Archiv
Schwefeldioxid in Bieren -- Schwefeldioxid gehört zu den ältesten heute noch gebräuchlichsten Konservierungsmitteln. Es wird in der Lebensmitteltechnologie wegen seiner antimikrobiellen, antioxidativen und reduzierenden Eigenschaften eingesetzt. In den meisten europäischen Ländern darf dem Bier Schwefeldioxid in unterschiedlichen Mengen zugesetzt werden; in der Bundesrepublik Deutschland ist dies nicht erlaubt. In Anbetracht der Tatsache, daß umfangreiche Untersuchungen von Bieren auf ihren SO2-Gehalt relativ lange zurückliegen, daß durch die Veränderung der Verbrauchergewohnheiten neue Biersorten in Verkehr gebracht werden und den in die Bundesrepublik importierten Bieren SO2 zugesetzt werden darf, wurden 148 Biere verschiedener Gattungen auf ihren SO2-Gehalt untersucht.
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Japan Sapporo kommt auf das europäische Festland. -- Die Sapporo Breweries Ltd., Tokio, führen ihr Draft Beer Sapporo Silver in der 0,5-l-Dose auch auf dem europäischen Festland ein, nachdem es seit 1987 erfolgreich in Großbritannien verkauft wird. Sapporo Draft Beer wird mit einem seit 1969 von Sapporo entwickelten Keramik- Kaltfilterprozeß hergestellt. Bei Sapporo Silver erlaubt die elegante Dose in Mattsilber eine schnelle Produktidentifizierung. Für diese Verpackung wurde Sapporo bei der Eurobiere 1991 in Straßburg mit dem Preis Best Package Design ausgezeichnet.
Recht
Ausschluß von der Weihnachtsgratifikation -- In einem Betrieb erhalten die Arbeitnehmer jährlich zu Weihnachten eine Gratifikation in Höhe eines Bruttomonatsverdienstes. Einer Arbeitnehmerin wurde die Weihnachtsgratifikation nicht gewährt. Der Arbeitgeber hat die Klägerin vom Bezug der Weihnachtsgratifikation ausgenommen, weil ihr lange Zeit vor der Zusage und Auszahlung zu einem Zeitpunkt vor Ablauf des Bezugszeitraums betriebsbedingt gekündigt worden war. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Ablauf des Bezugszeitraums ist nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts nicht sachwidrig oder willkürlich. Die Gratifikation kann ein Entgeld für die in der Vergangenheit erbrachte Leistung, aber auch ein Anreiz für weitere Betriebstreue sein. April 1991 - 6 AZR 532/89)..
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Kanada Heineken NV, Niederlande, hat ein Lizenzabkommen mit der kanadischen Brauerei Molson vereinbart, -- das die Produktion von Amstel Lager und Amstel Light in den Provinzen Ontario und Quebec sowie den Vertrieb in ganz Kanada vorsieht. Bisher hatte Heineken in Kanada eine eigene Braustätte, die aber geschlossen werden soll.
Recht
Betriebsvereinbarung über freiwillige Leistung -- Ein Arbeitgeber, der vor Jahren eine Betriebsvereinbarung über freiwillig zu gewährende Leistungen (jährliche Sonderzahlungen) abgeschlossen hatte, sah sich aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, diese Vereinbarung zu kündigen. Der Betriebsrat klagte dagegen, wobei er argumentierte, es lägen zwei Vereinbarungen vor: die eine über die freiwillige Leistung an sich, die andere über deren Verteilung unter die Belegschaft. Die letztere aber wirke nach, bis sie durch eine andere Abmachung ersetzt werde (Paragraph 77 Absatz 6 Betriebsverfassungsgesetz). Das Bundesarbeitsgericht entschied: Die Arbeitnehmer haben nach Ablauf der gekündigten Betriebsvereinbarung keinen Anspruch mehr auf die freiwilligen Leistungen. 8. 1990 - 1 ABR 73/89)..
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Trinkkultur in Europa in Gefahr -- Durch die strengeren Kontrollen und die höheren Steuern, die aus einer Harmonisierung der Gesetze auf dem Markt für alkoholische Getränke in der Europäischen Gemeinschaft resultieren, werden kulturelle Gewohnheiten aufs Spiel gesetzt. Zu diesem Fazit kam in Straßburg ein Gremium von Wissenschaftlern und führenden Vertretern der Alkoholbranche in einer Diskussionsrunde des Europäischen Parlamentes am 24. Oktober 1991. Die hinsichtlich der Werbung für alkoholische Getränke in den Medien und das Sponsoring von Kunst, karitativen Zwecken und Sport durch die Hersteller alkoholischer Getränke immer restriktivere Gesetzgebung würden nur der Gesellschaft schaden und den Alkoholmißbrauch nicht mindern..
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Niederlande Neue Sorten beleben niederländische Bierlandschaft -- Unter der Bezeichnung Egelantier (Weinrose) hat die Brouwerij De Kroon in Oirschot ein dunkles Spezialbier auf den Markt gebracht. Egelantier (Rosa rubiginosa) ist eine wilde Rose, die häufig auf Gräbern angetroffen wird. Sie galt als Symbol der Ehrerbietung und Treue und wurde von trauernden Liebhabern auf das Grab der Geliebten gepflanzt. Schon 1984 hatte die Brauerei ein Bier unter diesem ungewöhnlichen Namen eingeführt, das die folgenden Grundstoffe aufwies: Gerste, Weizen, etwas Mais, holländischen Hafer, belgisches Caramelmalz, Hopfen und deutsche untergärige Hefe. Die neue Version (seit 1988) beruht auf den Braustoffen Pilsner Malz, Caramelmalz, Weizenmalz, holländischem Hafer, Hopfen und obergäriger Hefe.B.B.R.).A..
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Thailand Steigender Konsum an alkoholischen Getränken. -- In Thailand ist der Konsum alkoholischer Getränke in den letzten Jahren kontinuierlich auf jetzt 3,5 l pro Kopf und Jahr angestiegen, ausgedrückt in reinem Alkohol. In der Bevölkerungsgruppe der über 15jährigen liegt dieser Wert sogar bei 5,6 l pro Jahr. Die einheimische Erzeugung von alkoholischen Getränken ist von 1987 bis 1990 von 359 Mio l auf 613 Mio l gestiegen, die Einfuhr alkoholischer Getränke von 5 Mio l auf 14 Mio l.
Recht
Lohnfortzahlung bei Krankheit -- Bei der Einstellung wurde dem Arbeitnehmer die Frage vorgelegt, ob er gesund sei. Diese Frage hat der Arbeitnehmer mit ja beantwortet. Auf einen vor Beginn des Arbeitsverhältnisses gestellten Antrag wurde dem Arbeitnehmer eine Kur bewilligt. Nach der Kur nahm der Arbeitnehmer die Arbeit wieder auf, erkrankte aber darauf bald wieder. Daraufhin kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis. Der Arbeitgeber verweigerte die Lohnfortzahlung für die Dauer der Kur. Die vom Arbeitnehmer verlangte Fortzahlung des Lohns wurde vom Bundesarbeitsgericht bewilligt. Der Arbeitgeber machte geltend, daß der Arbeitnehmer die Kur verschwiegen habe und er somit durch sein Verhalten ein Verschulden bei der Vertragsanbahnung sehe. 2. 1964 - 1 AZR 251/63) .h. 3..
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Ungarn Steigender Bierkonsum. -- In den letzten fünf Jahren ist der Bierkonsum in Ungarn jährlich um durchschnittlich 2,6% gestiegen. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier lag 1990 bei 101 l. Nach einer Mitteilung der Interbrew, Leuven/B, die 52% der Aktien an der Borsodi Sörgyar Brauerei, Bocs/ Nordungarn, erworben hat, werden rd. 40% des ungarischen Bierausstoßes in Bars und Restaurants getrunken. In Ungarn gibt es 7 Brauereien. Die ersten fünf machen 95% des Gesamtausstoßes aus. Die einzelnen Brauereien haben folgende Produktionszahlen und Marktanteile: Importbier aus dem Westen gewinnt immer mehr an Marktanteil und dürfte jetzt bei 2 - 5% liegen. Unter Lizenz in Ungarn hergestellte Biere und Importe aus osteuropäischen Ländern machen rd. 20% des ungarischen Bierverbrauchs aus.
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