Personalführung und Management aus Sicht der Technik -- Das Bundesforschungsministerium will 350 Mio DM ausgeben, um im Rahmen eines Förderungsprojektes bis 1996 dazu beizutragen, daß die Bezeichnung Made in Germany ein auf dem Weltmarkt geachtetes Gütesiegel bleibt. Das Programm soll als ein Angebot an Wirtschaft und Wissenschaft zu einer völlig neuen Strategie der Qualitätssicherung führen: Qualität soll nicht mehr erst am Ende des Produktionsprozesses durch Prüfen und nachträgliche Fehlerbeseitigung, sondern vom ersten Federstrich der Planung an sichergestellt werden; eine ganzheitlich orientierte Qualitätsstrategie.
Umsatzchancen jenseits der Kostendeckung -- Auch Verbrauchermärkte haben Probleme: Trotz der für die Konsumenten attraktiven Betriebsgrößen (Verkaufsflächen etwa zwischen 1500 und 2500 m2) ist ein relativ hoher Mindestumsatz je m2 Verkaufsfläche allein zur Kostendeckung erforderlich. Gleichzeitig sind die Potentiale für Umsatzsteigerungen aber noch lange nicht ausgeschöpft. So faßt Dipl.-Kfm. Werner Klein, Unternehmensberater der BBE- Bayern, die Ergebnisse seiner Analyse mehrerer Verbrauchermärkte in Süddeutschland zusammen. Die kostendeckende Soll-Raumleistung liegt in der Regel zwischen 7000 und 8000 DM/m2 Verkaufsfläche und wird keineswegs von allen Verbrauchermärkten erreicht. Die eigene Leistungsfähigkeit (z. B.a..
Kooperation statt Konfrontation. Erfolgsrezept für erfolgreiche Werbung -- Beim Wettkampf um die Werbemark wird mit harten Bandagen gefochten. Kein Wunder: Knapp 20 Milliarden Mark hatte die deutsche Wirtschaft 1992 für Werbung in den Medien zu vergeben. Um ein möglichst großes Stück vom Kuchen zu ergattern, warten die Werbeträger oft mit Argumenten auf, die Werbetreibenden und Agenturen zwar schmeicheln, aber nicht unbedingt den größten Nutzen bringen.
Ökologie-Management. Ungenutzte Chance auf Wettbewerbsvorteile -- Abwehr und Verleugnung waren wohl verbreitete Reaktionen in der Wirtschaft, als vor etwa zwanzig Jahren die Umweltschutzdiskussion begann. Hiervon ist auch die Nahrungs- und Genußmittelindustrie nicht ausgenommen. Inzwischen bestreitet jedoch kaum noch ein Unternehmen, daß aktiver Umweltschutz eine unabdingbare Voraussetzung für dauerhafte menschliche, zumindest aber menschenwürdige Existenz auf unserem Planeten ist.
Implentierung eines Qualitätssicherungssystems nach DIN/ISO 9000 ff. -- Ein zertifiziertes Qualitätssicherungssystem nach DIN ISO 9000 ff. bzw. EN 29000 ff. gilt mittlerweile als Stand der Technik und bringt als funktionierendes, integriertes, bereichübergreifendes Management-System auch nachweislich Vorteile auf einem internationalen Wettbewerbsmarkt und vor allem bei den innerbetrieblichen Abläufen. Auf potentielle Probleme und Gefahren bei der Implementierung eines QS- Systems sowie deren Abhilfe soll in dem nachfolgenden Artikel hingewiesen werden.
Aktueller Gerstenmarkt -- Für alterntige Braugerste besteht kaum noch Interesse. Auch das Angebot ist gering. Braugerste der Ernte 1993 wird sehr zögernd zu auf der Basis der Vorvertragsempfehlungen der Erzeugergemeinschaften stetigen Preisen gehandelt. Der Handel findet bei den Erzeugern nur schwache Resonanz und steht mit seinen Forderungen von 37 bis 37,50 DM/dt bei den Verarbeitern vor einer Malzmarktbarriere (s. S. 517), die zu diesen Braugersten-Preisvorstellungen nicht paßt.
Sammlung deutscher Brauereiaktien -- Das Handbuch der Deutschen Aktiengesellschaften 1912/13 aus der Blütezeit der Branche mit den meisten Brauereiaktiengesellschaften führt in dieser Rechtsform 530 Brauereien und 44 Mälzereien auf. Einschließlich der vorher durch Fusionen oder Konkurse untergegangenen und der wenigen danach noch gegründeten Aktienbrauereien hat es in Deutschland nach gesicherten Forschungsergebnissen etwa 1000 Brauereien und Mälzereien in der Form einer AG gegeben. Herbert Jess, Hamburg, hat seit 1975 über 500 verschiedene deutsche Brauerei- und Mälzerei-Wertpapiere zusammengetragen und gilt damit als Gründervater dieses Hobbys. Die Sammlung enthält eine große Zahl von Unikaten und sonstiger noch nie bekanntgewordener Wertpapiere.H.W.) am 27. 3..
Buchtip zum Thema lean production -- Der nachfolgende Artikel rezensiert ausführlich das Buch von James P. Womack, Daniel T. Jones, Daniel Roos: Die zweite Revolution in der Autoindustrie - Konsequenzen aus der weltweiten Studie des Massachusetts Institute of Technology, Frankfurt/New York, 1992, ISBN 3-593-34548-X.
Fünf nach Zwölf für die deutsche Sommerbraugerste -- Die 80. Brau- und maschinentechnische Arbeitstagung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB) in Berlin fand vom 15. bis 18. 3. 1993 in Siegen statt. 377 Teilnehmer informierten sich in einem umfangreichen Tagungs- und Besichtigungsprogramm über die neuesten Entwicklungen von den Rohstoffen über die Qualitätssicherung bis hin zur Flaschen- und Kastensortierung sowie Kegabfüllung. Heiß diskutiert wurde der freie Fall der Malzpreise auf fast 60 DM/dt. In einem Gespräch mit der Brauwelt appellierte Dr. Ihr Einfluß auf Qualität und Preis des wichtigen Rohstoffes Malz nähme rapide ab. Der Anbau deutscher Sommerbraugerste muß für alle, für Landwirte und Mälzer, rentierlich bleiben. Dazu sollten lt. Dr. Persönlich vertrat Dr. Dr. Dr..
Niederlande Die niederländische Vereinigung zur Förderung und Information über traditionelles Bier, PINT, hat beschlossen, ihrer Zeitschrift PINT Nieuws von nun an den Welt-Report Bier nicht mehr beizulegen. -- Hierfür sind einmal Ersparnisgründe ausschlaggebend. Zum anderen sind aber Vorstand und Redaktion zu der übereinstimmenden Ansicht gelangt, der Informationsgehalt des Bier-Reports der Welt sei immer geringer geworden.
Niederlande Heineken und Schultheiss: Vertriebskooperation - - Die niederländische Brauerei Heineken, nach eigenen Angaben Westeuropas größter Bierlieferant, kommt nach Berlin, weil wir die Bundeshauptstadt als Schlüsselmarkt ansehen, erklärte Lutz Meyer-Reißenweber, Geschäftsführer der Heineken Deutschland GmbH, Düsseldorf, nach der Unterzeichnung eines Vertrages über eine Vertriebskooperation mit der Schultheiss Brauerei Berlin vor der Presse. Im Rahmen ihres jetzt vollzogenen Eintritts in den deutschen Markt vertreibt die Heineke N.V., Amsterdam, ihre internationale Premium-Marke Heineken Pilsener seit Anfang Februar 1993 im Großraum Berlin, wobei die gesamte Distribution ausschließlich über Schultheiss erfolgt.a. das Hard Rock Cafe, der Wintergarten und die Eierschale gehören.
USA Die Miller Brewing Co., Milwaukee bringt unter der Bezeichng Miller Clear ein Bier mit äußerst geringen Farbwerten und geringem Kaloriengehalt sowie mit normalen Alkoholwerten auf den Markt -- und setzt damit voll auf den Trend zu Getränken mit Geschmack, die aber nicht schwer sind. Bereits im letzten Herbst hat Coors ein ähnliches Getränk auf den Markt gebracht (s. Brauwelt Nr. 38, 1992, S. 1755). Auch Coca-Cola und Pepsi-Cola bringen klare Varianten ihrer Getränke auf den Markt (s. S. 482)
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