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Die Rangfolgeliste für die Jahre 2014 und 2013 zeigt 44 meldende Unternehmen des Getränkefachgroßhandels (mit einem Umsatz von über 20 Millionen EUR) mit ihrem Gesamtumsatz und ihrem Umsatz ohne eigenen Einzelhandel. Weiterhin erfolgt eine Aufteilung in überregionale Distribution und die Regionen Nord-, Ost-, West - und Süddeutschland.

Die Mehrwegsysteme der deutschen Mineralbrunnen haben sich im vergangenen Jahr stabil entwickelt. Während die Marktanteile nahezu unverändert bei 14,3 Prozent für Glas-Mehrweg und bei 15,2 Prozent für PET-Mehrweg liegen, verzeichneten beide Gebindearten für 2014 ein leichtes Mengenwachstum. So legte PET-Mehrweg im Absatz um 0,3 Prozent zu, Glas-Mehrweg verzeichnete sogar ein Absatzwachstum um 0,6 Prozent. „Wir erwarten auch für dieses Jahr stabile Verhältnisse“, prognostiziert Markus Wolff, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Deutscher Brunnen, die Entwicklung. Seit drei Jahren sind die Marktanteile im Verpackungsmarkt für Mineralwasser kaum verändert. Glas-Mehrweg kann beim Absatz bereits im zweiten Jahr in Folge leichte Zuwächse aufzeigen.gdb.de">www.gdb..

Weniger Altbier, aber mehr Kölsch im Glas – diese sehr unterschiedlichen Entwicklungen für die beiden traditionellen und beliebten niederrheinischen Biersorten zeigen Absatzahlen für 2014.

Neben den aktuellen Zahlen zur Weltmarktsituation des Hopfen, enthält der aktuelle Barth Bericht 2014/2015, der am 16. Juli 2015 in Nürnberg vorgestellt wurde, auch wieder Zahlen zur Weltbierausstoßentwicklung 2013/2014. Demnach ist die Bierproduktion im Jahr 2014 gegenüber dem Ausstoß 2013 weltweit um 11,8 Mio hl gesunken. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent. Laut Barth-Bericht steht dies unter dem Einfluss der weltweit zunehmenden Unruheherde, der Ebolafieber-Epidemie und politischer Einflussnahme. Einen Rückgang des Weltbierausstoßes gab es seit Beginn der Aufzeichnungen lediglich in den Jahren 1992 (minus 0,2 %) und 1984 (minus 0,4 %). Die Liste der bedeutendsten Biernationen wird nach wie vor angeführt von China, gefolgt von den USA, Brasilien und Deutschland. Russland musste den fünften Rang an Mexiko abgeben. Der Ausstoßrückgang in Europa von 9,1 Mio hl erklärt sich vor allem durch den Rückgang in Russland (minus 7,7 Mio hl) und der Ukraine (minus 2,9 Mio hl). Auf dem amerikanischen Kontinent trug hauptsächlich das Ergebnis in Südamerika zu einem Plus von 1,8 Mio hl bei.

In Österreich wurde im letzten Jahr deutlich weniger Bier getrunken – so das Ergebnis einer Umfrage unter den 22 größten Brauereien. Bei der Ausfuhr gab es hingegen erneut einen rasanten Anstieg von fast 18 Prozent.

Die alkoholfreien Erfrischungsgetränke befinden sich auf einer Durststrecke. Schaut man auf die Angaben der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreier Getränke [EV] und des Sta­tistischen Bundesamtes, so ist die Produktion dieser Süßgetränke im Jahr 2014 um insgesamt drei Prozent auf 10 342,5 Millionen Liter gefallen.

Der Branchenexperte Germain Hansmaennel hat die Top 40 der Welt des Bieres zusammengestellt. Sie repräsentieren 82,5 Prozent der weltweiten Bierproduktion.

Den Getränkemarkt im zweiten Quartal 2015 beleuchtet der aktuelle Ifo-Konjunkturbericht. Biere sowie Erfrischungsgetränke und Mineralwasser werden gesondert betrachtet, zeigen aber Parallelen.

Von hoher Qualität, gesund und lecker, gern auch aus heimischem Obst hergestellt – das sind mittlerweile bei vielen Verbrauchern die entscheidenden Einkaufsargumente. Der Preis allein steht nicht mehr im Vordergrund, wenn es um Saft und Nektar geht. Dennoch gab es für den Markt der saft­haltigen Getränke auch im letzten Jahr keinen Aufschwung.

Die nachfolgende Übersicht über die Entwicklung der 33 größten Weißbiermarken (über 30 000 hl) für das Jahr 2014 zeigt im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von insgesamt 4,3 Prozent (Tab. 1), was den Konsum im Inland sowie die ausgeführten Mengen angeht. Dies entspricht einem Plus von über 400 000 hl auf insgesamt 10,238 Millionen hl gegenüber 9,811 Millionen hl im Vorjahr.

Der Durst der deutschen Bevölkerung war im vergangenen Jahr – insgesamt betrachtet – um etwa ein Prozent niedriger als 2013. Die Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung des Getränkeverbrauchs wären recht günstig gewesen: 2014 war das bisher wärmste in Deutschland beobachtete Jahr, hinsichtlich des Niederschlags war es etwas zu trocken. Allerdings war der Sommer, eine wichtige Verkaufszeit für viele Bereiche der Getränkebranche, nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes nur etwas wärmer, aber regenreicher als normal. Auch das ökonomische Umfeld war durchaus positiv: Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen preisbereinigt um gut ein Prozent, wohingegen sie 2013 nur um 0,8 Prozent zulegten. Angesichts dieser Prämissen stützt der Rückgang des Getränkeverbrauchs die These, dass sich dieses Konsumsegment in Deutschland in einer Phase der Sättigung befindet, wobei natürlich Ausschläge nach unten und oben nicht ungewöhnlich sind.

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