Unter den deutschen Handelsunternehmen verzeichnete 1997 die Edeka-Gruppe mit 58 Mrd DM den größten Umsatz. Knapp dahinter lag die Metro AG, die 57 Mrd DM umsetzte. Im internationalen Ranking müssen die deutschen Handelsriesen jedoch den Japanern, US-Amerikanern und Schweizern den Vortritt lassen. Mit 176 236 Mrd DM Umsatz war der japanische Mitsui-Konzern 1997 die Nummer eins unter den Handelsunternehmen der Welt. Diese Top-Position könnte aber schon 1998 an Wal-Mart übergehen, denn der Umsatz des US-Konzerns fiel 1997 nur um 52 Mio DM niedriger aus. Allerdings herrscht so viel Bewegung bei den Handelskonzernen – andere Unternehmen werden gekauft oder verkauft –, daß eine Voraussage kaum möglich ist.
Unter der Bezeichnung ViP ViSION POINT wurde kürzlich ein neuer Werbeträger für den Point of Sales vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen flachen Plasmabildschirm vom Format 16/9, der durch Integration eines Multimedia-Computers zu einer autarken Plattform für die Darstellung audiovisueller Werbebotschaften wird. Technisch realisierbar sind Übertragungen von Spots, animierten Grafiken, Standbildern und Laufschriften. Das Werbeprogramm kann dabei per Datenfernübertragung kurzfristig eingespeist bzw. aktualisiert werden. Das erfolgt generell im Wochenrhythmus, im Einzelfall drei Tage vor Ausstrahlungsbeginn oder sogar im Eintagesrhythmus.
Neben der Bildqualität stellen die Anbieter das günstige Preis-/Leistungsverhältnis heraus. Bereits vorhandene Spots, Grafiken usw..
Deutsche Verbraucher sind kühle Rechner: Im Schnitt 2,4 Prozent mehr Haushaltseinkommen (nominal) haben ihnen die Wirtschaftsstatistiker für 1998 ausgerechnet.
Zieht man den Anstieg der Lebenshaltung von 1 Prozent davon ab, bleiben real 1,4 Prozent mehr Kaufkraft. Und nahezu genau diesen Anteil (+1,5 Prozent) haben die Konsumenten zusätzlich für ihren privaten Verbrauch ausgegeben, – nur leider nicht für Lebensmittel.
Der deutsche LEH (inkl. Aldi und Drogeriemärkten) verzeichnet für 1998 ein nominales Plus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Abzüglich der Preissteigerung bei Lebensmitteln von 1,3 Prozent bleibt ein reales Minus von 0,4 Prozent. Zurückzuführen nicht zuletzt auf den hohen Preisdruck und den Wettbewerb.h. die Massenkaufkraft wird steigen..
Zum 15. Mal findet in Düsseldorf die weltgrößte Verpackungsmesse statt. Vom 6. bis 12. Mai präsentiert die „interpack 99“ Fachbesuchern aus der ganzen Welt Produktentwicklungen, die der Verpackungsindustrie kompetente Antworten auf produktions-, distributions- und marktspezifische Anforderungen ermöglichen.
Mehr als 2400 Aussteller aus über 40 Ländern stellen hier auf 137 000 Quadratmetern die neuesten internationalen Entwicklungen bei Verpackungsmaschinen, Packmitteln und Packstoffen vor. Knapp 900 Unternehmen stammen aus Deutschland, insgesamt zwei Drittel aus Europa und Übersee. Mit rund 90 Teilnehmern stellen die USA das größte außereuropäische Kontingent. Erwartet werden wie schon vor drei Jahren etwa 200 000 Besucher, 1996 stammte die Hälfte nicht aus Deutschland..
Den Namen Pils haben wir nicht wie allgemein angenommen der Stadt Pilsen zu verdanken sondern einem Hexenkraut, dem Bilsenkraut. Pilsen wiederum war vielleicht Bilsenkrautlieferant, daher ihr Name. Aus den Analen der Stadt Pilsen konnte auch keine Verbindung zum Pilsbier ersehen werden, was die nachfolgenden Erklärungen bekräftigen dürfte. Wer hätte gedacht, daß wir einem Hexenkraut, dem Bilsenkraut, den Namen Pils zu verdanken haben und nicht wie allgemein angenommen der Stadt Pilsen. Letztere wiederum war vielleicht Bilsenkrautlieferant, daher ihr Name.
Die Konvergenz von Sprache und Daten bietet dem Mittelstand Chancen, Kosten zu sparen, die Geschäftsprozesse zu beschleunigen und Kundenbeziehungen zu festigen. Dabei können die Unternehmen problemlos aus der heutigen Welt der TK-Anlagen in die integrierte Sprach-/Datenwelt migrieren.
Ständig steigende Ansprüche an die Produktqualität erfordern klar definierte Bedingungen, unter denen Produktionsanlagen zum Einsatz kommen. Diese Ansprüche ergeben sich u.a. durch die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen wie z.B. HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point), GMP (Good Manufactoring Practise), EHEDG (European Hygienic Equipment Design Group), 3A (Sanitary Standards Administration Council), FDA (US Food & Drug Administration).
Die Prozeßtechnik muß unter allen Poduktionsbedingungen eine hygienische und sterile Arbeitsweise ermöglichen. Dies geschieht u.a. Die nachfolgenden Ausführungen beruhen auf Schwachstellen-Analysen der letzten 4 Jahre in diesen Bereichen..
Der Bundesrat will in der Schweiz die 0,5-Promille-Grenze im Straßenverkehr als strafbare Grenze einführen. Bei geringeren Blutalkoholwerten kann man mit milderen Strafen rechnen, mit verschärften Sanktionen bei Wiederholungstaten.
Die rd. 200 Brauereien in Rußland sehen mit großem Optimismus in die Zukunft. Die 20 größten repräsentieren 70% des Gesamtausstoßes. Allerdings ist der Bierkonsum in Rußland im Jahre 1998 um gut 18% auf 33,6 Mio hl zurückgegangen. Die Verluste betrafen aber in erster Linie die Importbiere, deren Anteil 1998 auf knapp 4% sank. Zentrum der russischen Bierproduktion ist St. Petersburg (6 Mio hl).
Nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes ist die Bierausfuhr der deutschen Brauereien im Jahre 1998 um 9,7% auf 8,362 Mio hl zurückgegangen. In die Länder der EU wurden 5,82 Mio hl (–8,5%) exportiert. Allerdings sind diese Zahlen, insbesondere die Zahlen der EU-Länder lt. DBB nur unter Vorbehalt zu betrachten.
Positiv waren die ersten Erfahrungen mit der selbständigen Zertifizierung der Hopfenbauern in der Hallertau, berichtete der Vorsitzende des Hopfenrings, Johann Kreitmeier, bei der Jahresversammlung. Probleme gab es allerdings mit den unterschiedlichen Wassergehalten zahlreicher Proben, die teuer einzeln nachbemustert werden mußten. Peter Hintermeier vom Hopfenhandelshaus Barth & Sohn referierte über die „Anforderungen an die Hopfenindustrie“. Die Ansprüche der Brauer würden demnach immer höher, könnten allerdings nur von allen Beteiligten gemeinsam erfüllt werden. Auf alle Fälle müsse die Anbaufläche weiter stark reduziert werden.
Ein arbeitsaufwendiges Hopfenjahr 1998 liegt hinter dem Hallertauer Hopfenring, erläuterte Kreitmeier.
Anläßlich der Brasil brau´99 (s. auch Brauwelt 15, S. 625 und 626) hielt David Hysert, John I. Haas, Inc., Yakima, am 24. März 1999 in Iguassu einen viel beachteten Vortrag über „Hops and Hop Products at the Millennium“.
Dabei ging er zunächst einmal auf die verstärkte Konzentration im internationalen Braugewerbe ein. Mittlerweile, so Hysert, repräsentieren die 50 größten Brauereigruppen unter den rd. 3000 Brauereien weltweit 70% des Bierausstoßes. Diese 50 Brauereigruppen verbrauchen knapp 62% der Welt-a-Säuren-Produktion. Die 10 größten Brauereien der Welt haben eine deutlich geringere Bitterstoffgabe als die nächsten 40.
Die Hopfenindustrie, die noch sehr stark auf die Brauindustrie angewiesen ist, durchläuft zur Zeit eine Krise. Trotzdem dürfte es lt.B.
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