Das Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin hat eingeräumt, dass die Umweltbilanz von Getränkedosen und Einwegflaschen nicht mehr so negativ wie früher ausfällt. Dennoch plädiert das Amt weiterhin für den Gebrauch von Mehrwegflaschen aus Glas oder Kunststoff. Aus ökologischer Sicht hätten diese weiterhin deutliche Vorteile, wie eine neue Studie des UBA zeige. Ähnlich günstig wie Mehrweg schneiden nur Getränkekartons und Schlauchbeutel ab, in denen Milch, teils auch Säfte und Wein, angeboten werden.
Die Ökobilanz für Getränkeverpackungen wurde von der Baseler Prognos und dem Heidelberger Ifeu-Institut im Auftrag des UBA berechnet. Auch die Getränkehersteller und der -handel seien an den Ökobilanzen beteiligt gewesen, so das Amt. Auch der HDE sieht sich in seiner Haltung bestätigt..
Die Hopfenernte 2002 ist abgeschlossen. Die Übernahme der Rohhopfen durch die Handelsfirmen ist zum überwiegenden Teil erfolgt. Die Landpartien sind vom Hopfenhandel auf ihre Alphawerte geprüft. Nach den bisher in den Betriebslabors der Handelsfirmen durchgeführten Untersuchungen zeichnet sich für die einzelnen Hopfensorten der in der Tabelle dargestellte Alphasäuregehalt ab.
Ein wichtiger Hinweis: Das Ergebnis weist wegen der noch nicht repräsentativen Anzahl der geprüften Hopfenpartien große Streuungen auf. Die Differenz zwischen den veröffentlichten Durchschnittswerten und erntefrischen Ergebnissen erklärt sich durch den seit der Ernte bereits erfolgten Abbau der Alphasäuren.
(Tab.).
Am bekanntesten ist Meura für seinen 2001 Maischefilter, von dem heute mehr als 135 Einheiten auf dem Markt sind. Bekannt für seine Innovationsfreude ist Meura auch ein zuverlässiger Partner. In diesem Jahr hat die Brauerei Rodenbach ihr neues Sudhaus eingeweiht, eine Herausforderung, für die die Besitzer wie vor 138 Jahren Meura ausgewählt haben. Die neue Brauerei ist ausgestattet mit einer Hydromill, dem neuen Nassschrotungssystem für die Feinstvermahlung von Malz, und einem Meura 2001 Maischefilter. Eine optimale Konfiguration für das High Gravity Brewing.
Dipl.-Ing. Andreas Brandl berichtete anlässlich des ersten Weihenstephaner Hefesymposiums von diesem EU-Kooperationsprojekt. Mikrobiologisch einwandfreie Brauereihefe muss unter sterilen Bedingungen hergeführt werden und in einem vitalen, gärkräftigen Zustand vorliegen, um widerstandsfähig gegenüber Kontaminationen zu sein.
Dennoch können schon im Unfiltratbereich neben der Hefe noch andere Mikroorganismen auftreten, die auf Grund ihrer Stoffwechselprodukte unter Umständen zu qualitativen Einbußen im Endprodukt führen. Bei diesen sogenannten Primärkontaminationen kann es sich um Fremdhefen bzw. Bakterien handeln.
Häufige Vertreter aus dem Bereich der bierschädlichen Bakterien sind hier vor allem Laktobazillen (z.B. L. brevis, L. frigidus, L. lindneri) und Pediococcus damnosus. B...
Dipl.-Ing. Urs Wellhoener möchte den Brauereien eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit zur Bestimmung der Vitalität der Hefe, anhand des Enzympotentials zur Verfügung stellen. Im Rahmen des ersten Weihenstephaner Hefesymposiums präsentierte er seine bisherigen Forschungsergebnisse am Lehrstuhl für Technologie der Brauerei II.
Ein Verfahren, um Braurückstände vollständig recyceln zu können, entwickelte die österreichische Montanuniversität Leoben zusammen mit der Puntigamer und Gösser Brauerei. Das rückstandslose und energiesparende Bierbrauen stößt bereits auf internationales Interesse.
Mückenstiche bergen die Gefahr der Übertragung ernsthafter Erkrankungen in sich, wie Malaria oder das Denguefieber. In vorausgegangenen Forschungsarbeiten wird behauptet, dass der Konsum von alkoholischen Getränken bei Menschen die Attraktivität für Stechmücken erhöht, jedoch wurden nur wenige Arbeiten über das Thema durchgeführt. In dieser Studie setzten Freiwillige ihre Unterarme einem Tank mit ungefütterten Stechmücken aus, bevor bzw. nachdem sie Bier getrunken hatten. Sowohl die Menge des am Arm des Freiwilligen entstandenen Schweißes als auch der Alkoholgehalt im Schweiß wurden aufgezeichnet und mit der Zahl der Stechmücken, die auf dem Arm landeten, verglichen. Es wurde herausgefunden, dass Biertrinken die Landungshäufigkeit der Stechmücken auf dem Arm erhöht.
Shirai, Y. J. C.
Dipl-Ing. Christoph Tenge, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei II, ging anlässlich des ersten Weihenstephaner Hefesymposiums der Frage nach, ob sich die Gärung auch ohne Belüftung der Würze nur mit optimal propagierter Hefe durchführen lässt.
In vielen Betrieben hat in den letzten Jahren die aerobe Hefeherführung mittels Propagationtechnologie Einzug gehalten. Es wurde dadurch versucht, zu jedem Zeitpunkt Anstellhefe in einem optimalen physiologischen Zustand zur Verfügung zu haben. Diese sollten für jeden Sud kräftige und optimale Gärverläufe gewährleisten. Anfangs wurde nur darauf geachtet, eine möglichst hohe Ausbeute an Zellzahl zur erreichen. Es wurden Belüftungen weit über die Sättigungsgrenze empfohlen. Deshalb sind hier einige Optimierungsmaßnahmen zu treffen..
Im Rahmen des ersten Weihenstephaner Hefesymposiums präsentierte Dr.-Ing. Diethard Wagner vom Lehrstuhl für Brauerei II die Variationsbreite der unterschiedlichen Hefestämme anhand wichtiger Qualitätsparameter.
Prof. Dr. Eberhard Geiger ging anlässlich des ersten Weihenstephaner Hefesymposiums, ausgerichtet von seinem Lehrstuhl auf die Optimierungsmöglichkeiten der Hefetechnologie ein.
Erst in den letzten Jahren wurde der Bedeutung der Hefe, speziell der Qualität der Hefe, gezielt Rechnung getragen. Die Brauerei hat zwar nicht wie die Hefefabrik das Ziel, eine möglichst große Menge an Biomasse zu gewinnen, aber im Hinblick auf eine konstant gute Bierqualität ist die Reproduzierbarkeit des physiologischen Zustandes einer vitalen Hefe ein wesentlicher Faktor.
Im Rahmen der gesamten Hefetechnologie wird auf die Punkte eingegangen, bei denen wesentliche Verbesserungen zu erzielen sind, sofern sie nicht in speziellen Referaten des Symposiums vertieft werden.
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Anlässlich der Aussage durch einen Hersteller von Anschwemmfiltern, dass auch cristobalitfreie Kieselguren in dem entsprechenden Filtersystem benutzt werden können, soll hier einmal ein weitergefasster Einblick in die Herstellung und die Anwendung verschiedener Kieselgur-Filterhilfsmittel gegeben werden, um die gemachte Aussage auch für einen Personenkreis bewertbar zu machen, der mit Filterhilfsmitteln überwiegend von der Anwenderseite her zu tun hat.
Die Brauerei Bub wurde im Jahre 1617 gegründet, ist somit die älteste Privatbrauerei im Nürnberger Land und befindet sich seit
5 Generationen im Familienbesitz. In den letzten Jahren wurde die Brauerei schrittweise zu einen dem aktuellen Stand der Brauereitechnologie entsprechenden modernen und leistungsfähigen Familienbetrieb ausgebaut.
Nach Erstellung des neuen ZKG/ZKL-Kellers (s. Kasten) konnten im alten Gärkeller die Bottiche abgerissen werden, wodurch Platz für das neue Sudwerk geschaffen wurde. Die bestehenden Malzzellen wurden durch ein Außenrundsilo ergänzt.
Der gesamte Malz- und Schrotweg verblieb im alten Sudhausgebäude, wurde aber im Wesentlichen erneuert und vollautomatisiert. Das alte Schaufenstersudwerk wurde als Schauobjekt am Biergarten belassen.
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