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Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

„Im Wein liegt die Wahrheit, im Wasser Gesundheit“ – vielleicht ist das mit ein Grund für die erfreulichen Ergebnisse der befragten 40 Mineralbrunnen. Ein Plus von vier Prozent konnten die Brunnen insgesamt mit ihren Mineralwässern und Süßgetränken erreichen. Der Euro-Wert der abgesetzten Getränke wuchs sogar um gute fünf Prozent.

Betrachtet man den Inlandsabsatz der 74 größten Biermarken in Deutschland für das Jahr 2015, so fällt auf, dass in den vier untersuchten Regionen recht ähnliche Jahresergebnisse erzielt wurden. Fast die Hälfte der großen Biermarken konnte ihren Absatz im Vergleich zu 2014 erhöhen, doch auch die kleineren Marken unter 200 000 hl konnten Zuwächse verbuchen.

1970 legte Hans Huntemann der Georg-August-Universität zu Göttingen seine Dissertation zum Thema „Bierproduktion und Bierverbrauch in Deutschland vom 15. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts“ vor. Den Fokus seiner Arbeit legte er dabei auf messbare Größen wie Preise, Produktions- und Verbrauchsmengen oder Gewinne. Vom Ansatz her klingt dies nach einer trockenen, zahlenschwangeren Materie. Das trifft auch zu – doch zwischen den Zahlen des Wirtschaftswissenschaftlers finden sich faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Nehmen wir diesen Geburtstag des Reinheitsgebotes zum Anlass und folgen wir Hans Huntemann auf seiner Reise durch fünf Jahrhunderte.

Assoziativ wird deutsches Bier stets mit dem Bayerischen („deutschen“) Reinheitsgebot von 1516 verknüpft: „Alles, was gut ist, kommt ins Bier“, meint der Volksmund. Die Bestandteile Hopfen, Malz und Wasser sind gelernt, Hintergründe und Hinterfragen eher die Seltenheit. Konsumenten suchen nach schnellen, einfachen Lösungen. Das betrifft nicht nur „unser Bier“, sondern auch viele andere Konsumgüter: Nur wenig Zeit verplempern wir in der Regel bei Entscheidungen am Point of Sale.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.

Den Getränkemarkt im ersten Quartal 2016 beleuchtet der aktuelle ifo-Konjunkturbericht. Während beim Bier ein deutlicher Aufwind zu verspüren ist, sind bei Erfrischungsgetränken und Mineralwasser leichte Abschwächungstendenzen zu verzeichnen. Folgt man dem saisonbereinigten und geglätteten ifo-Geschäftsklimaindex, der als bewährter Konjunkturindikator gilt, so hat sich die geschäftliche Situation der Brauereien im ersten Quartal 2016 spürbar gebessert. Der Index erreichte, nach einem Stand von 3,9 Punkten im vierten Quartal 2015, im ersten Quartal des neuen Jahres einen Stand von 9,6 Punkten. Eine fortlaufende Erholung ist eigentlich schon seit August 2015 (Zählerstand: 1,8 Punkte) zu verspüren.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

Vom Shitstorm bis zur Verletzung von Markenrechten – in den Social Media können für Unternehmen so manche Gefahren lauern, wenn man gewisse Spielregeln und Rechte nicht beachtet. Wer sich damit jedoch auseinandersetzt, kann relativ einfach von den vielen Vorteilen der weltweiten Vernetzung profitieren.

2015 konnte die österreichische Brauwirtschaft mit einem Gesamtausstoß von rund 9,29 Mio hl zulegen (+0,6 %). Während der Export um 1,2 Prozent zurückging, wurde im Inland mit rund 8,56 Mio hl ein Plus von 0,8 Prozent gebraut. Die Zahl der Brauereien stieg von 198 (2014) auf 214 an.

Die deutschen Brauereien konnten 2014 zwar zum ersten Mal seit acht Jahren wieder einen steigenden Bierabsatz verzeichnen, ein Ende der Durststrecke scheint aber noch nicht in Sicht. Denn das Umsatzplus von nur etwa einem Prozent lässt sich auf einen gesteigerten Export, Preiserhöhungen, gutes Wetter und nicht zuletzt den WM-Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien zurückführen. Insgesamt befänden sich die deutschen Brauereien nach wie vor in einem schwierigen Umfeld und hätten weiterhin mit Überkapazitäten zu kämpfen, so Ulrike Hagenauer, Prüfungs- und Teamleiterin für das Kompetenzteam Brauerei bei HLB Linn Goppold Treuhand GmbH. Die Münchener Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft erstellt jährlich eine Brauerei-Vergleichsanalyse und hat gerade die Ergebnisse für 2014 vorgestellt.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.

Warum trinken die Russen auf einmal lieber ihr heimisches Bier? Weil es meistens billiger ist. Während der vergangenen fünf Jahre stieg der Marktanteil der lokalen Labels von 15 Prozent auf 25 Prozent. Dies hat der türkische Brauer Efes recherchiert.

Die Zahl der Brauereien in Deutschland nimmt weiter zu. Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg die Zahl von 1281 (2005) um 107 auf heute bundesweit 1388 Brauereien, meldete der Deutsche Brauer-Bund Anfang März unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. Während immer mehr Bäckereien und Metzgereien in Deutschland schließen müssen, wächst die Zahl der Brauereien und Gasthausbrauereien in Deutschland seit 2003 kontinuierlich. Mittlerweile sind rund 50 Prozent der angemeldeten Betriebe sogenannte „Mikrobrauereien“ mit einem Jahresausstoß bis 1000 Hektoliter.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

Am 7. Januar 2016 wurden die Ergebnisse einer umfangreichen, repräsentativen Studie zum Konsum von Wasser, Limonade und Bier veröffentlicht. Die Studie wurde von der MDR-Werbung GmbH (MDRW), Erfurt, und dem IMK, Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung, Berlin, durchgeführt. Laut der Studie trinken 38 Prozent der Deutschen mindestens einmal in der Woche Bier. Als Lieblingsbier punktet Beck’s bundesweit vor Krombacher, Warsteiner und Bitburger. Ungestützt gaben 9,5 Prozent im Westen und 10,1 Prozent im Osten das Bier aus Bremen als Lieblingsbier an. Während sich Beck’s im Westen über einen erkennbaren Vorsprung auf den Konkurrenten Krombacher (7,4 Prozent) freuen kann, ist im Osten Radeberger ganz dicht dran an Platz 1 (nur 0,2 Prozentpunkte weniger als Beck’s). Bei der Verwendung hat Radeberger im Osten mit 9,2 Prozent gegenüber 8,9 Prozent (Beck’s) die Nase schon vorn.

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