In immer neuen Medienformaten wird die Lust an der Selbstdarstellung kultiviert. Im Zeichen des Wertewandels, in dessen Zentrum das Ich steht, verwischen, wie Corinna Mühlhausen im Zukunftsletter Juli 2002 schreibt, die Grenzen zwischen Privat und Öffentlichkeit immer weiter.
Als Beispiel für die Selbstdarstellung im Marketing führt Mühlhausen eine Aktion von Anheuser-Busch in Großbritannien an: Getränkedosen wurden mit einem Minisender mit Satellitennavigation ausgestattet. Beim Öffnen der Dose wurde die aktuelle Position an das Budweiser-Hauptquartier gesendet. Innerhalb von 24 Stunden kam dann ein Kurier ins Haus, der Eintrittskarten und Flüge für das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft vorbeibrachte. "Start acting like a star" lautet z. B..
Die Mitsubishi Electric Research Laboratories (MERL), Cambridge, Mass./USA, hat ein intelligentes Bierglas entwickelt, das mit einem kleinen Mikrochip ausgestattet ist sowie mit einer Transponderspirale. Das Glas selbst ist mit leitendem Material beschichtet und wird von einer anderen Spirale aktiviert, die in den Tisch eingelassen ist. Die Daten über den Flüssigkeitsstand im Glas werden kontinuierlich an ein Display im Thekenbereich gesendet. Die Kellner können diese Informationen auch über drahtlose Kommunikation erhalten. Jedes Glas besitzt seine eigene Kennnummer. So können die Kellner die durstigen Kunden im Auge behalten, auch wenn sie im Restaurant unterwegs sind. Das intelligente Glas eignet sich für alle Getränke..
Markennamen, bei denen Schreibweise und Aussprache mehrdeutig interpretiert werden können, führen trotz hoher Werbebudgets häufig zu Verwirrungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Endmark International Namefinding AG, in der neue Markennamen an knapp 1000 Konsumenten getestet worden sind. Dabei wurden die Namen schriftlich - ohne Logo oder Designelemente - vorgelegt, mit der Aufgabe, diese vorzulesen und zuzuordnen.
Das größte Problem verursachte der Name des Mobilfunkers "O2", der als "Sauerstoff", "Oh-Zwei", "Null-Zwei" u.ä. interpretiert wurde - nur 8,1% der Befragten erkannten die intendierte, englische Sprechweise "Oh-Two".B. e.on" (Energie), "bibop" (Bier-Mischgetränk) und "versum" (Internet-Anzeigenmarkt) richtig aus.
Fremdsprachenkenntnis wird überschätzt.
Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 22. November 2001 (Az.: 6 K 1024/00) entschieden, dass bis zu 50% der Aufwendungen für einen beruflich genutzten Computer abziehbar sind, selbst wenn der Umfang der beruflichen Nutzung nicht nachgewiesen werden kann.
Für die Schätzung nahmen sich die Richter die Vorsteuer-Abzugsbeschränkung beim Erwerb von auch privat genutzten Pkw zum Vorbild (§ 15 Abs. 1 b UStG). Mittlerweile vertreten schon drei der sechs Senate des Finanzgerichts die Auffassung, dass - entgegen § 12 Nummer 1 Satz 2 EStG - die beruflich und die privat veranlassten Aufwendungen aufgeteilt werden dürfen und der beruflich veranlasste Teil als Werbungskosten abgezogen werden darf.g. Urteil..
Mehr Sein als Schein: Ventile werden oft als notwendige, aber eher einfache Prozessglieder innerhalb einer Produktionsanlage angesehen. Denn die eigentliche Aufmerk-samkeit gilt meist der Herstellung des Produktes. Aber gerade dann, wenn neue Komponenten in der Prozessüberwachung und
-steuerung eingeführt werden, steht der Wunsch nach Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit und der Reduzierung von Wartungs- und Instandhaltungskosten ganz oben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass gerade Ventile zuverlässig funktionieren. Und das mit einem Maximum an Kommunikation für zusätzliche Sicherheit. Tuchenhagen stellt in diesem Beitrag seinen neuen Ventilkopf T.VIS® (Tuchenhagen-Ventil-Informations-System) vor. Eine zeitintensive Angelegenheit, die ein gewisses Fehlerpotenzial mit sich bringt....
Biermischgetränke liegen im Trend! Ihr Konsum im Inland steigt stetig. Der Bierabsatz stagniert oder sinkt. Alkoholfreie Getränke verzeichnen Zuwachsraten. In islamischen Staaten besteht ein Bedarf an alkoholfreien Getränken auf Malzbasis und alkoholfreien Bieren, wobei zu ihrer Herstellung Brauereien in der Regel fehlen. Was also liegt näher, als sich mit der Thematik "alkoholfreie Getränke mit Biergeschmack und ihre Produktion speziell in AfG-Abfüllbetrieben" näher zu befassen? Nicht primär aber doch auch mit Blick auf den Standort Deutschland. Zumal innovative Technologien der Bierherstellung (1) neue Verfahren für die erforderliche Fertiggetränkeaufbereitung bereits initiiert haben. Und: Die verwendeten Begriffe wurden nicht vom Autor geprägt. Man möge sie ihm daher verzeihen.B.a....
Die kontinuierliche Prozessüberwachung bei der Produktion von zuckerfreien Erfrischungsgetränken stellt wesentlich höhere Anforderungen an Messtechnik und Instrumentierung als bei gezuckerten Produkten. Die digitale Dichtemessung in Kombination mit schneller und hochgenauer Tempe-
Der alte Streit um die "einzig echte" Leipziger Gose, ein obergäriges leicht säuerliches Bier, das in den vergangenen Jahrzehnten von der Pils-Welle verdrängt und fast vergessen war, flammte wieder auf, als die Gasthausbrauerei im Bayerischen Bahnhof eröffnet wurde und als einzige Spezialitätenbrauerei das Bier braut und ausschenkt. Ein Nachkomme des Rittergutes Döllnitz im Saalkreis, Adolf Goedecke, beruft sich darauf, dass seit 1824 die "einzig echte" Leipziger Gose in diesem Rittergut hergestellt und in 80 Ausschankstellen um Leipzig angeboten wurde. Kürzlich wurde in dieser Gaststätte die 0,5-l-Flasche im blauen 20er Kasten vorgestellt..
Eine kritische Situationsanalyse führt zu einem neuen Lösungsansatz für die Krise. Seit etlichen Jahren sinkt in vorhersehbarer Regelmäßigkeit in Deutschland der Bier-Pro-Kopf-Verbrauch. Zunächst litten vor allem die größeren so genannten Konsumbier-Brauereien. Seit einiger Zeit hat der Negativ-Trend auch die einst so renommierten Premiums erreicht.
Eine Vielzahl mehr hypothetischer als durch fundierte Verbraucherforschung gestützte Erklärungsversuche wurden und werden vorgebracht. Generelle Kaufzurückhaltung, Arbeitslosenquote, Alkoholvermeidung, Alterspyramide, Ausländeranteil, um nur einige zu nennen.
In einem Punkt ist man sich inzwischen einig: Diese schicksalhafte Tendenz wird bleiben und lässt sich nicht ändern.B.
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Nach einer Studie des Umfrageinstituts Klaus Peinelt GmbH, München, im Auftrag der Brauwelt kaufen 12,6% der befragten Biertrinker Bier in Dosen. Bei den Männern liegt der Anteil bei 11,3%, bei den Frauen bei 14,3%. Am höchsten ist der Anteil bei den Single-Haushalten mit 15,2%. Bei den Ledigen liegt die Quote bei 15,1%. Bei den Altersgruppen liegen die 50- bis 64-Jährigen mit einem Dosenbieranteil von 14,0% vorne, vor den 30- bis 49-Jährigen mit 12,6% und den unter 30-Jährigen mit 12,1%.
Bezogen auf den Beruf führen die Arbeiter/Facharbeiter mit 15,8% vor den sonstigen Angestellten mit 15,1%. Leitende Angestellte und Selbstständige bringen es auf 7,4% bzw. 7,3%.
Als Vorteile für die Dosen werden u.a. Insgesamt sehen 30,5% Vorteile für die Dosen, 12,3% sehen keine Vorteile..
Nach der jüngsten GfK-Studie hat sich der Indikator zur Konjunkturerwartung (Verbrauchereinschätzung zur künftigen konjunkturellen Entwicklung) in Deutschland um gut 4 auf 12 Punkte erhöht. Somit liegt dieser Wert stabil im positiven Bereich über dem langjährigen Durchschnitt. Auch bei der Anschaffungsneigung scheint sich lt. GfK eine Trendwende anzukündigen, und zwar auf Grund der verbesserten Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie der stabilen Preise. Außerdem schwindet das subjektive Empfinden, dass mit dem Euro die Preise erhöht wurden, mehr und mehr aus den Köpfen der Verbraucher. Die Bürger erwarten darüber hinaus, dass die Gehälter steigen.
Für die GfK stehen auf Grund dieser Ergebnisse die Zeichen für die Stabilisierung des Konsumklimas gut..
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis), Wiesbaden, mitteilte, setzten die deutschen Brauer in den ersten sechs Monaten des Jahres 53,6 Mio hl Bier ab. Das waren 600 000 hl oder 1,2% mehr als im Vorjahreszeitraum. In den vergangenen Jahren war der Bierabsatz kontinuierlich zurückgegangen. Immer häufiger gingen Biermischungen wie Radler über die Theke. Sie machen allerdings nur einen Bruchteil des Absatzes aus. Der Deutsche Brauer-Bund (DBB), Bonn, sieht in den Zahlen noch keine Trendwende. In den vergangenen fünf Jahren war der Bierabsatz in Deutschland um gut 6% zurückgegangen. 1997 trank noch jeder Deutsche pro Kopf über 131 l, im vergangenen Jahr waren es "nur" noch 123. Besonders boomten Biermischungen wie Radler.a. Brauwelt Nr. 31/32, 2002, S. 1085) ..
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