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Betriebsdatenerfassung. Datenfriedhof oder gezielte Informationen für Entscheider -- Die wachsende Komplexität der Produktionsanlagen, der rasch zunehmende Automatisierungsgrad, ständig steigende Produktionskosten und erhöhte Qualitätsanforderungen verlangen von den Verantwortlichen in der Brauerei immer raschere Entscheidungen. Stets will der Betrieb den produktionstechnischen Erfordernissen und den Forderungen des Marktes entsprechend geführt sein. Wurden dazu in der Vergangenheit umfangreiche Journale geführt und Kilometer von Schreibstreifen ausgewertet, so finden sich heute immer mehr elektronische Systeme zur Aufzeichnung und Auswertung betrieblicher Daten. Der vorliegende Aufsatz beschreibt die BDE-Systemlösung, wie sie bei der Cölner Hofbräu P. J..

EG-Richtlinie Städtische Abwässer -- Laut der EG- Richtlinie Städtische Abwässer müssen alle Städte innerhalb der EG mit mehr als 15 000 Einwohnern bis zum Jahre 2000 über sogenannte sekundäre Wasseraufbereitungsanlagen (physikochemische und biologische Aufbereitung) verfügen. Die anderen Städte mit 2000 bis 15 000 Einwohnern müssen bis zum Jahre 2005 damit ausgerüstet sein. Darauf wies Vladimiro Mandl von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft, Generaldirektorium XI, Leitung Wasserschutz und Management, Brüssel, in seinem Vortrag anläßlich des Informationsseminars der VLB, Berlin, in Zusammenarbeit mit der Fa. Illochroma, Brüssel, über Abwasser der Brauereien - Stand der Technik und neue Entwicklungen am 30. 4. 1991 in Bonn hin.B..

Einkommensteuer: Gewinnverteilung bei Differenzen zwischen Steuer- und Handelsbilanzgewinn. -- Der zwischen Gesellschaftern einer Personengesellschaft vereinbarte Gewinnverteilungsschlüssel bezieht sich grundsätzlich auf den Handelsbilanzgewinn. Weicht dieser Steuerbilanzgewinn deshalb ab, weil er durch die Auflösung von Bilanzierungshilfen geringer ist als der Steuerbilanzgewinn, müssen bei Anwendung des Gewinnverteilungsschlüssels auf den Steuerbilanzgewinn Korrekturen hinsichtlich der Gesellschafter angebracht werden, die bei der Bildung der Bilanzierungshilfe an dem Unternehmen noch nicht beteiligt waren (BFH-Urteil vom 22. 5. 1990 VIII R 41/87, NWB 1990, Fach 1, S. 335).

Abgabenordnung: Auswahlermessen bei Lohnsteuerhaftung des Arbeitgebers aus Vereinfachungsgründen: -- 1. Es liegt ein Ermessensfehler vor, wenn das Finanzamt die Lohnsteuerhaftung des Arbeitgebers aus Vereinfachungsgründen mit vielen nachzufordernden Lohnsteuer-Beträgen aufgrund eines im wesentlichen gleichliegenden Tatbestandes begründet, tatsächlich jedoch den Nachforderungen zwei verschiedene Sachverhalte zugrunde liegen. 2. Beruft sich das Finanzamt auf fehlerhafte Lohnsteuer-Berechnungen bei einer größeren Zahl von Arbeitnehmern, so ist diese Zahl in der Begründung zum Haftungsbescheid zu konkretisieren, wenn die Ermessenserwägung überprüfbar sein soll. 3. 6. 1990 2 K 246/85, rkr, EFG 1990, S. 611).

Ausschanktechnik und Bierqualität -- Damit der technologische und technische Aufwand zum Erreichen eines hohen Qualitätsstandards bei der Bierproduktion sinnvoll bleibt, kommt der richtigen Bierpflege beim Ausschank eine wesentliche Bedeutung zu, wie Dr.-Ing. Gerhard Hauser anläßlich des 24. Technologischen Seminares 1991 in Weihenstephan ausführlich schilderte. Das dazu notwendige Wissen kann dem Wirt bei der heutigen Ausbildung nicht zugemutet werden. Damit fällt dieser entscheidende Bereich in das Aufgabengebiet der Brauereien. Leider werden solche Aufgaben, die die Bierqualität letztlich wesentlich beeinflussen können, nicht immer wahrgenommen. Grundvoraussetzung dafür ist, daß Temperatur und CO2-Gehalt im Gebinde während der gesamten Standzeit (Anstichdauer) nicht verändert werden.B.

Nach einer Mitteilung des Institute for Brewing Studies, Boulder, Col., sind bereits 35 der 38 Stände für die Ausstellung anläßlich der National Microbrewers and Pubbrewers Conference vom 4. - 7. 9. 1991 in Buffalo ausgebucht. Das Thema der Tagung und Austellung lautet Bierbrauen unter ungünstigen Verhältnissen. Behandelt werden soll dabei, wie die kleinen Brauereien in einer Zeit mit restriktiver Alkoholgesetzgebung, Antialkoholismus und schlechter wirtschaftlicher Lage überleben können. Die nächste Konferenz findet im April 1992 in Milwaukee,Wis., statt.

Die South Africa Breweries Ltd., die mit Abstand größte Brauereigruppe des Landes mit umfangreichen Interessen im Handel und in der Hotellerie, hat ein Investitionsprogramm im Gesamtwert von rd. 1,5 Mrd DM beschlossen. Die Hälfte davon soll lt. dem Vorsitzenden Meyer Khan im laufenden Geschäftsjahr 1991/92 (31. 3. 1992) aufgewendet werden. Priorität besitzen die Getränkeaktivitäten, in die rd. 550 Mio DM fließen sollen. Mehrere Brauereien sollen ausgebaut und modernisiert werden. Die SAB rechnet damit, daß der Bierabsatz in Zukunft stärker steigt als der Verkauf in der Spirituosenindustrie und das allgemeine Wirtschaftswachstum. 1990 hatte die SAB einen Reingewinn von über 350 Mio DM (+ 18%) bei einem Gesamtumsatz von über 7 Mrd DM (+ 16%).

Im letzten Jahr stagnierte der Bierausstoß in Spanien bei 27,315 Mio hl. Dabei kam die Cruz Campo-Gruppe mit einem Ausstoß von 5,98 Mio hl auf einen Marktanteil von 21,9% (1989: 21,6%), die El Aquila mit 4,9 Mio hl auf 17,9% (17,6%), die Damm-Gruppe mit 4,64 Mio hl auf 17,0% (16,9%), Mahou mit 4,32 Mio hl auf 15,8% (15,9%), San Miguel mit 3,71 Mio hl auf 13,6% (14,0%), Union Cervecera Gruppe mit 1,68 Mio hl auf 6,1% (6,5%), Cervecera Canarias mit 0,625 Mio hl auf 2,3% (2,2%) , Hijos de Rivera mit 0,550 Mio hl auf 2,0% (2,0%), Sical mit 0,374 Mio hl auf 1,4% (1,4%), La Zaragozana mit 0,343 Mio hl auf 1,3% (1,2%) und El Aguila Negra mit 0,184 Mio hl auf 0,7% (0,7%).

Offenbar will sich die Guinness-Gruppe nach der Übernahme der Brauerei La Cruz del Campo SA und der jüngsten Kaufofferte für Aktien der Union Cervecera SA in Spanien noch weiter im Bereich alkoholische Getränke engagieren. Guinness-Präsident Anthony Tennant hielt in einem Interview mit einer englischen Wirtschaftszeitschrift den Kaufpreis für La Cruz del Campo in Höhe von rd. 1,6 Mrd DM entsprechend der Marktsituation und der Bedeutung dieses Unternehmens für die weitere Entwicklung von Guinness durchaus für angemessen. Mittlerweile hat Carlsberg das Angebot von Guinness bezüglich einer 60%igen Beteiligung an der Union Cervcera akzeptiert. Im Gegenzug erhält Carlsberg Anteile in Höhe von 10% an der Guinness-Tochter La Cruz del Campo..

Die Coca-Cola Schweiz AG, Zürich, strukturiert ihr Vermarktungssystem um, um Synergieeffekte besser nutzen zu können. In der Deutschschweiz und im Tessin wird die Coca-Cola Getränke AG gegründet. In diese Holding werden die Coca-Cola-Tochter Delisca AG, Birsfelden, sowie die Beteiligungen der Calanda Haldengut AG und der Deutschen Winter KG eingebracht. Die Konzessionen der Calanda Haldengut und ihrer Tochtergsellschaft Soldati fallen ebenfalls an die Holding. Abfüll- und Vertriebsaufgaben werden im Auftragsverhältnis erfüllt. Weiterhin sollen die Konzessionen der Boissons Desalterantes sowie der Lufrisca, einer Tochtergesellschaft der Brauerei Eichhof, Luzern, in die Holding integriert werden. -- Das z. Zt. Auch das Sponsoring von Veranstaltungen fällt nicht unter die Beschränkung..

Markttests der Migros, der wichtigsten und größten Handelsorganisation der Schweiz für Food und Non-Food, durchgeführt im Rahmen des Projektes Gebinde 2000, sollten die Anforderungen für das künftige Gebinde für Mehrwegflaschen im AFG-Bereich festlegen. Dabei zeigte sich, das die 12er Split-Box gegenüber dem normalen 12er Kasten und dem Kleingebinden bzw. 6er Kästen die besten Absatzerfolge erzielte. Dieses Ergebnis führte dazu, daß Migros in Zukunft alle Mineralwasser, Süßgetränke und Fruchtsäfte - ca. 30 Produkte der eigenen Seba-Aproz-Quelle - nur noch in der Split-Box anbietet. Die Umstellung soll bis Mitte 1992 abgeschlossen sein. Aus umwelt- und gesundheitspolitischen Gründen werden von Migros auch nur noch die Markenanbieter akzeptiert, die ihre Produkte in der Split-Box anbieten..

In den nächsten fünf Jahren will Pepsi Cola in Polen rd. 108 Mio DM investieren. Dabei ist nicht nur an den Bau neuer Abfüllanlagen gedacht, sondern auch an die Errichtung mehrerer Gaststätten. Mitte Juni wurde bereits die neunte Pepsi-Abfüllanlage Polens in Tarczyn in Betrieb genommen. Von dort aus soll der bisher stark vernachlässigte Warschauer Markt bedient werden. Pepsi verkauft nach eigenen Angaben in Polen dreimal mehr Getränke als der Hauptkonkurrent Coca-Cola.

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