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Venezuela Anstieg im Pro-Kopf-Bierverbrauch. -- Zwischen 1988 und 1989 ist die Bierproduktion in Venezuela aufgrund der Rezession um 26% auf 10,4 Mio hl gesunken. Der Anstieg im Pro-Kopf-Verbrauch an Bier von 58 l auf 63 l im Wirtschaftjahr 1989/90 deutet darauf hin, daß die Braubranche die Krise überwunden hat und 1991 eventuell wieder den Stand von 1988 erreichen wird. Nach wie vor beherrscht die Brauerei Polar mit 83% den Biermarkt, gefolgt von der Cervecera Nacional mit 15% und Regional mit 5%. Die Kapazitätsauslastungen dürften bei Polar bei etwa 65% liegen, bei Nacional bei 45% und bei Regional bei 45%. Geplant sind in den nächsten fünf Jahren vor allem Modernisierungsinvestitionen. Der Import von Bieren hat nach der Öffnung des Außenhandels zugenommen..
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Der Anteil von Pfandflaschen und anderen Mehrwegverpackungen soll bis Anfang 1999 von derzeit 73% auf 81% gesteigert werden; -- Bier muß bis zu diesem Datum zu mindestens 91% in Mehrweggebinden (bis 2002: 94%) verkauft werden. Dies hat der Bundesumweltminister in einem Entwurf zur Förderung von Getränkemehrwegsystemen gefordert, der ab 1997 wirksam werden soll. Verlangt wird darin unter anderem eine einheitliche Gestaltung von Mehrwegflaschen und Kästen sowie ein deutlich lesbarer Hinweis auf Einweg oder Mehrweg. Sollte der Handel die vorgeschriebenen Quoten bis 1999 nicht erfüllen, droht ein Pflichtpfand auf alle Einwegverpackungen..
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Zur Problematik von Mykotoxinen in der Brauerei -- Die Belastung landwirtschaftlich erzeugter Lebensmittelrohstoffe mit Schimmelpilzen ist ein Thema, welches bereits seit einer Reihe von Jahren die Wissenschaft und auch die Öffentlichkeit beschäftigt. Für den Brauer hat in diesem Zusammenhang die Problematik des Gushing besondere Bedeutung. Daneben sind aber ganz allgemein Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs durch die von einigen Schimmelpilzen gebildeten Toxine (Mykotoxine) betroffen. Im Rahmen eines Basisforschungsvorhabens des Deutschen Brauerbundes wird am Institut für Technische Mikrobiologie und Technologie der Brauerei II die Thematik der mikrobiologischen Belastung von Braugetreide und Malz unter den beiden Gesichtspunkten Gushing und Mykotoxine bearbeitet./25..
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Großbritannien Traditionelle Pubs in Gefahr. -- Ab November 1992 müssen über 11 000 Pubs, fast 14% aller Pubs, einem freieren Biermarkt geöffnet werden. Die Großbrauereien haben bereits auf diese Vorschrift reagiert. Scottish and Newcastle verkaufte 300 Pubs, um unter die Grenze von 2000 Pubs/Brauerei zu kommen. Courage gab den Betrieb von Pubs auf, während Grand Metropolitan den Brauereibetrieb einstellte und ein neues Unternehmen gründete, Intrepeneur, das 4350 Pubs betreibt, die an Courage Ales gebunden sind. Whitbread, Bass und Allied handelten die Verträge neu aus oder verkauften Pubs. Ein Überangebot an Pubs auf dem freien Markt und fallender Bierkonsum - von 118 l/Kopf und Jahr vor 10 Jahren auf jetzt 110 l - sorgten auch für fallende Bierpreise..
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Um die Position von Foster's auf dem amerikanischen Markt zu stärken, wird dieses Bier jetzt auch als Faßbier angeboten. Die Kegs wurden zunächst in New York getestet. Foster's Lager wird von der Molson Brewery in Kanada gebraut und vertrieben. Jährlich werden in den USA etwa 350 000 hl Foster's abgesetzt. Direkte Bierimporte aus Australien liegen etwa bei 650 000 hl/Jahr und damit hinter denen aus Großbritannien und Irland.
Recht
Kündigung wegen fehlender Arbeitserlaubnis -- Ist einem ausländischen Arbeitnehmer die nach Paragraph 19 Arbeitsförderungsgesetz erforderliche Arbeitserlaubnis rechtskräftig versagt worden, so steht seinem weiteren Einsatz ein dauerndes Beschäftigungsverbot entgegen. Der ausländische Arbeitnehmer ist in diesem Falle mit einem Arbeitnehmer vergleichbar, der wegen Krankheit zur Leistung der geschuldeten Dienste dauernd außerstande ist. In einem solchen Falle ist eine ordentliche Kündigung regelmäßig sozial gerechtfertigt. Gleiches muß auch dann gelten, wenn der Arbeitnehmer nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern wegen Fehlens einer erforderlichen behördlichen Erlaubnis seine vertraglich geschuldeten Dienste nicht mehr erbringen kann. (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 7. 2..
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Bei den Leichtbieren rechnen Experten bis zum Jahre 2000 mit einem Anteil von 10% am Gesamtausstoß in Deutschland. -- Wie O. Maisel bei der Vorstellung von Maisel's Weisse Light am 12. September 1991 in Bayreuth ausführte, lag der Absatz der Leichtbiere im Jahre 1990 bei 1,7 Mio hl (+ 64,5%), wobei rund 550 000 hl über den LEH und die Getränkeabholmärkte abgesetzt wurden. Derzeit haben Leichtbiere einen Marktanteil von 1,5%.
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Großbritannien Wasser ein sehr dynamischer Markt. -- Trotz wirtschaftlicher Rezession und schlechten Wetters wird der Absatz von abgefülltem Wasser in Großbritannien 1991 um 24% auf 5,2 Mio hl steigen. Nach einer Marktstudie von Zenith International Ltd., Bath/GB, erhöht sich der Marktanteil der einheimischen Produkte auf 64%, während die Importmarken auf 36% zurückgehen. Nur 2% der britischen Wasserproduktion werden exportiert. Bei den Importen führen die französischen Produkte mit 76% vor belgischen, irischen und italienischen. Stille Wässer werden immer beliebter und erreichen in diesem Jahr einen Marktanteil von 56%. Kohlensäurehaltige Wässer hatten noch vor fünf Jahren einen Marktanteil von 74%.Quellwässer steigerten sich auf einen Anteil von 9%, Mineralwässer stagnieren bei 86%. Ca..
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USA Authentisches Faß-Guinness aus der Dose für den US- Markt. -- Das seit 1988 in Großbritannien getestete Pub Draught Guinness aus der Dose wird jetzt auch in den USA eingeführt. Bei dieser Spezialdose wird beim Öffnen der Dose eine kleine Plastikkammer am Dosenboden geöffnet, aus der ein Gasgemisch aus Stickstoff und CO2 aufsteigt und so den für Guinness charakteristischen, cremigen Schaum erzeugt. Damit kann dem Konsumenten ein einzigartiges Trinkerlebnis vermittelt werden, wie der Importmanager von Guinness bei der Einführungsveranstaltung erklärte. Das neue Bier soll zunächst in Washington D.C., Baltimore, Northern Virginia, Chicago und San Francisco eingeführt werden.
Recht
Süßstoffrichtlinie verabschiedet -- Wie der Deutsche Brauer- Bund mitteilte, hat der EG-Ministerrat am 7. November 1991 die Süßstoffrichtlinie verabschiedet. Die deutsche Delegation unter Leitung von Staatssekretät Eekhoff, BMWi, konnte trotz erheblicher Schwierigkeiten durchsetzen, daß der deutsche Standpunkt in einer rechtlich voll verbindlichen Fußnote festgehalten und somit Bestandteil dieser EG-Richtlinie wurde. Danach kann die Bundesrepublik Deutschland das Verbot der Süßstoffverwendung für die in Einklang mit den traditionellen nationalen Herstellungsverfahren in der Bundesrepublik Deutschland produzierten Biere auch nach Beginn des EG-Binnenmarktes aufrechterhalten. Entscheidend für das erreichte Ergebnis war die Initiative von EG-Vizepräsident Dr. M..
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