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Wasser

Die Schlechtwetterfront ist angesagt, Hochwasser ist zu befürchten, und die Schneeschmelze kündigt sich an. Jedes Mal kommen spannende Entscheidungen auf die Wasserproduktion zu. Wird die Rohwasserqualität wieder dazu führen, dass die eigene Wasseraufbereitung abgestellt und teures Fremdwasser bezogen werden muss? Da ist in den Nächten davor der unruhige Schlaf des Braumeisters und seiner Betriebsführung in der Wasserproduktion schon verständlich.
Wenn Oberflächenwasser das Einzugsgebiet der Trinkwasserversorgung beeinflusst, ist die Wasserqualität häufig gefährdet. Hier hilft die Ultrafiltration, denn sie bildet eine absolute Barriere für alle Partikel im Wasser - bis hin zu Viren. Sämtliche im Rohwasser vorliegenden Bakterien und Einzeller werden ebenfalls zu 100% abfiltriert (s. 1).

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Die Wassertechnische Abteilung der VLB Berlin organisierte und betreute auf der BRAU Beviale 2003 in Nürnberg die Sonderschau „H2O NewsCenter“ rund um das Thema Wasser in der Brauerei. Mit dieser mehrschichtigen Präsentation wurde die Bandbreite von ökonomischen, ökologischen, technischen und rechtlichen Aspekten aufgenommen. Vorliegender Beitrag greift den Schwerpunkt "Wassermanagement" auf und informiert über die Ergebnisse, die sich aus dem H2O NewsCenter ergaben.

Sechzehn Aussteller aus den Bereichen Wasseraufbereitung und -desinfektion sowie Wasserschutz und -einsparung präsentierten ihre neuesten Produkte und Verfahren im Rahmen des Themenpavillons "H2O NewsCenter" der BRAU Beviale 2003. fünf und acht hl Frischwasser pro hl Verkaufsbier (im Mittel 6,5 hl/hl VB). ....

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Dipl.-Ing. Gunther Pesta vom Lehrstuhl für Energie- und Umwelttechnik der Lebensmittelindustrie der TUM sprach auf dem 37. Technologischen Seminar über "Die anaerobe Reinigung von Abwässern aus Brauereien und der Getränkeindustrie - Verfahren, Nutzen und Potenziale".
Abwässer aus der Lebensmittelindustrie weisen in der Regel hohe organische Belastungen auf, die als chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) angegeben werden (s. Tabelle). Diese Gesamtschmutzfracht des Abwassers ist Grundlage für die Bemessung der Abwassergebühren durch die Abwasserzweckverbände oder Gemeinden.
Bei der Direkteinleitung des gereinigten Abwassers in einen Vorfluter (Fluss, Bach) werden die Abgaben entsprechend der Schädlichkeit des Abwassers festgesetzt. Seit 1..

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Die Enviro-Chemie GmbH, Wasser- und Abwassertechnik, Roßdorf, hat zusammen mit der Naturella Getränke GmbH & Co. KG, Öhringen, eine Technik entwickelt, mit deren Hilfe aus gebrauchtem Prozesswasser bei der PET-Flaschen-Spülung hochwertiges Spülwasser wird. Bei der Abfüllanlage in Öhringen fallen bis zu 12 m3 pro Stunde an sterilem Spülwasser an, mit dem die PET-Flaschen nach der Kaltsterilisierung ausgespült werden. Kernstück des systems ist eine Membraneinheit, die nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeitet. Das Spülwasser wird zunächst neutralisiert. Anschließend wird seine restoxidative Wirkung aufgehoben. Die gelösten Salze sowie das chemisch umgewandelte Desinfektionsmittel werden mittels der Membrane abgetrennt. Nur ca. Das System ist mit Heißwasser von bis zu 85 °C sanitisierbar..

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Der Einsatz von Membranen in der Wasserwirtschaft ist nicht neu. Die Puron AG, Aachen, eine Ende 2001 als Spin-Off am Institut für Verfahrenstechnik der RWTH gegründete Firma mit rund 20 Mitarbeitern hat mit dem Puron-Membransystem einen neuen Lösungsvorschlag für die Abwasserbehandlung entwickelt. Der Marketing-Leiter Dirk Schlemper berichtete auf den 14. Magdeburger Abwassertagen darüber. Das Membranfiltersystem für die Ultrafiltration besteht aus 2 mm dünnen und bis ca. 2 m langen Kunststoffröhrchen (Hohlfasern), die unendlich viele Poren (0,05 bis 0,1 µm Æ) aufweisen. Bei dieser Porenweite werden selbst Viren und Bakterien zurückgehalten. Diese Hohlfasern sind oben verschlossen und werden unten in Bündeln in Fußelementen zusammengefasst. In Modulen mit mehreren Bündeln befinden sie sich in dem zu filtrierenden Wasser und erinnern oben frei schwebend an Seegras. Das in den Hohlfasern angesaugte Filtrat kann in dem Fußelement abgesaugt werden. Für die Reinigung der Hohlfasern wird Spülluft mittels Luftdüse im Fußelement durchgeblasen und so die Poren freigespült. Die zentral angeordnete Luftdüse spült auch die Hohlfasern außen ab, wobei die Bündeln kräftig durchgeschüttelt werden. Damit werden auch die Feststoffe an den Membranen entfernt. Eine Verschlammung im Fußbereich wird vermieden. Diese Puron-Membranfilter werden sowohl in der Trinkwasseraufbereitung als auch für die Abwasserbehandlung eingesetzt. Bei den geschilderten Vorteilen wurde auf eine stabile Filtrationsleistung, hohe Standzeiten der Membranen und geringe Betriebskosten (Energie, Reinigung, Wartung) hingewiesen. Ein weiterer Vorteil ist, dass selbst bei hohen Feststoffgehalten im Unfiltrat ein zuverlässiger Betrieb erreicht wird. In einem Grundrahmen aus Edelstahl befinden sich mehrere Modulreihen, die an einer gemeinsamen Permeatleitung angeschlossen sind.

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Dr.-Ing. Michael Häck, Dr. Bruno Lange GmbH & Co. KG, Düsseldorf, stellte während der 14. Magdeburger Abwassertage 2003 ein neuartiges im Unternehmen entwickeltes optisches Verfahren zur Messung der Sauerstoffkonzentration im Wasser vor. Das als Lumineszenz Dissolved Oxygen (LDO)-Messung bezeichnete Verfahren basiert auf der Lumineszenzstrahlung eines Leuchtstoffes (Luminophores) und führt die O2-Messung auf eine reine physikalische Messung der Zeit zurück.

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Wasseraufbereitung in der Getränkeindustrie

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Die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, München, hat mit Hilfe der Firma Paques bv, AB Balk (NL), die Kapazität ihrer bereits bestehenden Abwasserreinigungsanlage vergrößert. Teil des Erweiterungsplanes war das Aufstellen eines anaeroben Biopaq®-IC-Reaktors

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Dr.-Ing. Stefan Schildbach, Wassertechnische Abteilung der VLB, stellte in seinem Vortrag auf der VLB-Oktobertagung 2002 empirische Vorgehensweisen bei der Wassereinsparung in der Brauerei am Beispiel von Regenerationswässern aus der Wasseraufbereitung vor.

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