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Zusammenfassend gibt es eine erfreuliche Entwicklung bei den befragten größten Unternehmen: die Brauereien, Mineralbrunnen und Hersteller von Saft, Nektar und Erfrischungsgetränken erzielten insgesamt ein Wachstum von fast einem Prozent im vergangenen Jahr. Der Konsum von Bier fiel dabei allerdings um 1,4 Prozent auf 57,5 Mio hl, während der Verbrauch von Mineralwasser, Süßgetränken, Säften und Nektaren um 1,4 Prozent auf 206,994 Mio hl anstieg.

Fassbier, das „Basisgetränk“ der deutschen Gastronomie, wurde seit 1992 nicht mehr offiziell statistisch erfasst und es gab keine Daten über Herstellung und Konsum. Nur diese in der BRAUWELT jährlich erscheinende Analyse über den Absatz des Fassbieres und die erzielten Mengen der großen Brauereien gibt Aufschluss über die Entwicklung der immer noch sehr beliebten Sparte.

Schon wahr, Tesco hat jede Menge eigene Probleme, aber vielleicht ist es auch ein Zeichen unserer Zeit, dass Einzelhändler ihre Bestandseinheiten hinsichtlich Kostenverursachung und Komplexität inzwischen kritischer überdenken.

Nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie es nicht wussten: Am 1. November 2015 war Welt-Veganer-Tag. Die Medien ergriffen die Gelegenheit und berichteten aus diesem Anlass, dass der irische Brauer Guinness fortan sein beliebtes dunkles Stout mit dem samtigen Mundgefühl politisch korrekt herzustellen beabsichtige und die Fischblase weglassen werde, damit sein Bier auch für Vegetarier und Veganer attraktiv wird.

Der Bierabsatz ist 2014 gegenüber dem Vorjahr laut Statistischem Bundesamt um ca. ein Prozent auf 95,606 Mil­lionen Hektoliter (Vorjahr 94,639 Mio hl) gestiegen. Dieser An­stieg wird in fast allen Geschäftsberichten und auch in der Wirt­schaftspresse veröffentlicht. Wie auch in der Vergangenheit liegt hier jedoch ein Fehler vor, denn es fehlen die ständig steigenden Mengen für alkoholfreies Bier und Malztrunk. Nach Abfragen und Schätzungen der Autoren betrugen diese für das Jahr 2014 fast 6,0 Millionen Hektoliter, durch die sich der Gesamtanstieg auf 1,8 Prozent erhöht.

Den Getränkemarkt im dritten Quartal 2015 beleuchtet der aktuelle ifo-Konjunkturbericht. Während es beim Bier weitere Abschwächungstendenzen zu beobachten gibt, herrscht bei Erfrischungsgetränken und Mineralwasser Hochkonjunktur.

Das wars dann wohl. Tschüss, SABMiller. Heute, am 13. Oktober 2015, wurde bekannt, dass sich SABMiller mit der Übernahme durch AB-InBev für 104 Mrd US-Dollar (etwa 91 Mrd Euro) einverstanden erklärt. Dieser Deal ist die bisher teuerste Übernahme eines britischen börsennotierten Unternehmens in der Geschichte.

In Teil 3 der Serie über den Getränkefach­großhandel (GFGH) geht es um den Außer­haus-Markt. Für alle Beteiligten ist, nicht zuletzt zur Durchführung eines effizienten Marketings, im GFGH mit Schwerpunkt Außer­haus-Markt eine größere Transparenz bei der Entwicklung der jeweiligen Segmente hilfreich. Hinzu kommt, dass viele kleinere regionale Verleger auch die Gastronomie bedienen.

Endlich: Am 7. Oktober 2015 bot AB-InBev 42,15 britische Pfund pro SABMiller-Aktie in bar, was einem Gesamtwert von 72 Milliarden Pfund (98 Mrd. Euro) entspricht, einschließlich Schulden. AB-InBev teilte außerdem mit, man habe SABMiller bereits zwei schriftliche Angebote unterbreitet, das erste für 38,00 Pfund (knapp 52 Euro) und das zweite für 40,00 Pfund (54 Euro) pro Aktie in bar.

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