Die wertorientierte Priorisierung von Forschungsaufträgen stellt vor allem für die Qualitäts- und Innovationsführer in der Brauwirtschaft nach wie vor eine Herausforderung dar. In diesem Artikel werden praxisnahe Methoden zur Erfassung und Nachverfolgung aller entscheidungsrelevanten Parameter vorgestellt, mit denen vor allem Unternehmen mit mittelständischen Strukturen die Transparenz und Effizienz ihrer Labore signifikant erhöhen können.
Das Food & Beverage-Produktionsumfeld ist sehr dynamisch. Wettbewerb, Kreativität, kontinuierliche Verbesserungsprozesse und der Druck, Höchstleistungen zu erbringen, wirken sich auf den beruflichen Alltag jedes Produktionsteams aus. Auch Produktionsfaktoren wie Produktpalette, Produktionsequipment und Zielmärkte sind oft radikalen Änderungen unterworfen. Das Streben nach mehr Effizienz ist die vielleicht einzige wirkliche Konstante für Produktionsteams. Wie kommt der Einzelne mit dieser Situation zurecht?
Eine Faustregel in der Produktion heißt: je mehr, desto günstiger. Andererseits geht der Trend auch
Viele Brauereien sind inzwischen gewohnt, als Gläubiger in der Insolvenz ihrer Schuldner regelmäßig Post von Insolvenzverwaltern zu erhalten. Besonders unangenehm ist diese Post aber, wenn sie das Wort „Anfechtung“ enthält. Dann gibt es einen Rollentausch, weil der Insolvenzverwalter eine Forderung gegen die Brauerei geltend macht. Für Brauereien und andere Gläubiger eines Insolvenzschuldners ist die Insolvenzanfechtung ein aktuelles Thema.
Die Fermentation ist eine der ältesten gezielt angewandten Methoden in der Lebensmittelverarbeitung und Getränkeproduktion. Bei den Prozessen erfolgt eine stoffliche Umsetzung von Inhaltsstoffen durch Mikroorganismen oder Enzyme, sodass Stoffwechselprodukte entstehen, die die Haltbarkeit, das Aroma und/oder den Gerbstoffgehalt beeinflussen und denen oftmals physiologische Eigenschaften zugesprochen werden. Übersichtlich, nach den eingesetzten Rohstoffen sortiert, finden Sie in diesem insgesamt vierteiligen Beitrag die Getränke, aus deren Rezepturen Getränketechnologen heute schöpfen können. Auch lassen sich die Daten bei Bedarf, wie abschließend an einem Beispiel gezeigt wird, für Marktforschungszwecke heranziehen.
Für eine manipulationssichere Überwachung, Aufzeichnung und Dokumentation von Klimadaten in Gebäuden und z. B. Produktionsbereichen bietet die Firma Trotec drei neuentwickelte Datenlogger an. Die wartungsfreien DL200-Datenlogger der MultiMeasure Professional- Serie bieten dem Anwender geräteabhängig neben interner Präzisionssensorik zur Aufzeichnung verschiedenster Klimawerte auch zusätzliche Anschlussmöglichkeiten für externe Sensoren und Elektroden. Bis zu 32 Messkanalgruppen unterschiedlichster Sensorsignale können die Multifunktionsmessgeräte erfassen und daraus eine individuell konfigurierbare Zusammenstellung an Messwerten aufzeichnen. Die Eingangswerte der bis zu 20 parallel erfassbaren Messkanäle können in frei zu wählenden Intervallen angezeigt bzw. dokumentiert werden. Mit der serienmäßigen Software können beliebig viele Datenlogger ausgelesen werden.
Die Stieglbrauerei zu Salzburg zählt zu den führenden Privatbrauereien Österreichs. Neben der erfolgreichen Biermarke Stiegl nehmen die Biermischgetränke einen stetig wachsenden Anteil am Produktsortiment ein. Hierzu gehören das „Stiegl-Radler“ in den Geschmacksrichtungen Himbeere, Zitrone und Grapefruit Naturtrüb sowie das Weißbier-Radler „Stiegl-Weisse Holunder-Radler“. Im Sommer 2011 begab sich die Brauerei, die seit mehr als 500 Jahren die Liebe zum Brauhandwerk mit den Vorteilen neuer Technologien kombiniert, auf die Suche nach einer Technologie mit der Biermischgetränke flexibel und effizient produziert werden können. Sie sollte den bisherigen chargenweisen Herstellungsprozess mit geringem Automatisierungsgrad ersetzen. Ausschlaggebend für die Entscheidung, GEA Brewery Systems mit diesem Projekt zu beauftragen, war das maßgeschneiderte Anlagenkonzept, das auf vollständiges Automatisieren der Kernprozesse Dosieren und Mischen, bestmögliche Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten und Minimieren von Produktverlusten ausgelegt ist.
Für ihre LiquiSonic-Mess- und Analysensysteme bietet die SensoTech GmbH aus Magdeburg spezielle Qualifizierungs- und Validierungsprozeduren an, die dem Anwender einen anerkannten Nachweis über die korrekte Konzentrationsmessung in Flüssigkeiten liefern. Um eine ordnungsgemäße Systeminstallation sicherzustellen, empfiehlt sich die Durchführung einer Installationsqualifizierung (IQ). Eine anschließende Funktionsqualifizierung (OQ) macht den Qualifizierungs- und Validierungsprozess komplett.
Der Getränkedosenhersteller Ball Packaging Europe konnte in den Jahren 2011 und 2012 erhebliche Fortschritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit verzeichnen. Die Ball-Werke in Deutschland haben ihren Teil dazu beigetragen. So wurden etwa seit 2007 der Wasserverbrauch um 18 Prozent und der Energieverbrauch sogar um 28 Prozent verringert. Zusätzlich investierte Ball in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren über 1,5 Mio EUR in Energiesparmaßnahmen.
Immer wieder gelangen Getränkebehälter, bei denen das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, aus dem Handel zum Getränkeabfüller zurück, aber auch Fehlchargen oder Abfüllungen mit abweichenden Qualitätsparametern können Anlass für personal- und zeitaufwendige Entleerungsaktionen sein. Speziell für diese Anwendungsfälle wurde von Strautmann Umwelttechnik der so genannte LiquiDrainer® entwickelt, mit dem Fehlware sicher entleert, entwertet und verdichtet werden kann. Verarbeitet werden können volle PET-Flaschen, Tetra Paks und Getränkedosen. Das Gerät lässt sich schnell und einfach gemäß „Plug & Play“-Ansatz im Unternehmen integrieren. Die Bedienung ist leicht verständlich, die zu entleerenden Behälter werden eingeworfen..
Die Tradition des alljährlich stattfindenden deutsch-thailändischen Stammtisches besteht bereits seit dem Jahre 1997. In Anfang Mai 2013 war es nun wieder soweit. Der alljährliche Stammtisch der in Thailand tätigen zumeist deutschen Braumeister fand diesmal in Khon Kaen, der drittgrößten Stadt im Nordosten Thailands, statt. Eingeladen hatten Niels-Arne Künzler, Kronen Bräuhaus, und Martin Bruckmüller, Krones AG Thailand. Fast alle Kollegen hatten die weite Anreise, zum Teil per Flugzeug, nicht gescheut und trafen schon am Vorabend ein, denn die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch und gemütlichen Beisammensein ist nicht oft gegeben.
Die variable Drucktechnologie „DynamarkTM“ von Ball Packaging Europe erlebt ihre Premiere mit individualisierten Botschaften auf den Getränkedosen von Coca-Cola. Das Markenlogo rückt dabei auf den Aktions-Dosen von Juni bis Oktober in den Hintergrund und macht Platz für acht Begriffe aus dem Jugendwortschatz wie „Supergirl“ oder „Bruderherz“. „Trink ‘ne Coke mit …“ lautet das Motto der Kampagne. Das Verfahren lässt sich für alle Größen von Stahl- und Aluminiumdosen in den bestehenden Druckprozess integrieren. Zusätzlich zum Grunddesign können auf einer definierten Freifläche bis zu 24 unterschiedliche grafische Elemente einfarbig aufgedruckt werden.
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