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Wasser

TIA baut Anlagen zur Reinigung von Industrie-Abwasser mit weitergehender Schlammbehandlung und zur Aufbereitung von Brauchwasser. Neu sind mehrere Dienstleistungen als Gesamtpaket, damit reagiert man auf Wirtschaftlichkeitsüberlegungen bei den Betreibern von Betriebskläranlagen und auf die zunehmende Brisanz bei der Einhaltung der Genehmigungsbestimmungen sowie bei der Dokumentation von Betriebsdaten. Daneben wird das Modulsystem mit den neuen Produkten, wie der integrierten Flotation, vorgestellt. (TIA GmbH, 23881 Breitenfelde, Halle 4, Stand 626)

Nach einer Studie der NUS Deutschland GmbH, Düsseldorf, hat Deutschland nach wie vor mit 3,46 DM/m3 den höchsten Wasserpreis im internationalen Vergleich. Es folgen Dänemark mit 3,11 DM/m3 und Frankreich mit 2,49 DM/m3. In Europa hat Schweden mit 1,08 DM/m3 den geringsten Wasserpreis hinter Finnland mit 1,21 DM/m3, Spanien mit 1,22 DM/m3 und Italien mit 1,41 DM/m3. Weltweit gesehen ist Wasser in Kanada mit 0,82 DM/m3 am billigsten. In den USA liegt der durchschnittliche Wasserpreis bei 1,00 DM/m3 und in Südafrika bei 1,04 DM/m3.


Abwässer aus der Weinproduktion lassen sich zumindest teilweise zur Düngung in der Landwirtschaft einsetzen. Zu diesem Schluß kommt der Kaiserslauterner Chemiker und Hobby-Winzer Matthias Heil in seiner Doktorarbeit.
Aufgrund verschärfter Umweltauflagen und der daraus resultierenden Kostenbelastung für den Weinbau wird momentan intensiv nach ökologisch verträglichen Konzepten gesucht, der Abwasserflut Herr zu werden.
Heil konnte nun nachweisen, daß bis zu einer ausgebrachten Menge von 150 Kubikmetern pro Hektar und Jahr keine Umweltschäden zu befürchten sind. Statt dessen verbesserte sich sogar die Versorgung mit den wichtigen Nährstoffen Kalium, Phosphor und Stickstoff..


Für die Identifizierung von Tensidrückständen in durch Flaschenwaschmaschinen gereinigten Mehrwegflaschen sind recht komplizierte Nachweismethoden notwendig.
Dies wurde durch die letzten Untersuchungen in dem Arbeitskreis von Professor Pahl an der Universität Paderborn bestätigt. Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen, daß sich die oberflächenaktiven, tensidischen Bestandteile der Reinigungslauge erwartungsgemäß im Vergleich zu den anorganischen, salzartigen Stoffen schlechter ausspülen lassen.
Es zeigte sich auch, daß die Messung der Oberflächenspannung des Tropf- oder Spülwassers ein Summenparameter für den Gehalt aller oberflächenaktiven Substanzen im Spülzonenwasser darstellt. Es drängt sich daher die Frage nach einem akzeptablen Grenzwert für die oberflächenaktiven Stoffe auf.


Beim Betreiben einer Flaschenwaschmaschine in der Praxis zeigen sich über den Tag gemessen fast immer erheblich höhere Wasserverbräuche, bezogen auf die Wassermenge pro gereinigte Flasche, als die, die laut Angabe des Herstellers benötigt und unter praxisnahen Bedingungen im Vollastbetrieb erreicht werden.
Die Gründe für diese Wasserverluste liegen insbesondere darin,

q daß der Wasserverbrauch einer üblichen Flaschenwaschmaschine nicht adäquat herunter geregelt wird, wenn sich der Durchsatz an Flaschen durch die Maschine verringert und
q daß die Frischwasserspritzung in einer Flaschenwaschmaschine auch bei kurzen Betriebsunterbrechungen (Stillstand) weiter läuft. Proportional zu der Flaschenzahl, bzw. Blockschaltbild.


Der deutsche Wasserpreis ist nach einer Studie von NUS Deutschland, Düsseldorf, mit 3,46 DM pro m3 weltweit immer noch am höchsten. Es folgen Dänemark mit 3,09 DM/m3 und Belgien mit 2,32 DM/m3 auf den Plätzen.


Seit der Mensch begonnen hat, die Ressource Wasser gerade wegen seiner Zusammensetzung und Reinheit aus den unterirdischen Vorkommen zu fördern, hat der Pro-Kopf-Verbrauch stetig zugenommen. Die Entnahmeleistungen stiegen derart an, daß bereits eine Verknappung unserer wichtigsten Lebensgrundlage erkennbar ist. Dieser Beitrag beschreibt das Konzept und die Umsetzung einer Filtrationsanlage.
Immer kürzer werdende Sickerzeiten, erhöhte Pumpleistungen und nicht zuletzt z.T. fehlende Absicherung von Brunnenkopf und Wasserreserven verbunden mit veralteten und korrodierten kommunalen Versorgungsleitungen stellen immer höhere Anforderungen an die Qualitätssicherung unserer Lebensader..


Ein VLB-Seminar in Dresden befaßte sich mit der Einsparung, Vermeidung und Behandlung in der Brau--, Malz- und Getränkeindustrie.


Maßnahmen der innerbetrieblichen Abwasserbehandlung in der Nahrungsmittel- und der Getränkeindustrie werden für die Unternehmen zunehmend interessanter. Aus diesem Grund hat der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) am
2. März 1999 zum fünften Mal eine Abwasser-Tagung durchgeführt, in welcher innovative Konzepte zur Abwasserbehandlung speziell in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie vorgestellt wurden.
Die große Teilnehmerzahl von annähernd 100 Personen und die Zusammensetzung der vertretenen Firmen und Institute verdeutlichten die Aktualität der vorgetragenen Verfahren und Konzepte. Die Fachabteilung Wasser- und Abwassertechnik im VDMA, vertreten durch Herrn Birle, bestätigte mit der Auswahl des Vortragsangebots die vorhandene Kompetenz. Dr.-Ing..


Stofftrennverfahren spielen bei der innerbetrieblichen Abwasserbehandlung eine entscheidende Rolle für die Erschließung von Wasserkreisläufen bei einzelnen Produktionsprozessen. Über dieses Thema wurde anläßlich der fünften Abwasser-Tagung der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau e.V.) referiert. Durch die Trennung und gesonderte Aufbereitung von schwach und stark belasteten Abwasserströmen sowie durch Rückgewinnung von Säuren oder Laugen ergeben sich erhebliche Kosteneinsparpotentiale.


Maßnahmen der innerbetrieblichen Abwasserbehandlung in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie werden für die Unternehmen zunehmend interessanter. Aus diesem Grund hat der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) am 2. März 1999 zum fünften Mal eine Abwasser-Tagung durchgeführt, in der innovative Konzepte zur Abwassserbehandlung, speziell in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, vorgestellt wurden.
In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie fallen größtenteils Abwässer mit einem günstigen BSB5/CSB-Verhältnis an. Die leichte Abbaubarkeit der organischen Fracht dieser Abwässer steht oftmals im Gegensatz zu den von den kommunalen Kläranlagen erhobenen Abwassergebühren. Zudem können auch schwerer abbaubare Stoffe aus dem Abwasser an die Bakterienflocken adsorbieren..