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Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Fruchtsaft-Industrie, Bonn, ist der Gesamtumsatz der Branche im letzten Jahr um 500 Mio DM auf 5,8 Mrd DM gestiegen. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag mit 40,5 l minimal unter dem des Vorjahres mit 40,8 l. Trotzdem blieben die Deutschen bei Fruchtsaftkonsum im internationalen Vergleich an erster Stelle vor Österreich mit 37,4 l (36,1 l), den USA und der Schweiz mit je 30 l (unverändert) und den Niederlanden mit 26,5 l (26,7 l). Innerhalb der EU lag der Pro-Kopf-Verbrauch für Fruchtsaft bei 22,3 l (22 l).
In Deutschland lag der Apfelsaft mit 12 l (11,6 l) an der Spitze vor Orangensaft mit 9,5 l (10 l), Multivitaminsaft mit 3 l und Traubensaft mit 1,3 l.
Im Jahre 1990 waren in den neuen Bundesländern 74 Fruchtsaftunternehmen im Verband organisiert..

Anläßlich eines Besuchs am 25. Mai 2000 in Chinnor/England wurde ein Kooperationsabkommen zwischen Doemens und FlavorActiV Ltd. geschlossen mit dem Ziel, im Bereich der sensorischen Beurteilung von Bier den Brauereien weltweit eine entscheidende Hilfestellung zu leisten. Hierzu gehört die Produk-tion von fertigen Flavor-Kits und bierrelevanten Flavor-Substanzen, die ohne großen tech-
nischen Aufwand dem Bier zugegeben werden können und ein effizientes Training sowohl für die Qualitätskontrolle als auch für die Produktentwicklung ermöglichen. Die Kundenbetreuung und der Vertrieb der Flavor-Kits im deutschsprachigen Raum sowie einigen ausgewählten internationalen Kunden wird ab sofort von Doemens übernommen.“.

Ungarns Bierproduktion lag 1999 bei 7,00 Mio hl (+0,4%). Die 5 Brauereien, die dem ungarischen Brauerverband angehören, haben zusammen einen Marktanteil von 96%. Dreher dürfte auf einen Marktanteil von 30,5% kommen, Borsodi auf 29,8% und die Brau Union Hungaria auf 25,3% bzw. 1,756 Mio hl (+6%).

Der Braukonzern South African Breweries will die 3 von ihm kontrollierten tschechischen Brauereien Pilsener Urquell, Radegast und Velke Popovice in einem Unternehmen unter dem Namen Pilsner Urquell zusammenführen. Radegast und Velke Popovice sollen ohne Liquidation ihren Betrieb einstellen.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hält an dem geplanten Zwangspfand von 50 Pfennig pro Dose und Einwegflasche für Bier und Mineralwasser fest. Mit der Einführung der Pfandpflicht ist in der 2. Jahreshälfte 2001 zu rechnen.

Am 24. Mai traf sich der Rohstoffausschuß des bayerischen Verbandes mittelständischer Privatbrauereien bei der Saatzucht Schweiger in der Nähe von Moosburg im Landkreis Freising. Im Mittelpunkt stand der Brauweizen und die hochaktuelle Problematik des Gushings, die damit zusammenhängenden Themen gushingresistenter Sorten sowie die Brauweizenforschung. Einig waren sich alle Referenten, daß dringend etwas für die Zukunft des Brauweizens getan werden muß, doch wer Forschung und Züchtung neuer Sorten bezahlen sollte, das konnte keiner beantworten – denn zu klein und regional auf Bayern und Baden-Württemberg begrenzt ist das Thema Brauweizen. Sein Mitarbeiter, Dr. Die besten Ergebnisse erzielt momentan die chinesische Sorte Petrus, die aber noch weit von einer Marktreife entfernt ist.

In Praxisgesprächen mit Geschäftsführern, Verkaufsleitern und Verkaufsmitarbeitern hört man heute quer durch die Brau- und Getränkebranche klagen: Die Mitbewerber sind preisaggressiv, die Preispolitik ist oftmals nicht nachzuvollziehen, die Konditionen werden immer schlechter, der Druck auf die Wiederverkäuferpreise nimmt zu, die Endverkaufspreise tendieren nach unten, die Ertragskraft verschlechtert sich.

Die Firmen CharterWay und DCVD bieten ihren Kunden verschiedene Fahrzeug- und Aufbautypen für Probeeinsätze oder aber zu interessanten Mietraten an, damit die Kunden diese Fahrzeuge im kundeneinsatztypischen Tourenprofil erproben, mit eigenen Fuhrparkfahrzeugen vergleichen oder auch mal zur Deckung eines Kapazitätsengpasses einsetzen können. Die „Brauwelt“ sprach mit Frank-Udo Schumann, DCVD, Vertrieb Lkw, und Ulrich Wagenblast (CharterWay, Leiter Kurzzeitmiete) über diese aktuellen Angebote für die Getränkebranche.

Mike Dawson von der Lebenmittel Zeitung hielt über das Thema Handelsstrukturen einen hochinteressanten Vortrag anläßlich der 45. Brauwirtschaftlichen Tagung am 11. April 2000 in Weihenstephan.

Kunden und Vertriebspartner der Direkt Kauf AG, München, steht jetzt eine Barcode-Katalog-Lösung für das Homeshoppig zur Verfügung, die auf der CeBIT 2000 vorgestellt wurde. Jeder Artikel aus dem Direkt Kauf Supermarkt-Sortiment ist im Katalog mit einem Barcode abgebildet. Dieser wird mittels eines sehr leichten, batteriebetriebenen Scanners vom Heimshopper bzw. Vertriebspartner erfaßt. Rund 350 Artikel kann dieser Scanner speichern. Die Daten werden auf einen PC übertragen, dort in einer elektronischen Shopping-Liste angezeigt und bei Bedarf bearbeitet.
Die Bestellisten gelangen dann online über das Internet oder als Listenausdruck per Fax oder Post zu Direkt Kauf. Damit wird das Einkaufen von zu Hause beim Metzger, Bäcker, Gemüsehändler usw. um die Ecke einfacher..

Das Besucherzentrum der Brauerei Beck & Co bietet vom 6. Juni bis 1. Oktober 2000 die Sonderführung „Zapfen wie die Profis“ an. Wie sieht ein perfekt gezapftes Bier aus, wie hält man das Bierglas beim Einschenken, und wie wird es richtig gespült, das sind nur einige der Fragen, die ein Experte der Brauerei beantwortet. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer mehr über die richtige Lagerung von Bier und die optimale Biertemperatur. Während der Veranstaltung erproben die Besucher das Gelernte und zapfen wie die Profis mit Bierhahn und Faß ihr Pils. Dabei wird mit der Legende vom Sieben-Minuten-Pils aufgeräumt, denn die ist ebenso weit verbreitet wie falsch. Für ein sehr gut gezapftes Pils sind drei Minuten absolut ausreichend. Der Eintritt beträgt zehn DM..

Nach Angaben des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) erbrachte das Werbejahr 1999 ein Werbevolumen von 61,5 Mrd DM (+ 4,2%). Davon entfielen 18,8 Mrd DM auf Honorare, Gehälter und Werbemittelproduktionskosten sowie 42,7 Mrd DM ( + 4,9%) auf den Sektor Medien (Werbeträger). Für das laufende Jahr 2000 rechnet der ZAW auf Grundlage seiner Frühjahrsumfrage bei seinen 40 Mitgliedsorganisationen mit einer weiteren Steigerung des Werbevolumens auf 63,7 Mrd DM (+ 3,6%), wovon die Medien etwa 44,4 Mrd DM (+ 4%) ausmachen dürften. Der Automarkt gab mit 3,2 Mrd DM (+ 5,4%) am meisten für die Werbung aus, gefolgt von den Massenmedien mit 2,5 Mrd DM (+ 8,6%). Dieser starke Einbruch bei den Werbeausgaben für alkoholhaltige Getränke spiegelt lt.
Die Außenwerbung kam auf 1,3 Mrd DM.

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