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Integral-Sudwerk in Gasthausbrauerei in Betrieb genommen -- Mit der Eröffnung der Gasthausbrauerei Zum Oderspeicher in Frankfurt/Oder am 6. November 1992 wurde das erste in Deutschland aufgebaute Integralsudwerk der Projekt- Engineering GmbH (Inpe), München, in Betrieb genommen. Bei einer Ausschlagmenge von 10 hl/Sud sind die Geräte zum Maischen/Kochen und Läutern in einem turmartigen Behälter untergebracht, dessen Kupferhaube mit den Rohrleitungen in das darüberliegende Obergeschoß reicht. Um das Sudwerk ist sehr geschmackvoll eine Bier- und Speisebar gruppiert, an der die Gäste die Braumeisterin, Frau Dominikowski, hautnah bei der Arbeit beobachten können. Die eigentliche Brauerei befindet sich im darunterliegenden Kellergewölbe. zwei bis drei Wochen gelagert. 5 Mio DM investiert..

Wirtschaftliche Talfahrt auch in der Ernährungsindustrie -- Die wirtschaftliche Talfahrt hinterläßt auch in der Ernährungsindustrie ihre Spuren. Nach Angaben von Dr. Theo Spettmann, Vorsitzender der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß (ANG), Bonn, sind bereits 1992 aufgrund des deutlich abgeschwächten Konsumverhaltens keine Umsatzsteigerungen zu erwarten. Für 1993 befürchtet man einen weiteren Rückgang. Angesichts dieser rezessiven Entwicklung seien, so Dr. Spettmann, Erhöhungen der Personalkosten über die Produktivität hinaus, insbesondere für die überwiegend mittelständisch strukturierte Ernährungswirtschaft in West und Ost unverkraftbar..

Filtrationstechnik auf der Brau -92 -- Auf dem Gebiet der Filtration gibt es keinen technischen Stillstand. Die Ausstellerliste dieser Fachgruppe umfaßte ca. 40 Firmen, die sich mit neuen Verfahren und Anlagen, mit interessanten Weiterentwicklungen oder auch mit bewährten Systemen der Fachwelt präsentierten. Das Streben nach hoher Produktqualität rückt zwangsläufig die kaltsterile Abfüllung der Getränke in den Vordergrund. Ein weiterer erkennbarer Trend ist die Minimierung des Kieselgureinsatzes bei der Filtration aus entsorgungstechnischen bzw. ökologischen Gesichtspunkten. Dieser technologischen Entwicklung in der Brau- und Getränkeindustrie haben sich die Filterhersteller gestellt und demonstrierten es mit ihren Anlagen bzw. in den vielen Fachgesprächen mit den Messebesuchern.

Energieeinsparungen im Sudhaus -- Anläßlich der 42. Arbeitstagung der Österreichischen Braumeister und Brautechniker vom 16. bis 19. 9.1992 in Salzburg sprach Dipl.-Ing. Gerd Delitz, Kitzin-gen, über Möglichkeiten und Maßnahmen zur Energieeinsparung im Sudhaus, aufgegliedert nach den Prozeßabschnitten Maischen, Würzeaufheizen, Würzekochen und Würzekühlen. Allgemein muß dabei die Maxime lauten, den Aufwand zu minimieren, die Rückgewinnung zu optimieren und die eingesetzte Energie wieder nutzbar zu machen, ohne die Qualität der Würze zu beeinträchtigen. Nach einer Studie des TÜV Rheinland haben die deutschen Brauereien ihren Energieeinsatz in den letzten Jahren von 70 auf rd. 40 kWh/hl Verkaufsbier gesenkt. Dickere Maischen führen ebenfalls zu Energieeinsparungen. u.). Die Grenze liegt lt.

Kriterien der Fein- und Entkeimungsfiltration und ihre Bewertung -- Mit dem Trend der kalten biologischen Haltbarmachung von Bieren kommt der Fein-und Entkeimungsfiltration eine essentielle Bedeutung zu. Entsprechend dem Bedarf der Brauereien bieten verschiedene Filterhersteller Systeme unterschiedlicher Technik und Technologie an. Eine Bewertung der verschiedenen Systeme geschieht im Regelfall durch die Beurteilung der für die Nachfiltration interessanten Kriterien. Der Inhalt des Vortrages zeigt die für die Brauerei interessanten Kriterien und gibt durch eine Auswahl von wichtigen Punkten Hinweise zur Bewertung. Ein direkter Vergleich der einzelnen Filterhersteller findet nicht statt. Systemspezifische Punkte werden bei der Beleuchtung der einzelnen Kriterien berücksichtigt.

Kühltrubausscheidung bei Weizenbier -- Bei der Abschlußdiskussion anläßlich des 25. Technologischen Seminars 1992 in Weihenstephan wies Prof. Dr. L. Narziß darauf hin, daß man bei Gerstenmalzsuden, die bei 0 Grad C einen Kühltrubgehalt von 22,6 g/hl aufweisen (100%ige Ausscheidung), davon ausgehen kann, daß bei 10 Grad C dann 19,3 g/hl ausgeschieden werden, bei 20 Grad C etwa 13,1 g/hl bzw. 58% (s.a. Technologie der Würzebereitung, 1985, S. 321). Dabei spielt aber auch die Malzqualität eine große Rolle. Bei normalen Suden, zu denen Prof. Holt man davon mit einer guten Flotation 50% heraus, dann ergibt sich eine durchaus beachtliche Entlastung der Hefe in der Größenordnung von rd. 10 g/hl an Kohlenhydraten und hochmolekularem Eiweiß. In diesem Zusammenhang unterstrich Prof. J. Prof. Prof..

Zur Bestimmung der Schaumhaltbarkeit und Schaumstabilität von Flaschenbier. Teil 2: Obergärige Weizenbiere, Schankbiere, alkoholfreie Biere -- Trotz ihres guten Schaumbildungsvermögens wegen des CO2-Reichtums erreichen obergärige Weizenbiere bekanntlich meist nur mäßige bis durchschnittliche Schaumwerte. Neben der in Teil 1 aufgezeigten teilweise nur geringen Korrelation der Schaumhaltbarkeitsmethoden untereinander bei der Untersuchung untergäriger Biere war die Bewertung der Schaumstabilität, d.h. der Haltbarkeit des Schaums bei Aufbewahrung des Bieres über einen längeren Zeitraum hinweg, was für die Bierqualität im Rahmen der Mindesthaltbarkeit ebenfalls von Bedeutung ist, methodenabhängig..

Moderne Keimidentifizierung im Betriebslabor -- In der mikrobiologischen Qualitätssicherung genügt es nicht, mit modernen Nachweismethoden rasche Ergebnisse zu erzielen. Vielmehr müssen angewachsene Keime rasch und zielsicher beurteilt werden, damit eine Bewertung und Gewichtung der Ergebnisse möglich ist. Nur so kann die Tragweite einer etwaigen Kontamination abgeschätzt werden. Die Aussage kann zwischen harmlos und höchster Alarmstufe liegen. Art und Umfang der zu treffenden Maßnahmen müssen der Bedeutung der Aussage angepaßt sein.

Wartungsarmer CO2-Wächter -- Die Firma Analytical Development Co. Ltd, Hoddesdon/GB, hat einen wartungsarmen CO2-Monitor zur Überwachung und Kontrolle der Atmosphäre in geschlossenen Räumen entwickelt. Durch eine sich selbst auf Null stellende Eichung wird die Wartung auf ein Minimum reduziert. Die Einheit kontrolliert sich selbst und korrigiert sich in regelmäßigen Abständen, um Schwankungen in Temperatur, Druck, Feuchtigkeit in der Umgebung auszugleichen. Die CO2-Werte werden aufgezeichnet und angezeigt. Ab einem bestimmten Wert erfolgt der Alarm.

Schrotsortierung mit neuen Siebsätzen -- Seitens der Industrie wurde die MEBAK aufgefordert, vergleichende Schrotsortierungen vorzunehmen und die Tauglichkeit der DIN-Siebsätze für den Einsatz bei der Brauerei-Schrotkontrolle zu prüfen, da in Bälde die Original Pfungstädter-Maße nicht mehr zur Verfügung stehen werden. In den Jahren 1989 bis 1991 wurden von den MEBAK-Mitgliedern verschiedene Schrotanalysen mit beiden Siebsätzen durchgeführt, über deren Ergebnisse nachfolgend berichtet wird.

Der Anteil an obergärigen Bieren ist im Brauwirtschaftsjahr 1991/92 in Deutschland mit 15,1% nahezu konstant geblieben. -- Nach dem jetzt erschienenen Bericht des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, wurden 1991/92 insgesamt 119,361 Mio hl (+ 0,7%) Bier ausgestoßen. Davon entfielen 18,024 Mio hl (+ 1,4%) auf das Obergärige und 101,337 Mio hl (+ 0,5%) auf das Untergärige. Einfach- und Schankbier machten 4,274 Mio hl (+ 3,6%) aus, mit 3,6% vom Gesamtausstoß auch stagnierend. Der Flaschenbieranteil betrug 89,921 Mio hl (+ 0,1%), bzw. 75,3%, der Einweganteil nach freiwilligen Angaben 8,570 Mio hl (+ 3,8%) bzw. 7,2%.

Getränke-Konjunkturtest Oktober 1992 -- Die Testergebnisse für Oktober lassen eine erhebliche Geschäftsverschlechterung erkennen. Per saldo 15% der befragten Brauereien sprachen erstmals von einer schlechten Geschäftslage. (Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatten zwei Fünftel der Testfirmen von einer guten Geschäftslage gesprochen). Der Ausstoß wurde auf breiter Front (vier Fünftel der Firmen) zurückgenommen. Für die nächsten drei Monate sind allerdings keine Produktionseinschränkungen mehr geplant. Die Verkaufspreise blieben unverändert. Für die nächsten drei Monate rechnet über die Hälfte der Firmen mit Preisanhebungen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese am Markt realisieren lassen. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate sind teilweise nach unten gerichtet, d.h..

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