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Es gibt sie noch, die mittelständischen Brauereien mit Erfolg, die weniger auf Mengenwachstum, sondern vielmehr auf Stärkung der Ertragskraft gesetzt haben. Brauereien, die den Spagat zwischen Tradition und Moderne geschafft haben. Die mit Innovationen die Marke verjüngen. Die sinnvolle Kooperationen eingegangen sind. Und die konsequent in aktuelle Technik investieren.

Wie durch das Pilotprojekt des KHS-Pasteurs Kosten-und Energieeinsparung erzielt werden kann, zeigt der Beitrag über die Krombacher Brauerei. Die Krombacher Brauerei, mit einem Ausstoß von 4,85 Mio hl Bier im Jahr 1999 und 819 Mio DM Umsatz, hat eine bedeutende Stellung auf dem deutschen Biermarkt inne.

Viele Brauereien können derzeit die Vorteile einer automatischen Datenerfassung im Flaschenkeller nicht nutzen, da die Einrichtung derartiger Systeme zu hohe Kosten verursacht und somit wirtschaftlich nicht gerechtfertigt werden kann. In Weihenstephan wurde deshalb ein Standard-Pflichtenheft ausgearbeitet, das der Branche günstige und effiziente BDE-Systeme ermöglichen wird.
Betriebsdatenerfassungs(BDE)-Systeme für Abfüllanlagen werden in der Braubranche seit einem guten Jahrzehnt mit dem Ziel eingesetzt, die Genauigkeit und die Durchgängigkeit von Informa-tionsflüssen sowie die Transparenz der Fertigung zu erhöhen und Entscheidungsprozesse besser zu unterstützen..

Der Ausstoß der 49 sächsischen Brauereien ist im vergangenen Jahr mit 8,3 Mio hl Bierausstoß (+6%) fast wieder an der Wendemarke angelangt (1989: 8,7 Mio hl). Mit fast 170 l Bierkonsum pro Kopf liegen die Sachsen nur wenige Glas hinter den Bayern zurück. Geschäftsführer Reinhard Zwanzig vom sächsischen Brauerbund hat aber auch Sorgen: „Der Erfolg der Billigbiere hängt mit der gesunkenen Kaufkraft zusammen.“ Insider nennen als Preisdrücker die Marken der bayerischen Oettinger-Gruppe und das Leipziger „Sternburg“ (Brau und Brunnen). Die Kunden, die über Geld verfügen, so Zwanzig, „sind markentreu“. Sie blieben bei einheimischen Bieren, „auch wenn sie dafür ein paar Mark mehr berappen müssen“. Sonderangebote der „Fernsehbiere“ lösen Druck auf die regionalen Bierhersteller aus.

Der deutsche Einzel-handel hat im Jahr 1999 seinen Absatz um 0,7% gesteigert. Das Plus lag 1998 bei 1,1%. 1999 ist der Umsatz preisbereinigt nur um 0,1% gestiegen.

Der Geschäftsführer des Braugersten-vereins Nord-Ost Dr. Horst Zimmermann rechnet für dieses Jahr mit einem um etwa 25% geringeren Braugerstenaufkommen als im Vorjahr. Es seien etwa 118 000 t in Sachsen verfügbar, so Zimmermann auf der Braugetreiderundfahrt in Rossau am 6. Juli.

Wie bereits in der „Brauwelt“ Nr. 27/28, 2000, in einer Extra-Meldung publiziert, werden die Bayerische BrauHolding AG, München, und die Brau und Brunnen AG, Dortmund und Berlin, durch eine Fusion ihre nationale Marktposition in den Geschäftsfeldern Bier und alkoholfreie Getränke stärken. Bei Bier erreicht die neue Gruppe mit einem Ausstoß von 12 Mio hl einen Marktanteil von 11%.

Qualitätssicherung, Umweltschutz und die weitere Optimierung der Technologie sind die Hauptfördergebiete der Wissenschaftlichen Station für Brauerei in München e.V. Dies zeigte die Jahreshauptversammlung, die Ende Juni 2000 in der Spatenbrauerei in München stattfand. Folgende Projekte wurden im Jahr 1999 mit einem Gesamtetat von insgesamt 320 000 DM gefördert:
q Erarbeitung von analytischen und technologischen Verfahren zur Verbesserung der Filtrierbarkeit von Bier (Lehrstuhl Technologie 1, Weihenstephan, Prof. Dr. W. Back);
q Hemmung der aeroben Brauereiabwasserbehandlung durch R- und D-Mittelreste in einer Beispielbrauerei mit interner Abwasserbehandlung. (VLB Berlin, Dipl.-Ing. K. Beyer, Dr. A. Ahrens);
q Bieranalytik (TU München-Garching, Prof. Dr. D. F. Schur, Dr. F. Dr.

Nicht nur im internationalen Biermarkt steigt das Fusionsfieber. Auch die eher klein strukturierte deutsche Bierlandschaft erfährt zur Zeit gravierende Verwerfungen. Versucht die Holsten-Gruppe, das Feld vom Norden her aufzurollen, hat jetzt die bayerische BrauHolding AG vom Süden aus zum Gegenangriff geblasen (s.a.S. 1171). Wie sich diese Fusionen auf den deutschen Biermarkt auswirken, bleibt abzuwarten. Dabei stellen sich in erster Linie zwei Fragen: Folgen weitere, eher national angelegte Zusammenschlüsse oder stehen nunmehr die Zeichen günstig für ausländische Investoren. Bisher hat das deutsche Bier, wie Kirchgässler & Kobes, Freising, in ihrem neuen Thesenpapier feststellen, allen Angriffen von außen widerstanden. Wie aus einem Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ vom 4. Juli 2000, S.

Vom 11. – 14. August 2000 findet in Opladen die 14. Bierbörse statt. Als Neuheit präsentiert Jürgen Koch aus Jessen erstmals seine in Europa einmalige Auswahl von 200 verschiede-nen amerikanischen Flaschenbieren. Für das Bühnenprogramm wurden u.a. die Band „Fred Kellner und den famosen Soul Sisters“, die Kölner Rockband „Brings“ und „Guildo Horn und seine orthopädischen Strümpfe“ verpflichtet. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Jugendliche unter 16 Jah-ren haben ab diesem Jahr auf der Bierbörse nur Zutritt in Begleitung ihrer Eltern.

Die fehlende Differenzierung zwischen Sommergersten- und Braugerstenaufkommen hat in der Vergangenheit zu Fehleinschätzungen und Irritationen der Marktteilnehmer geführt.
Die Braugersten-Gemeinschaft unternimmt daher den Versuch, mit der nachfolgenden frühzeitigen Ernteschätzung über Braugerste mehr Transparenz in das Marktgeschehen zu bringen.
Diese Ernteschätzung beruht auf Angaben der Landesförderungsverbände und wird mit fortschreitendem Ernteverlauf zu verifizieren sein. Dies gilt insbesondere für die Angaben zu Rohproteingehalt und Kornsortierung, über die zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Analysendaten vorliegen.
Der Winter hat 1999/2000 nicht stattgefunden. Die Bodenstruktur hat deshalb mangels Frost keine positiven Impulse erhalten..

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Bewertung von Unternehmen, speziell auch mit der von Brauereien. In diesem Zeitraum ist die Diskussion über den „richtigen“ Unternehmenswert bzw. die „richtige“ Bewertungsmethode nicht verstummt, und schon finden in letzter Zeit auch bei uns die aus dem anglo-amerikanischen Raum stammenden Cash-Flow-Methoden neu Eingang in die Bewertungspraxis. In seinem Beitrag stellt Th. Schneider beispielhaft die Wertermittlung für eine Brauerei anhand der Substanzwertmethode, der Ertragswertmethode sowie der Free-Cash-Flow-Methode dar, beurteilt deren Brauchbarkeit, damit bei einem vorgesehenen Verkauf „realistische Einschätzungen des möglichen Erlöses getroffen werden“ können.

Anlässe zur Bewertung von Unternehmen bzw.

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