Höhere Anforderungen der Verbraucher an Frische und Reinheit der Biere, längere Vertriebswege, die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums in unverschlüsselter Form und die Verlagerung der Bierabsatzgebiete von den inländischen zu den ausländischen und Übersee-Märkten fordert heute eine Bierstabilität, welche allein durch eine sorgfältige Rohstoffauswahl und eine optimierte und saubere Herstellungstechnologie nicht mehr zu erreichen ist. Haltbarkeits-anforderungen von 12 Monaten sind heute keine Ausnahmen mehr, sondern eher die Regel.
Der Raible-Test wurde 1990 als „eine einfache, neue Methode zur Bewertung der Filtrationseigenschaften von Bier“ vorgestellt. Der Autor stellt den Filtrationstest in Bezug zur historischen Entwicklung der Filtration im allgemeinen und zur Entwicklung der Filtrierbarkeitsbeurteilung im besonderen. Anhand eigener Forschungsergebnisse werden die Möglichkeiten und Stärken des Filtrationstests beurteilt und quantifiziert.
Zusammenfassung
Die für den Raible-Test entwickelte Apparatur und Methode läßt sich für die Vorhersage des Filtrationsverlaufes in der Praxis sehr gut verwenden. Sie ist somit geeignet, im Labor ohne großen apparativen Aufwand den Prozeß zu simulieren und technologische Maßnahmen zu überprüfen. Zugleich wird damit auch die Klarheit des Filtrates erfaßt..
Zum Thema „Mitarbeitermotivation” hielt Uwe Pihsowotzki, Hotel- und Dipl.-Betriebswirt, bt brugger training und beratung, Geltendorf, anläßlich des Ortsstammtisches Nürnberg-Fürth der Landesgruppe Nordbayern im DBMB am 14. April 1999 in Nürnberg einen sehr interessanten Vortrag, der mit dem Satz endete: „Auf Dauer hat jeder die Mitarbeiter, die er verdient.” In der Führung der Mitarbeiter sollten heute die „klassischen fünf B´s” ausgedient haben: Bedrohung, Belobigung, Bestrafung, Bestechen, Belohnen. Viele Autoren, die dieses Thema behandeln, beschäftigen sich immer nur mit der Frage, wie geht das, Mitarbeiter zu motivieren, und stellen nicht die Frage, warum der Mitarbeiter motiviert werden muß, um im Betrieb die von ihm erwartete Leistung zu bringen.B..
Die dritte Kennerbroschüre des Bayerischen Brauerbundes, die jetzt herausgekommen ist, enthält alles Wissenswerte zum Thema Pils, auf das bundesweit rd. 65% des Bierausstoßes entfallen, allerdings mit starken regionalen Unterschieden.
Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes betrugen die Biersteuereinnahmen 1998 1,654 Mrd DM. Damit liegen sie um 36,5 Mio DM bzw. 2,2% unter denen des Vorjahres. Parallel zum Bierausstoß liegt Nordrhein-Westfalen auch bei den Biersteuern mit 471 Mio DM (-2%) vor Bayern mit 335 Mio DM (-4,1%), Sachsen mit 134 Mio DM (+2,4%) und Baden-Württemberg mit 128 Mio DM (-4,3%).
Anläßlich der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hopfenforschung e.V., Hüll-Wolnzach, am 18. März 1999 in Aschheim gab Vorstandsvorsitzender Georg Balk, München, zunächst einen Überblick über die momentane Lage des deutschen Hopfenanbaues. Trotz Rodung von knapp 1700 ha Hopfen von 1997 auf 1998 in Deutschland, der erheblich geringeren Ernte in 1998 und der gesunkenen Alphasäurewerte hat sich der Erlös der Pflanzer in den letzten Jahren weiter verringert, von 10 899 DM/ha im Jahre 1995 auf 9648 DM/ha in 1998. Von der Brauwirtschaft können sich die Pflanzer zur Zeit auch kaum Unterstützung erhoffen. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier ist aus den bekannten Gründen 1998 um mehr als 3 l auf 128 l gesunken.
Weltweit wird eine Reduzierung der Hopfenanbauflächen gefordert.B.
Die Gerling Consulting Gruppe analysiert im Auftrag der Gerling-Kreditversicherungs-gruppe, Köln, die Jahr-2000-Kompatibilität von europäischen Unternehmen mit Schwerpunkten in den Ländern Deutschland, Belgien und Frankreich.
Bisher wurden rund 3600 Unternehmen erfaßt und analysiert.
Dabei zeigt sich im Ergebnis deutlich, daß Deutschland
im Vergleich mit seinen Nachbarländern Belgien und Frankreich hinsichtlich der Bemühungen zur Jahr-2000-Kompatibilität von Unternehmen zurückliegt.
Der bisher erreichte Umstellungsgrad ist von der Größe des Unternehmens abhängig. So er-reichen in Deutschland nur 50% aller betrachteten Unternehmen mit einem Jahresumsatz von <20 Millionen die Kompatibilitäts-Kategorie „zufriedenstellend”..
Die Firma Kason, Ortenburg, hat als Hersteller von Gastronomie- und Objektmöbeln vom Münchner Orthopäden und Chirurgen Dr. med. R. S. Bauer eine Studie zum Thema Sitzen erstellen lassen. Diese neuesten ergonomischen Erkenntnisse sind bereits in das neue Kason-Programm, insbesondere in das Stuhlmodell S 168, eingeflossen. Der Objektmöbel-Katalog ist bei allen Kason-Niederlassungen und direkt bei Kason erhältlich.
Seit März bietet die Selters Mineralquelle Augusta Victoria GmbH, Löhnberg, ihre Marken „Selters” und „Selters leicht” im leicht zu transportierenden 6 x 1-l-Mehrwegkasten an.
Neue, aber auch bekannte Produkte aus dem Bereich Festzeltmobiliar stellte die Genossenschaft der Werkstätten für behinderte (GDW) aus Sindelfingen vor.
Die GDW ist ein Zusammenschluß von 18 Einrichtungen der Behindertenarbeit mit rund 8000 geistig und körperlich behinderten Erwachsenen an 60 Werkstatt-Standorten. Ziel ist es, Arbeitsplätze für behinderte Menschen langfristig und zukunftsorientiert zu sichern.
Die in Nürnberg ausgestellte Produktpalette reichte von Bistrotischen in neuer Technik bis hin zu hochwertigen Festzeltgarnituren.
Die Platten bestehen aus massivem Fichten- oder Tannenholz, sie sind fugenlos zusammengefügt und verleimt, lose Äste wurden ausgedübelt. Die Platten sind längsseitig ansatzfrei aus einem Stück und mit lebensmittelechtem Lack behandelt..
Der neue ACTIS-(Amorphous Carbon Treatmen on Internal Surface)-Prozeß, entwickelt von Sidel, sorgt bei PET-Flaschen für eine deutliche Steigerung der Barriereeigenschaften. Die Barriere gegenüber Sauerstoff soll um das 30fache besser sein als eine normale PET-Flasche. Die CO2-Barriere soll 7 mal stärker als reines PET sein. Damit will das Unternehmen PET gleichwertig mit normalen Verpackungen wie Glas und Dosen machen.
Die ACTIS-Oberflächenbehandlung sei die ideale Verpackung für Sauerstoffempfindliche Getränke wie zum Beispiel Bier. Der Prozeß besteht aus einer Oberflächenbeschichtung im Innern der Flasche mit einer Schicht aus hoch hydrogeniertem amorphen Kohlenstoff, das aus einem lebensmittelechten Gas im Plasma-Zustand appliziert wird..
Benutzerfreundliche Verschlüsse sind für Getränkekartons mehr als das „Tüpfelchen auf dem i“: Die Verbraucher legen zunehmend Wert auf Packungen, die bequem zu öffnen und hygienisch wiederverschließbar sind. Neben den auf dem Markt bereits erfolgreichen Öffnungsvarianten stellt Tetra Pak, Hochheim, jetzt neue Verschlußsysteme vor: den SpinCap und den FlexiCap.
Einfach aufschrauben, sauber ausgießen und mit einem „Dreh“ wieder fest verschließen: Dies soll in Kürze auch bei Tetra Brik-Packungen selbstverständlich sein. Der runde SpinCap mit einer Öffnung von 20 mm Durchmesser ist die neue Schraubverschlußvariante von Tetra Pak. Er wird voraussichtlich ab Frühjahr dieses Jahres für die Tetra Brik Square zur Verfügung stehen. Eine aseptische Version ist zur Zeit in Entwicklung..
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