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Die Leuze electronic GmbH & Co, Owen, hat zum 1. April 1999 das in Lampertheim ansässige Unternehmen Meltec mit den Mitarbeitern übernommen. Leuze komplettiert mit der Übernahme des Meltec-Programmes sein bestehendes Prorgramm und verstärkt seine Kompetenz und Marktposition in wichtigen Branchen.

Mit der Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung am 9. Februar hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz den Schlußpunkt unter das Anbaujahr 1998 gesetzt und den Rahmen für die Aktivitäten in 1999 abgesteckt.
Aus Sicht der Landwirtschaft werden verläßliche Eckdaten über Vertragspreise rechtzeitig vor der Anbauplanung und Aussaat vermißt. Klar ist allerdings die Situation bei der Sortenfrage. Mit Scarlett als Leitsorte und Barke für den Vertragsanbau vornehmlich im Norden des Landes, stehen den Landwirten leistungsfähige Sommerbraugersten, mit sehr guten malz- und brautechnischen
Eigenschaften, zur Verfügung. Vor allem die starke Ausdehnung der Anbaufläche in Frankreich und Dänemark hat von 1995 bis 1998 zu einem Überhang von etwa 15 Mio t Gerste geführt..

Es scheint, als ob die Konsumenten leicht-füßig, leichtblütig und was sonst noch leicht geht, ins nächste Jahrhundert hinüberwechseln sollen. Nachdem die Leichtbierwelle mal wieder über Australien hinweg geschwappt ist, scheint sie nun in den USA angespült worden zu sein. Miller testet gerade die Marktakzeptanz für ein neues Leichtbier, das Icehouse Light, das an den Erfolg der Icehouse Marke anknüpfen soll. Icehouse, Millers fünftgrößte Biermarke, war in den vergangenen Jahren Millers Schnelldreher schlechthin. 1997 verkaufte Miller 2,1 Millionen hl Icehouse – ein Plus von 12,5% im Vergleich zu 1,9 Millionen hl in 1996.
Der Absatz von Icehouse stieg im vergangenen Jahr um 13,1% auf über 2,4 Millionen hl..

Wer behauptet, daß nur Hausfrauen einen Frühjahrsputz machen, der irrt. Auch Brauer schwingen im Lenz den Staubwedel. Im März nahm Miller Brewing Co. seine erfolgreiche Anzeigenkampagne aus den 70er Jahren aus dem Regal, blies den Staub herunter, polierte sie etwas auf – und ging mit aufgefrischten Motiven an die Öffentlichkeit. Seither wirbt Miller mit Paaren von Promis, welche die Vorzüge von Miller Lite diskutieren. Für dieses Jahr hat sich Miller zum Ziel gesetzt, das schon seit einiger Zeit etwas vor sich hin dümpelnde Lite stärker zu vermarkten. Während im vergangenen Jahr die Konkurrenten von Miller Lite, Bud Light und Coors Light um 13% beziehungsweise 4% zulegten (laut Beer Marketer‘s Insights), ging der Absatz von Miller Lite um 1,8% zurück. Der Text endet mit der Aussage.

Trotz Finanzkrise bietet der ukrainische Biermarkt zukünftig gute Entwicklungschancen. Der geschätzte Pro-Kopf-Verbrauch der rund 20,1 Mio Biertrinker beträgt jährlich ca. 34 l (geschätzt Europa: 90 l). Der Bierverbrauch war in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, zuletzt lag er bei rund 6,83 Mio hl pro Jahr.
Der Ausstoß in der Bierbranche stieg in den letzten drei Jahren ebenfalls stetig, die Verteilung auf die Brauereien war jedoch ungleichmäßig. Die sechs größten Betriebe (Obolon, Rogan, Slavutitch, Donezkij Pivzavod, Jantar, Desna) legten bei ansteigendem Marktanteil ständig zu, demgegenüber mußten viele veraltete Anlagen geschlossen werden. Der Marktanteil der Großproduzenten lag 1998 bei 69% (1996: 52%), in diesem Jahr könnte es auf 74% steigen..

Der größte Brauer Thailands, Boon Rawd, will sein Exportgeschäft ausweiten, um den Absatzrückgang auf dem heimischen Markt damit wettzumachen. Objekt der Begierde ist der US-amerikanische Markt, auf dem sich die Biermarken Singha Gold and Singha Lager in asiatischen Restaurants und Lebensmittelgeschäften einiger Beliebtheit erfreuen. Boon Rawd Brewery Group sucht noch einen amerikanischen Vertriebspartner, der in der Lage ist, dem Thai Bier neue Vertriebswege zu eröffnen. Sollte dies gelingen, so hofft Boon Rawd, daß der Exportanteil im nächsten Jahr bei 7% des Bierausstoßes liegen wird (gegenwärtig nur 3%). Auf dem heimischen Markt hat Boon Rawd ein neues Super Premium Bier eingeführt und Leo in der Dose.

Die Brauereien in Thailand verstärken ihre Bemühungen, jüngeren Verbrauchergruppen Bier schmackhaft zu machen. Allgemeine Absatzschwächen haben Kloster (Thailand) dazu veranlaßt, ein Leichtbier unter dem Produktnamen Brew Max (4% Alc./Vol.) auf den Markt zu bringen, das für jüngere Konsumenten bestimmt ist, die sich gerade mit Bier angefreundet haben. Das Bier wird in bunten und auffällig gestalteten Einwegflaschen vertrieben. Thai Amarit Brewery Ltd. braut Kloster Bier in Thailand und hat eine Ausstoßkapazität von 500 000 hl. Kloster hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 3%, jedoch 30% des Premiumbier-Segments.

Die Browary Tyskie SA, Tychy, und die Lech Browary Wielkopolski SA, Poznan, haben fusioniert und die Kompania Piwowarska SA gebildet. Deren Sitz soll Poznan werden. Die Hauptaktionäre mit einem Grundkapital von 7,3 Mio EURO sind die South African Breweries, die Kulczyk Investments BV und das Euro Agro Centrum von Jan Kulczyk. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Pawel Sudol, Präsident der Lech Browary Wielkopolski SA, und zum Vizepräsidenten wurde Barry Smith, Vizepräsident der Lech Browary Wielkopolski SA, ernannt. Die neue Brauerei kontrolliert rund 20% des polnischen Biermarktes.

Der malaysische Hersteller von Palmöl, die Hap Seng Consolidated Bhd, welche Anteile an Carlsberg Malaysia hält, hat Absichten geäußert, in den nächsten fünf Jahren US$ 98,4 Millionen für die Akquisition von Beteiligungen an Nahrungsmittelunternehmen und Brauereien auszugeben. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Beteiligungen an fünf chinesischen Brauereien in den Provinzen Shaanxi, Henan, Anhui, Yunnan und Guangxi. In der Provinz Hainan ist Hap Seng bereits mit 70% an der Hainan Euro-Asia Brauerei beteiligt. Die Brauerei hat einen regionalen Marktanteil von 40%.

Ermutigt durch die Entwicklung des Bierabsatzes in den USA, gab Labatt Breweries bekannt, daß man rund CAN$ 50 Millionen in die Erweiterung der Kapazität der London Brauerei stecken werde. Auch eine neue Abfüllinie zum Preis von CAN$ 28,5 Millionen mit einer Leistung von 900 Flaschen/Minute steht auf der Einkaufsliste.
Wenn Anfang nächsten Jahres das Erweiterungsprogramm abgeschlossen ist, hat Labatt die Kapazität seiner Brauerei um 30 Prozent gesteigert und Arbeitsplätze für zusätzlich 20 Leute geschaffen. Mehr als 50 Prozent des Bierausstoßes der London Brauerei sind für den Export bestimmt.
Baulich wird die Brauerei um rund 3000 qm Fläche, acht Fermenter und einen Pasteur erweitert.
Zusätzlich wird das Kühlsystem modernisiert..

Die Haarmann & Reimer-Gruppe, Tochter der Bayer AG Leverkusen, die 1998 einen weltweiten Umsatz von rd. 1,5 Mrd DM erzielte, gründete Anfang 1999 in Jakarta die Bayer Kimia Farmasindo, die in Indonesien selbständig operiert. Unter Leitung von G. Churchwell will das 16köpfige Team hauptsächlich Großkunden ein verbessertes Servicemanagement im Bereich Parfümöle und Geschmacksstoffe anbieten.

Der neuseeländische Braukonzern Lion Nathan, dem die Marke XXXX und die Tooheys Brauereien in Australien gehören, gab bekannt, daß seine Brauereien in China noch keinen Gewinn brächten.
Ende September hat Lion Nathan seine US$ 125 Millionen teure Brauerei in Suzhou bei Shanghai offiziell eröffnet, welche bereits im Frühjahr 1998 mit der Produktion der Biermarke „Steinlager“ begonnen hatte. Die Brauerei ist gegenwärtig nur zu 40 Prozent ihrer Ausstoßkapazität ausgelastet wegen der schwierigen Absatzlage auf dem Biermarkt von Shanghai, wo sich mindestens acht internationale Brauer einen intensiven Wettbewerb liefern.
Die Executives von Lion Nathan haben die Analysten bereits gewarnt, daß ihre Unternehmen in China erst später die Gewinnzone erreichen werden als ursprünglich geplant.

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