Das Agrar-Gütesiegel "Markenqualität aus deutschen Landen" darf in bisheriger Form nicht weiter vergeben werden. Dieses von der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) vergebene Siegel ist unvereinbar mit den EU-Regeln für den freien Warenverkehr, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 5. November 2002 (Az: C-325/00) und gab damit einer Klage der Europäischen Kommission statt. Das Agrar-Gütesiegel werde aus dem Fond zur Absatzförderung der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft finanziert, so das Argument der Kommission, und dies sei ein Nachteil für Agrarerzeugnisse aus anderen EU-Staaten. Der Gerichtshof schloss sich dieser Einschätzung an..
Die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Brauwirtschaft hat jetzt eine sehr anschaulich gestaltete kleine Broschüre herausgebracht, die Tipps zur Bierverkostung für "Anfänger" und Fortgeschrittene gibt. Zunächst einmal geht es um die Sinne, die bei einer Bierverkostung angesprochen werden: Auge, Geruch, Geschmack sowie um die Begriffe Antrunk, Rezenz und Nachtrunk im Allgemeinen. Dann wird erklärt, wie man den Bierschaum, die Farbe des Bieres und seine Klarheit sowie seinen Geruch und Geschmack beschreibt und beurteilt. Abschließend wird die Vielfalt der deutschen Biere herausgestellt sowie Pils, Weißbier, Bock und dunkles Export charakterisiert..
Bisherige Sicherheitssysteme, die in den Brauereien installiert sind, z.B. HACCP, beschäftigen sich fast ausschließlich mit dem Hauptprodukt Bier bzw. mit der aus dem Malz gewonnenen Würze, aber nicht mit den Reststoffen z.B. Treber. Da die in den Brauereien und Brennereien anfallenden Treber fast ausnahmslos als Tierfutter verwendet werden, sind die Brauereien in gesetzlichem Sinne nicht nur Hersteller von Bier, sondern auch Hersteller von Tierfutter. Daher werden die britischen Brauereien und Brennereien ab 2004 speziell mit FEMAS (Feed Materials Assurance Scheme) (Sicherheitssystem für Tierfutter) konfrontiert werden. Demnach wird die Reinigung der Trebersilos bei jeder Entleerung zur Pflicht, um der neuen Tierfuttermittelverordnung gerecht zu werden.
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Die zunehmenden Marktanteile von PET-Flaschen im Bereich alkoholfreier Getränke zwingen zunehmend auch mittelständische Brauereien, die AfG abfüllen, diesen Verpackungstyp mit anzubieten.
An der Fallstudie der Schlossbrauerei Autenried konnten sich am 29. Oktober etwa 30 Mitglieder des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Bayern vor Ort selbst ein Bild von der Umsetzung der neuen Verpackung in Produktion und Vertrieb machen. Initiiert wurde die Veranstaltung von Brauereibesitzer Rudolf Feuchtmayr, Georg Zentgraf, Andreas Rottke, Vorstand der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), und organisiert vom Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern.
Rudolf Feuchtmayr, Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter des Familienunternehmens (s.a. www.Autenrieder.de)..
Der Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, und die clickmall AG, München, der Betreiber des Mittelstandsportals www.clickmall.de der Vogel Medien Gruppe, haben eine intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet ihrer Online-Aktivitäten für den Getränkemarkt vereinbart.
Die enge Verknüpfung der Online-Bereiche aus den beiden renommierten Fachverlagen hat das Ziel, kleinen und mittelständischen Unternehmen eine umfassende Internet-Plattform für Fachinformationen und Branchennews, Handel und Beschaffung zu bieten. Geplant sind die gegenseitige Lizenzierung, Integration und Syndizierung von Inhalten sowie Austausch und Integration von Handels- und Servicetools.
"Unsere Kooperation passt zum Spektrum unserer Zielgruppe."
Die clickmall AG betreibt unter www.clickmall.getraenkemarkt-info..
Der Konsum an Softdrinks steigt weltweit jährlich um 5%. Das ist dem neuesten Report von Zenith International "Global Soft Drinks 2002", zu entnehmen. Im Jahre 2001 sind weltweit 4,12 Mrd hl an Softdrinks abgesetzt worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 67,5 l. Zusammengefasst ergaben die Recherchen folgende Ergebnisse:
- Nordamerika ist der größte Markt für Softdrinks mit einem Anteil von 27%;
- Kohlensäurehaltige Getränke führen mit einem Anteil von 45%;
- Abgefülltes Wasser zeigte die höchste Wachstumsdynamik mit einem Plus von 10% im Jahre 2001;
- Die fünf Länder mit der höchsten Dynamik zwischen 1996 und 2001 liegen in Asien, Osteuropa und im Mittleren Osten. Dabei könnte Pakistan die höchsten Wachstumsraten verzeichnen, Indien volumenmäßig große Zuwächse erzielen..
Die Brauereien der GüteGemeinschaft TraditionsBier präsentierten ihre Bierspezialitäten zum Tag der Deutschen Einheit in Brüssel. Peter von Butler, deutscher Botschafter in Brüssel, und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Erwin Teufel, würdigten die Initiative der Brauer mit Leib und Seele und deren Engagement um die Förderung der Bierkultur. Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Fritz Tauscher sen. (Kronenbrauerei Tauscher, Tettnang), Richard Arnold, Leiter der Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel, Botschafterehepaar von Butler, Wilhelm Werner (Adlerbräu Zuzenhausen), Ministerpräsident Erwin Teufel, Fritz Kalb (Löwenbrauerei Kalb, Bräunlingen), Ulrich Kumpf (Kaiser-Brauerei, Geislingen) und Fritz Tauscher jun. (Kronenbrauerei Tauscher, Tettnang).
Der US-Brauereikonzern Anheuser-Busch wird seinen Anteil an der chinesischen Traditionsbrauerei Tsingtao von 4,5 schrittweise auf 27% erhöhen. Dafür werde Anheuser-Busch ("Budweiser") 181,6 Mio USD (186,3 Mio EUR) zahlen. Die chinesische Regierung bleibt demnach mit 30,6% auch in Zukunft weiter größter Aktionär des Unternehmens, das 1903 von deutschen Siedlern in der ostchinesischen Stadt Qingdao (Tsingtao) gegründet wurde. Tsingtao produziert 50% seines Biers für den Export. Der Umsatz der chinesischen Brauerei belief sich im vergangenen Jahr auf 637 Mio USD. Anheuser-Busch war 1993 bei Tsingtao eingestiegen, ist aber über eine eigene Tochter mit den Marken "Budweiser" und "Budweiser Ice" auf dem chinesischen Markt vertreten..
Wie der Normenausschuss Chemischer Apparatebau (FNCA) im DIN mitteilt, ist die Normenreihe DIN 6650 Getränkeschankanlagen mit Ausgabedatum April 2002 erschienen und kann beim Beuth-Verlag, Burggrafenstr. 6, 10772 Berlin (Tel. 030/26 01-0, Fax: 030/26 01-12 60 oder www.beuth.de) bezogen werden. In der DIN 6650 ist der Stand der Technik für Schankanlagen, deren Bauteile und die Reinigung dargestellt. Brauereien können die Norm dahingehend nutzen, dass sie bei der Erteilung von Aufträgen an Bauteilelieferanten, Schankanlagenerrichter und Schankanlagenreiniger auf diese Norm verweisen. Werden die Aufträge nicht von den Brauereien direkt, sondern von Kunden (Getränkefachgroßhandel, Gastronomen bzw. Betreiber von Schankanlagen) erteilt, kann diesen ggf. Das Buch wird mit einem Preis von ca.
Bedürfnis für die neue Methodensammlung
Bei Bier, Getränken und anderen Lebensmitteln kommt es vor, dass der Wert der Verpackung größer ist als derjenige des Inhaltes, insbesondere bei Einweggebinden. Zudem sind bei manchen Getränken die Abfüllung, Verpackung, Konfektionierung aufwändiger als deren Zubereitung oder Erzeugung selbst. Dennoch wurde bisher die Qualitätssicherung vor allem auf die Herstellung und weniger auf die Verpackung eines Produktes fokussiert. Ein Grund hierfür liegt wohl darin, dass für die Probennahme und Prüfung von Gebinden und Produktausstattungsmitteln vielfach keine geeigneten Methoden vorhanden waren. Zudem verfügen die meisten Laboratorien der Getränkeproduzenten, aber auch der Institute nicht über die nötigen Prüfeinrichtungen.
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Der Drinkskonzern Diageo (Smirnoff, Guinness) plant, mit Hilfe eines Aktienrückkaufprogrammes 1,0 Mrd GBP in Cash seinen Aktionären zurückzugeben. Der Konzern ist der Meinung, dass Rückkaufprogramme steuerfreundlicher sind als außerplanmäßige Dividenden. Im Oktober erhielt Diageo 1,5 Mrd GBP aus dem Verkauf der Burger-King-Kette an das Venture Capital Consortium von Texas Pacific, Bain Capital und Goldman Sachs. Das Aktienrückkaufprogramm dürfte die Investoren erfreuen, die schon befürchtet hatten, Diageo würde den Gewinn in den Kauf von Weingütern stecken, um seine Weinsparte auszubauen.
Mit dem Verkauf von Burger King ist der Umbau von Diageo abgeschlossen. Diageo ist nicht mehr länger ein Nahrungsmittel- und Getränkekonzern, sondern ein fokussierter Drinkskonzern.a..
Obwohl die Dänen Experten im Bauen von sicheren Deichen sind, gab es doch einen Damm, der nur 21 Jahre hielt: der gegen die Flut von Bierdosen. Ende September brach er, und erstmals nach zwei Jahrzehnten stand wieder Bier in Aludosen abgefüllt in den Regalen der Supermärkte. Nachdem die Wettbewerbshüter der Europäischen Union per Dekret den Schutzwall der dänischen Regierung durchlöchert hatten, wurde das Gesetz weggespült, das Bierdosen wegen ihrer angeblich schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt verboten hatte. Allerdings waren Marktbeobachter schon immer der Meinung gewesen, dass das Gesetz gegen die Bierdose nur ein Vorwand war und weniger dem Schutz der Umwelt diente als dem Protektionismus. Geschützt werden sollte Carlsbergs Quasi-Monopol auf dem dänischen Markt..
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