die Herkunft eines Produktes nachgewiesen werden kann, benötigt man eine Identifikationsmöglichkeit, zum Beispiel in Form einer Strichcodierung oder eines anderen Etikettiersystems, und zwar nicht nur für die Produkte selbst, sondern auch für Verpackungen, Bestelleinheiten und ganze Lieferpaletten. Strichcodierungen nach dem EAN.UCC-System sind Standard für alle Einzelhandelsprodukte und derzeit die beste Lösung für einen raschen und präzisen Herkunftsnachweis.
Bei einem Herkunftsnachweis kommt es darauf an, eine einzelne Palette in einem Lebensmittelgeschäft mit einer bestimmten Partie beim Hersteller in Verbindung bringen zu können. Der Strichcode soll es ermöglichen, die Verbrauchereinheit über die Handelseinheit (z.B.B.
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