Produkthaftung
Beim Inverkehrbringen CO2-haltiger Getränke in Flaschen muß der Abfüller bestrebt sein, die damit verbundenen Risiken für den Verbraucher weitestgehend auszuschließen. Folgende Gefahren sind gegeben:
- Mehrwegflasche enthält Lauge aus der Reinigungsmaschine;
- Flaschenverschluß springt geschoßartig von der Flaschenmündung;
- Glasflasche zerplatzt explosionsartig.
Verursacht der Hersteller schuldhaft durch ein fehlerhaftes Lebensmittel oder eine fehlerhafte Verpackung bei einem Verbraucher einen Personenschaden oder Sachschaden, so haftet er hierfür gemäß § 823 BGB in unbegrenzter Höhe. Bei Vorliegen einer Laugeflasche würde gleichzeitig auch gegen ein Schutzgesetz wie das Lebensmittel- und Bedarfsgegen-ständegesetz (LMBG) verstoßen..
Spezialmalze werden der Malzschüttung zugesetzt, um eine gewünschte Bierfarbe zu erzielen, eine bestimmte Aromanote im Bier hervorzurufen und die Vollmundigkeit dem jeweiligen Biertyp anzupassen. Daneben sind aber durch den Einsatz von Spezialmalzen positive Auswirkungen auf die Schaumstabilität und die geschmackliche Stabilität der Biere möglich.
Der Einsatz von Röstmalzbieren kann hingegen nicht nur im Sudhaus, sondern auch im Gärkeller, vor der Filtration und im Drucktank erfolgen. Besonders durch die Zugabe zum fertigen Bier kann auf einfache Weise ein Spezialbier mit definierter Farbe und Aroma hergestellt werden. Tab. 1 und Abb. 1– 3. Röstprozesses gebildet..
Die Fragen nach dem Sauerstoffbedarf der Hefen unter den Bedingungen der Brauerei-Hefereinzucht bzw. -herführung werden erörtert, und es werden realistische Bedarfswerte abgeleitet.
In der deutschen Getränkeindustrie fallen jährlich ca. 100 000 t Kieselgurschlamm an. Der größte Produzent dieses Schlammes ist die Brauindustrie, darüber hinaus wird Kieselgur als Filterhilfsmittel auch bei der Wein-, Sekt- und Fruchtsaftherstellung eingesetzt.
Entsorgung
Die Entsorgung der Kieselgurschlämme wird immer problematischer, insbesondere im Hinblick auf die neue TA Siedlungsabfall, die endgültig im Jahre 2005 in Kraft tritt. Danach dürfen Abfälle mit einem Glühverlust >5 Mass.-% (wie Kieselgur) nur noch
auf Sondermülldeponien abgelagert werden. Ein schlüssiges Konzept zur Rückführung von Filterhilfsmitteln in die Produktion ist damit zwingend notwendig. Durch das thermische Verfahren, das bei Temperaturen von ca.-Ing. G.
Nach Abschluß dieser vorläufig letzten Großinvestition fühlt sich die Püls-Bräu für die Herausforderungen des immer schwieriger werdenden Bier- und Getränkemarktes bestens gerüstet. Schon seit 1798 braut die Familie Püls ihre Bierspezialitäten – mittlerweile schon in der 6. Generation. Durch laufende qualitäts- und leistungsorientierte Investitionen der letzten Jahre in Höhe von ca. 20 Mio DM ist es heute möglich, ca. 200 000 hl Getränke höchster Qualität, davon ca. die Hälfte Bier, in einem überaus modernen rationellen Betrieb herzustellen.
Die Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes war für die Kulmbacher Brauerei neben der Einführung eines Umweltmanagements und der Umsetzung der Lebensmittelhygiene-Richtlinie Anlaß, ihr zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem zu einem integrierten Managementsystem weiter zu entwickeln.
Das „Managementsystem: Qualität – Umwelt – Hygiene – Sicherheit“ (kurz Managementsystem) wurde in Anlehnung an die ISO 9001 aufgebaut. Es trägt der Tatsache Rechnung, daß die Belange der eingebundenen Sachgebiete nicht losgelöst voneinander existieren, sondern in der betrieblichen Praxis eng miteinander verbunden sind. Allen im Managementsystem integrierten Aspekten ist der präventive Charakter gemeinsam.h..
Die belgische Interbrew SA, Leuwen, hat 75% der Brauerei Klin, Klin/Rußland, erworben und will sich nach der Gründung des Joint-ventures Sun Interbrew mit der Brauerei Sun damit langfristig im russischen Getränkemarkt behaupten.
Anfang 2000 will Asahi Breweries Ltd. die Marke Super Dry in Tschechien brauen lassen und zwar bei den Prager Brauereien, an denen Bass Plc, UK die Mehrheit hat. Zwischen Bass und Asahi bestehen bereits Geschäftsverbindungen. Asahi will den Absatz in Europa im nächsten Jahr auf 300 000 Kästen vervierfachen und 1,7 Mio USD in neue Einrichtungen beim tschechischen Partner investieren.
In Österreich ist der Pro-Kopf-Bierkonsum 1998 erneut gefallen und zwar von 113,3 l auf 108,6 l. Die 84 (80) Brauereien, davon 37 Gasthausbrauereien, produzierten 360 verschiedene Biere. Der Inlandsbierabsatz sank um 4,6% auf 8,4 Mio hl. Alkoholfreie Biere stiegen um 14,3% auf 18 000 hl. Der Export brach um 23% ein auf 451 815 hl.
Ende April 1999 hatten sich in München 200 Mediziner aus aller Welt getroffen, um die neuesten Erkenntnisse zum Thema „Wein – Genuß – Gesundheit“ auszutauschen. Gesponsert wurde das Symposium von der Deutschen Weinakademie, die wissenschaftliche Reputation der Teilnehmer war lt. Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 27. April 1999 dennoch unbestritten. Die Mediziner erklärten fast einstimmig, daß moderater Alkoholkonsum mit einer deutlich niedrigeren Rate an tödlichem Herzinfarkt einhergeht. Die Lebenserwartung wird sogar allgemein erhöht (s.a. Broschüre „Unser Bier, ein Lebenselixier“, herausgegeben vom Verband mitelständischer Privatbrauereien in Bayern in Kooperation mit dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg).
Prof.“ Leider trügen auch Gegenkampagnen zur Verwirrung bei..
Vom 29. Mai bis 3. Juni 1999 findet in Cannes/Frankreich der 27. EBC-Kongreß statt (s. a. „Brauwelt“ Nr. 21/22, 1999, S. 976). Anläßlich dieses Kongresses wird Benoît Arnould, Präsident der französischen Mälzereivereinigung, über den französischen Malzmarkt sprechen, der sich in den letzten 25 Jahren sehr dynamisch entwickelt hat.
Die französische Malzindustrie besteht heute aus fünf Unternehmen, von denen vier direkt oder indirekt zu den fünf größten Malzherstellern der Welt gehören. Diese fünf Großmälzereien betreiben 18 Produktionsstätten. Diese befinden sich in Zentralfrankreich, im Osten und im Norden des Landes inmitten der großen Anbauflächen für Gerste und Weizen. Mit den modernen Anlagen wurde nicht nur die Produktivität, sondern auch die Qualität der Produkte angehoben. T.
Unter dem Motto Hopfenwirtschaft im nächsten Jahrtausend äußerten sich anläßlich eines internationalen Hopfensymposiums am 17. und 18. Mai in Hüll Vertreter der Brauindustrie, des Hopfenhandels und der Hopfenpflanzer über die Anforderungen der Zukunft.
Josef Schrag, Präsident des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer e.V., sieht die Pflanzer durch die HVG-Erzeugergemeinschaft und den Hopfenpflanzerverband auch in der Zukunft gut vertreten.
Zentrale Aufgaben für die Zukunft sieht er im Aufbau eines Prognosesystems für Mehltau und in der globalen Gleichschaltung für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln.
Durch die Deutsche Gesellschaft für Hopfenforschung und die Hopfenforschungsstätte in Hüll sieht er die Pflanzer gut unterstützt.
Für Dr.
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