Dieser Beitrag startet den Versuch, den heterogenen Absatzmarkt des Außer-Haus-Bierkonsums transparenter zu machen. Dafür untersucht der Autor die einzelnen Sortenteilmärkte.
Wochenlang wurde über ein USD 46 Milliarden schweres Kaufangebot spekuliert, das nicht nur einen neuen Brauriesen, sondern auch einen der TOP 5 Konsumgüterkonzerne der Welt schaffen würde. Seit gestern liegt es auf dem Tisch.
Neue Impulse im Segment der alkoholfreien Biere kommen vom alkoholfreien Weißbier. Malztrunk verliert 8,2 Prozent.
Der Löwenanteil der Kaufkraft in Deutschland liegt bei den Menschen zwischen 30 und 60. Die 40- bis 49-Jährigen sind mit durchschnittlich 26 798 EUR pro Einwohner und Jahr die kaufkräftigste Altersgruppe. Personen, die über 60 oder jünger als 30 sind, verfügen über eine zum Teil erheblich geringere Durchschnittskaufkraft, wie die jetzt veröffentlichte Studie GfK Kaufkraft nach Altersgruppen zeigt. So unterschiedlich wie sich die Kaufkraft über das Bundesgebiet verteilt, so stark variiert sie auch innerhalb der Altersgruppen. Betrachtet man die Gesamtvolumina, so haben mit 368 Mrd EUR die 40- bis 49-Jährigen die Nase vorn, gefolgt mit 339 Mrd EUR von den Senioren über 65..
Dieser Beitrag zeigt die Entwicklung der Brauereien mit einem Export von über 20 000 hl und die Bedeutung der einzelnen Absatzländer.
Nur für einige Weißbiermarken brachte das Jahr 2007 eine positive Absatzentwicklung, wie der folgende Beitrag zeigt. Dennoch sind Produkte auf dem Markt, deren Entwicklung man beobachten sollte.
Gucci, die Flaggschiffmarke des französischen Luxuskonzerns PPR, ist laut einer internationalen Umfrage zu Luxusmarken der Nielsen Company die begehrteste Luxusmarke der Welt. Chanel und Calvin Klein teilen sich den zweiten Platz in Nielsens 48 Länder umfassender globalen Internetumfrage. Den dritten Platz nahm Louis Vuitton ein, gefolgt von Giorgio Armani, Christian Dior und Versace, die sich den vierten Platz teilten. Anders sieht das Ranking in Deutschland aus: Hier teilen sich Giorgio Armani und Diesel (jeweils 23%) den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz folgt Gucci (22%), danach Versace (20%). Qualität ist zwar ohne Zweifel einer der Hauptgründe für den Kauf von Luxusmarken, ist aber nicht der einzige Anreiz. Eine Luxusmarke muss zusammen mit ihrem Image ihre Kernmarkenwerte verkaufen. Es sind das „Image“, das sich im Design widerspiegelt, und der damit verbundene Lebensstil, für die Verbraucher gewillt sind, mehr zu zahlen. Immerhin sind 62 Prozent der befragten Verbraucher in Deutschland der Ansicht, dass die Käufer von Designer Brands damit ihren sozialen Status zeigen möchten.
Das Geschäftsklima der Brauereien hat sich im ersten Quartal 2008 gegenüber den Vorquartalen, insbesondere seit Mitte 2007, konjunkturell weiter verschlechtert. So sprachen im Februar und März per saldo immerhin knapp ein Viertel der befragten Brauer von einer schlechten, das Gros der Brauereien aber weiterhin von einer befriedigenden Geschäftslage. Der Ausstoß war im Februar teilweise rückläufig, im März vereinzelt zunehmend. Für das zweite Quartal sind ebenfalls keine nennenswerten Produktionsveränderungen geplant. Die Auftragseingänge, kaum dagegen die Auftragsbestände, waren teilweise rückläufig. Die Firmen bezeichneten ihre Auftragspolster nahezu durchweg als normal bzw. saisonal üblich und nur vereinzelt als zu klein....
Auf der Delegiertenversammlung des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels am 21. und 22. Februar 2008 in Düsseldorf kritisierten die Teilnehmer die staatlichen Regulierungen, denn nur, wenn es dem Gastgewerbe gut geht, geht es auch dem Getränkefachgroßhandel gut.
Der Preisverfall im Discountbereich bescherte den Markenartikeln einen Rückgang. Der regnerische Sommer trug dazu bei, dass der Pro-Kopf-Verbrauch 2007 sank.
Die Biersteuerstatistik des Gesamtmarktes für Biermischgetränke
Für viele deutsche Biertrinker ist alkoholfreies Bier eine gern gesehene Abwechslung. Dies hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Franziskaner Weissbier Alkoholfrei ergeben, bei der 2500 Erwachsene nach den Gelegenheiten gefragt wurden, bei denen sie sich für ein alkoholfreies Bier entscheiden.
Nach 5-jährigem Schweigen und 4 Managern hat die InBev-Gruppe erstmals durch eine Presseinformation vom 7. März 2008 ihr Absatzvolumen in Deutschland mit 9,0 Mio hl veröffentlicht. Bisherige Schätzungen, siehe BW 10/08, S. 247, Tabelle 2, beliefen sich auf circa 11,5 Mio hl und müssen daher korrigiert werden.
Dieser Beitrag setzt die Aufstellungen zu den Biermarken (vgl. Brauwelt 8-9, 2007, S. 200 ff.) aufgeteilt nach Regionen fort. In die Betrachtung flossen Marken mit einem Inlandsabsatz von über 0,4 Mio Hektolitern ein.
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