Eingabehilfen öffnen

Zur Durchführung eines effizienten Marketings im GFGH mit Schwerpunkt „Außerhaus-Markt“ (früher Gastronomie-Bereich) sind eine größere Transparenz und die Entwicklung der jeweiligen Absatzsegmente sehr aufschlussreich. Offenbar bedienen viele kleinere regionale Verleger auch die Gastronomie. Deshalb werden in Zukunft die GFGH-Absätze an Verleger separat ausgewiesen.

Vorsichtige Marktforscher scheuen den Blick in die Kristallkugel. Lieber beschäftigen sie sich mit der gegenwärtigen Lage auf dem europäischen Getränkemarkt. Aber die ist alles andere als übersichtlich. Noch ist nämlich nicht absehbar, wie sich vor dem Hintergrund massiver Preissteigerungen bei allen wichtigen Agrarrohstoffen der Konsum von Getränken in Europa mittelfristig entwickeln wird. „Gegessen und getrunken wird immer“, lautet ein altes Sprichwort. Die Frage ist nur: wie viel?

Die Betrachtung der GFGH in Deutschland findet hier ihre Fortsetzung. Nach dem Gesamtumsatz und Großhandels-umsatz (Brauwelt Nr. 34-35, 2008, S. 985 ff) stehen hier der eigene Einzelhandel sowie Einzelhandelsketten im Mittelpunkt.

Die verbesserte Kooperation mit dem Getränkefachgroßhandel, die intensive Zusammenarbeit mit den Irish Pubs und die verbesserte Qualität von Guinness in Deutschland sind die zentralen Gründe für den großen Erfolg im Fassbier-Geschäft, das seit sieben Jahren erstmals wieder ein Wachstum im deutschen Markt verzeichnet.

Angesichts den aus dem anhaltenden Rückgang des Pro-Kopf-Verbrauchs, einer von Politikern geforderten Vertriebsbeschränkung für alkoholische Getränke und einer drohenden Erhöhung der Biersteuer resultierenden Risiken für den Bierabsatz deutscher Brauereien, ist die Jahresabschlussanalyse für den Brauereiunternehmer ein unerlässliches Instrument zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage seiner Brauerei. Um Ihnen eine „Standortbestimmung“ der eigenen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Vergleich zu den konkurrierenden Brauereien zu ermöglichen, laden wir Sie deshalb im Namen des Deutschen Brauer-Bundes [EV] erneut zur Teilnahme an einer Jahresabschlussanalyse ein. Die nunmehr 54. Auflage dieser Analyse betrifft das kalenderjahresgleiche Geschäftsjahr 2007 bzw. das abweichende Geschäftsjahr 2006/2007 und wird federführend von der Landestreuhand Weihenstephan im Auftrag des Deutschen Brauer-Bundes [EV] durchgeführt. Sie ist für die teilnehmenden Brauereien kostenlos.

Das Ergebnis einer aktuellen Studie des Vereins deutscher Ingenieure (VDI) zeigt, dass der Angebotsprozess bei den meisten Unternehmen nicht nach neuesten Erkenntnissen optimiert wird. Demnach benutzt knapp die Hälfte der Unternehmen kein CRM-System (Customer Relationship Management). Auch ein systematisches Controlling des Angebotsprozesses findet bei der Mehrzahl der Unternehmen nicht statt. 75 Prozent der befragten Unternehmensvertreter gaben an, dass die Angebotsbearbeitung in ihrem Unternehmen ein im Tagesgeschäft gewachsener Prozess und somit nicht systematisch geplant ist. „In den meisten Unternehmen schlummert erhebliches Verbesserungspotenzial im Ringen um begehrte Aufträge“, berichtet Dieter Moll von der VDI-Gesellschaft Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb.

Die Brauwelt berichtet regelmäßig über die neuesten Erkenntnisse der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg zum Einkaufs- und Konsumverhalten der Deutschen. Die Zahlen und Trends der GfK als global agierendes Marktfor­schungsunternehmen werden gerne herangezogen, wenn es um die zukünftige Marschrichtung von Unternehmen geht. Wer ist die GfK genau, wie kommt sie an die so geschätzten Zahlen, und was bedeuten die Ergebnisse für die Brauwirtschaft? Die Brauwelt sprach mit Günter Birnbaum, Division Manager ConsumerScan Beverages und in der Braubranche bestens bekannter Fachmann für den Bier- und Getränkemarkt von morgen.

Die nachfolgenden Rangfolgelisten für das Jahr 2007 und 2006 zeigen die meldenden Unternehmen mit dem Gesamtumsatz und Gesamtabsatz (in Mio hl), das heißt Großhandels- und Einzelhandelsumsatz nach Überregionalität, Nord-, Ost-, West - und Süddeutschland. Ferner ist in der Tabelle 1 in einer besonderen Spalte jeweils nur der Großhandelsumsatz aufgeführt.

LOHAS sind hier zu Lande in rund 30 Prozent der Haushalte zu finden, sie legen Wert auf Bio plus Qualität: Empirisch lassen sich die „Community LOHAS“ und die „Reifen LOHAS“ ermitteln. LOHAS gelten als ökologisch orientiert, gebildet, kaufkräftig, kritisch und meinungsbildend. Sie leben den „Lifestyle of Health and Sustainability“, einen Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit. AC Nielsen untersuchte gemeinsam mit KarmaKonsum erstmals konkret die Einstellungen und das Konsumverhalten dieser Gruppe in 15 000 Haushalten.

Der eigentliche Moment ging völlig unbemerkt vorüber und dennoch bezeichnet 2007 eine Wende in der Geschichte der Menschheit: Erstmals wohnen weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Und diese Entwicklung setzt sich fort – auch in Europa. Bei einer Gesamtbevölkerung von 729 Mio – rechnet man, wie die Vereinten Nationen es tun, Russland und die Ukraine zu Europa hinzu – leben heute circa 520 Mio Europäer in Städten (UN Habitat). Bis 2025 soll sich diese Zahl auf 572 Mio erhöhen.

Trotz einzelner Verschiebungen konnten die meisten Brauereien, Brunnenbetriebe, Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkehersteller stabile Absätze verzeichnen. Änderungen ergaben sich durch die Entwicklungen an den Märkten sowie innerhalb der einzelnen Unternehmen.

Gemäß den Veröffentlichungen des Verbandes der Rheinisch-Westfälischen Brauereien ist der Altbiermarkt im Jahr 2007 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (2006: 1 417 315 hl auf 1 263 181 hl im Jahr 2007). Alleine im Sektor Biermischgetränke verringerte sich der Absatz um circa 34 000 hl. Die Tabelle 1 zeigt die Entwicklung der sechs größten Brauereien. Der Markt für Altbier erfährt eine generelle Schrumpfung – Diebels hatte besonders unter diesem Trend zu leiden. Der Kölsch-Markt ging im Jahr 2007 von 2 236 430 hl gegenüber dem Vorjahr um circa 7,1 Prozent auf 2 406 092 hl zurück. Allerdings verlief die Entwicklung bei den einzelnen Anbietern recht unterschiedlich (Tab. 2).

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT unterwegs

Doemens Impulse
Datum 29.01.2026 - 30.01.2026
GLUG
05.02.2026 - 06.02.2026
kalender-icon