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Tschechische Republik Neue Mälzerei in Prostejov. -- Die Fa. Obchodni Sladovny A.S. baut in Prostejov eine neue Mälzerei mit einer Kapazität von 30 000 t/Jahr. Die Anlage wird von der Fa. Gebr. Lausmann KG, Regensburg, installiert. Der Auftrag umfaßt alle notwendigen Maschinen, inklusive Kühlung. Ausgelegt ist sie für 100 t/Tag, zwei Weichtage, sechs Keimtage und eine Darrzeit von 24 h. Die gesamte Anlage nach dem System Lausmann wird in Edelstahl ausgeführt und vollautomatisch gesteuert. Die Gruppe exportiert bis zu 60% ihrer gesamten Malzproduktion.

USA Anheuser-Busch verstärkt globale Interessen. -- Kurz nach der Bestätigung des Vertrages mit der Kirin Brewery Co., Tokio (s.Seite 686) kündigte die Anheuser-Busch Co. an, daß sie 18% der Anteile an der mexikanischen Brauereigruppe Modelo erwerben will. Modelo stellt das weltweit erfolgreiche Corona her und ist Mexikos größte Brauereigruppe. Anheuser-Busch will 477 Mio US-Dollar investieren. Der Aktientransfer soll im zweiten Quartal 1993 abgeschlossen werden. Nach Aussagen von Antonio Fernandez, Präsident von Modelo, stellt diese Beteiligung einen Teil der neuen, globalen Strategie beider Unternehmen dar, vor allem vor dem Hintergrund der Nordamerikanischen Freihandelszone (NFTA). Corona ist die Biermarke mit den höchsten Absatzzahlen in Mexiko und macht rd..

USA Budweiser soll jetzt von Kirin produziert und vertrieben werden. -- Anheuser-Busch Co. und die Kirin Brewery Co. kündigten jetzt die Gründung einer gemeinsamen Firma in Japan an, die Budweiser in Japan herstellen und vertreiben soll. An der Budweiser Japan Co. wird Anheuser Busch einen Anteil von 90% haben. Dieser Vertrag bedeutet das Ende des Vertrages zwischen Anheuser-Busch und Suntory Ltd. Suntory hatte bisher Budweiser unter Lizenz hergestellt und in Japan vertrieben.

Sapporo Gunma Mälzerei. Malzproduktion in Japan nach dem Stand der Technik -- Im April 1992 haben die Sapporo Breweries Ltd. ihr neuestes Projekt, eine Mälzerei von hohem Niveau zur Lieferung von Malz hoher Qualität an die Brauereien von Sapporo, fertiggestellt. Diese wird im folgenden Artikel dargestellt.

Forum wirtschaftliche Energienutzung. Energiespartechnologien in Brauereien -- Am 18. 3. 1993 wurde von der TÜV-Akademie Rheinland unter der Obhut der Energieagentur NRW eine Vortragsveranstaltung zum Thema Einspartechnologien in Brauereien abgehalten. Eine Reihe namhafter Autoren aus Wissenschaft und Praxis gestattete den Teilnehmern einen umfangreichen Einblick in neueste Beratungstechniken und die Entwicklungen verschiedener Hersteller im Bereich der Energieeinsparung.

Erfahrungen aus der Betriebsberatung. Gärung und Reifung -- Schnelle Gärung, forcierte Reifung, kurze Produktionszeiten - dies sind typische Schlagworte unserer Zeit. Sicherlich sind diese im Grundgedanken richtig, denn Zeit kostet Geld und bei langer Produktion wird das Produkt teuer. Doch einen Punkt darf man dabei nicht übersehen: die Qualität, und die kostet ihren Preis. Jedoch lehrt die Praxis etwas anderes: große Chargen, schnelle Produktion, nur eine Sorte, niedrige Kosten. Man stellt sich schnell die Frage, ob es verwerflich oder sinnvoll ist, solche Wege zu beschreiten. Man muß hier nur an die Sortenvielfalt denken.

Erzeugungsregeln für Vertragsanbau -- Der Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien arbeitet nach eigenen Angaben derzeit intensiv an der Aufstellung von Erzeugungsregeln für einen kontrolliert-integrierten Vertragsanbau von Braurohstoffen. Diese Ausarbeitung, die mit den Landwirtschaftsbehörden und dem Bayerischen Bauernverband abgestimmt wird, soll in Kürze den Mitgliedsbetrieben des Verbandes vorgestellt werden. Die Erzeugungsregeln enthalten: - Vorgaben für die Landwirtschaft; - Vorgaben für die Mälzerei; - Vorgaben für die Brauerei; - ein durchgängiges Kontrollsystem; - Vorschläge für die vertragliche Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und den Mälzereien. Der kontrolliert- integrierte Vertragsanbau soll langfristig für alle Marktpartner Vorteile bringen..

Notierungen für Mälzereinebenprodukte -- In der ersten Märzdekade notierte Sortiergerste in: - Würzburg mit 29,00 - 32,50 DM; - Worms mit 29,50 - 30,00 DM; - Mannheim mit 29,75 - 30,25 DM. Malzkeime notierten in: - Worms mit 20,00 - 20,50 DM; - Mannheim mit 20,25 - 20,75 DM. Alle Preise gelten je dt ab Fabrik bzw. Verladestation.

Nitratbestimmung mit einem enzymatisch-kolorimetrischen Test -- Eine der Zielsetzungen in der Analytik ist es, Ergebnisse mit möglichst wenig apparativem und personellem Aufwand schnell, richtig und reproduzierbar zu erhalten. Diese Forderung erfüllt die enzymatische Analyse in idealer Weise. Die bisher bekannte enzymatische Nitratbestimmung hat durch die Entwicklung eines enzymatisch-kolorimetrischen Tests (Merck Bioquant Nitrat) insbesondere hinsichtlich Empfindlichkeit eine Verbesserung erfahren.

Neue Anlagen im Blickpunkt: Brauerei Bavaria, Lieshout/NL. Abwasserbehandlung mit Biogasgewinnung -- Am Produktionsstandort Lieshout/NL produziert die Bavaria- Brauerei heute 3,3 Mio hl Bier, 0,8 Mio hl alkoholfreie Getränke und 110 000 t Malz. Alle anfallenden Abwässer werden in der hier beschriebenen brauereieigenen Kläranlage behandelt. Das dabei entstehende Biogas wird zur Dampferzeugung genutzt.

Einfache Bestimmung aufgeplatzter Gerstenkörner -- In vielen Gerstenverträgen ist der maximale Prozentsatz an aufgeplatzten Körnern als Qualitätsmerkmal festgeschrieben, weshalb eine eindeutige Bestimmung dieser Körner möglich sein muß. Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer einfachen Methode zur Feststellung aufgeplatzter Gerstenkörner. Schnellnachweis bierschädlicher Bakterien -- In diesem Beitrag sind uns in der Brauwelt Nr. 9, (1993), S. 377 und 378, einige Fehler hinsichtlich der dargestellten Volumina unterlaufen. Da sich die richtigen Werte deutlich von den veröffentlichten unterscheiden, bringen wir die Zusammenfassung noch einmal. Über Möglichkeiten und Grenzen eines Schnellnachweises bierschädlicher Bakterien mittels der Durchflußcytometrie sprach Dipl.-Ing.B.Z.

Dauer der Bezugsbindung bei Anschluß- Bierlieferungsverträgen -- Eine vertragliche Verpflichtung zum Bezug von Bier oder anderen Getränken eines bestimmten Herstellers kann nicht auf unbegrenzte Zeit begründet werden. Die Rechtsprechung sieht eine 20jährige Bindung als äußerste Grenze an, auch wenn der Lieferant dafür erhebliche Gegenleistungen bringt. Längerfristige Bindungen beeinträchtigen die wirtschaftliche Bewegungsfreiheit des Abnehmers in unzumutbarer Weise; sie sind sittenwidrig und damit nichtig. Die neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zeigt sogar die Tendenz, die höchstzulässige Dauer weiter herabzusetzen. Der Bundesgerichtshof hat sich im Urteil von 21. 3. 1990 - VIII ZR 49/89 - mit einem Fall befaßt, in dem die Bezugsbindung auf 25 Jahre vereinbart worden war..

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