Wer in den australischen Vororten spazieren geht, der wähnt sich oft in einem Spielerparadies. Fast in jedem Pub stehen „Pokies“ oder Spielautomaten herum. Die australischen Bierkneipen wandeln sich mehr und mehr in „Freizeitzentren“ um, was die ortsübliche sprachliche Beschönigung für „Spielhölle“ ist. Australier verspielen jährlich 11 Mrd AUD (14,7 Mrd DM). Rund 300 000 Australier werden als abhängig eingestuft, denn sie allein verzockten vergangenes Jahr 3,6 Mrd AUD oder 12 000 AUD (16 080 DM) pro Kopf. Die viel größeren Soziallasten – Bankrott, Verlust an Produktivität, Verbrechen, Gefängnis – beliefen sich nach Schätzungen der Australian Productivity Commission auf zusätzlich 5,6 Mrd AUD (7,5 Mrd DM). Sie gaben bereitwillig Lizenzen aus, um sich zusätzliche Steuereinkommen zu sichern.
Eine Brauerei in vorhandenen denkmalgeschützten Räumlichkeiten Schritt für Schritt bei laufender Produktion auf den modernen Stand der Technik zu bringen, ist in vielen Fällen schwieriger als ein Neubau.
Am Beispiel des Hofbrauhauses Freising, einer traditionsorientierten mittelständischen Privatbrauerei, die heute zur Graf Toerring Gruppe gehört, wird eine kostengünstige Modernisierungslösung mit fester Verrohrung in Rohrzauntechnik beschrieben.
Ausgangspunkt bei der Investitionsentscheidung war die Sicherung einer gleichbleibend hohen Bierqualität durch automatisierte und damit reproduzierbare Abläufe zwischen Sudhaus und Filtration in Verbindung mit einer Kapazitätserweiterung auf 180 000 hl/a Weißbier und 100 000 hl/a untergärige Biere..
EBC Monograph 28 – EBC Symposium Yeast Physiology. A new Era of Opportunity, Nutfield/UK, November 1999, herausgegeben von der European Brewery Convention (EBC), im Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, 2000, 228 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Tabellen, Paperback, Preis: 88,00 DM
Das letzte EBC-Hefe-Symposium hat vor 13 Jahren in Helsinki stattgefunden. Seitdem haben in diesem Fachbereich dramatische Veränderungen stattgefunden. Die zweifellos größten Veränderungen seit 1986 waren die Sequenzierung des Hefe-Genoms und die Entwicklungen, die integrierte Studien der Genetik und der Physiologie der Hefe erlauben.
Der Band gibt einen Überblick über den Wissensstand auf dem Gebiet der Hefephysiologie zu Beginn des 21. Jahrhunderts..
Die Abhandlung gibt Hinweise, Anregungen und Vorgaben zu problemlos durchzuführenden Kapazitätsfeststellungen. Im allgemeinen betrachtet man das Sudhaus als die bestimmende Leitgröße für die Produktionskapazität einer Brauerei. Dies führt jedoch dann zu einer Fehlinterpretation, wenn in den anderen Produktionsbereichen, wie Gär- und Lagerkeller, im Abfüllbereich oder bei der Energie- und Wasserversorgung, nicht mehr auf der Basis der zugrunde gelegten Technologie oder der ursprünglichen Auslegung gearbeitet werden kann oder wird.
Bleiben die Kunden für den Mieter von Gewerberaum aus, so trägt dieses Risiko, ohne daß spezielle Absprachen vorliegen, der Mieter alleine. Mit der unternehmerischen Entscheidung, Geschäftsräume anzumieten, übernimmt der Mieter das Risiko eines finanziellen Fehlschlages. Ohne besonderen Grund wird kein Vermieter das Risiko eingehen, den Bestand oder Inhalt des Mietvertrages vom wirtschaftlichen Erfolg des Mieters abhängig zu machen, es sei denn, daß er dies ausdrücklich vereinbart, z.B. im Wege einer Umsatzmiete mit dem Mieter. jlp
Oberlandesgericht Rostock,
Az.: 7 U 123/97.
Eine neue Liebe, ein neues Leben, das neue Jahrtausend, der Neue Markt. Das Neue hat Konjunktur. Tradition? Längst passé. Heimat? Wir sind schon alle global. Und wo bleibt das deutsche Bier, beraubt seiner Heimat, seiner Wurzeln, seiner Geschichte? Doch nur auf der Strecke. Ein Plädoyer für die unheimliche Heimat.
Überall putzwütige Erneuerer. Weg mit dem alten Krempel. Hinaus mit den Ladenhütern. Über Bord mit den Konventionen. Es wird modernisiert, reformiert, flexibilisiert. Wen interessiert der Schnee von gestern? Wir leben im Jetzt, von einem Vierteljahresbericht zum nächsten. Hey, das ist „radical“.
Als das 19. Jahrhundert zu Ende ging, fand man das weder cool noch radical. Das Endzeitgefühl umschrieb man mit dem Begriff „fin de siècle“. So glaubte man..
Das DIFA-Forum, eine Initiative zur Förderung eines verantwortlichen Umgangs mit Alkohol, veranstaltet eine umfangreiche Tournee durch deutsche Großraumdiskotheken. In diesem DIFA-Forum arbeiten Verbände der alkoholproduzierenden Branchen, wie z.B. der Deutsche Brauer-Bund, mit, aber auch einzelne Produzenten alkoholischer Getränke.
Ziel der Aktion, die von der Hamburger Eventmarketing- und Promotionagentur VPS entwickelt wurde, ist es, jugendlichen Autofahrern zwischen 18 und 25 Jahren mit einer zielgruppenorientierten Erlebniswelt die Risiken des Autofahrens unter Alkoholeinfluß aufzuzeigen, und zwar ohne erhobenen Zeigefinger. Die angesprochene Altersgruppe ist überproportional häufig an Unfällen unter Alkohol beteiligt.B. Tunnelblick oder verzögerte Reaktion..
In der Brauwelt Nr. 15, 2000, S. 602, hat Dr. Franz Kühtreiber über drei erfolgreiche Entwicklungen berichtet, die er in seiner Brauerei in Laa an der Thaya installiert hat. Ergänzend zu diesem Erfahrungsbericht teilt Dr. Kühtreiber nunmehr mit, daß in seinem Betrieb als Folge der Installation des Entspannungskühlers und der Würzefiltration seit 25 Jahren keine Filtrationsprobleme mehr aufgetreten sind. Der Anstieg des Differenzdrucks beim Bierfilter lag im Durchschnitt bei 2 – 3 m Wassersäule/h. Eine Erklärung für diese Tatsache kann Dr. Kühtreiber nicht geben. Vielmehr empfiehlt er der Brauwissenschaft, sich dieses Phänomens anzunehmen, vor allem bei einem Gerstenjahrgang, der zu Filtrationsproblemen neigt.
Nach einer neuen Datamonitor-Studie haben sich mit den Veränderungen im sozialen
Status auch die Trinkgewohnheiten der Frauen geändert. Die Frauen trinken heute mehr Alkohol als früher. Dies zeigte die Studie, die in neun westlichen Ländern durchgeführt wurde. Die Frauen besitzen heute eine bessere Ausbildung. Ein größerer Anteil als früher ist berufstätig. Sie verfügen daher über mehr Geld als früher. Darüber hinaus haben sie mehr Zeit für geselliges Trinken. Auch hat sich die Haltung gegenüber trinkenden Frauen liberalisiert. Die Frauen wählen immer öfter Getränke, die früher ausschließlich von Männern getrunken wurden. Die Trinkgewohnheiten zwischen den Geschlechtern gleichen sich mehr und mehr an, wie z.B. Am häufigsten trinken die Französinnen (12,1 Einheiten/Woche)..
Die Erzeugung von Bier in Rußland ist im ersten Halbjahr 2000 gegenüber dem ersten Halbjahr 1999 um 26,7% auf 26,1 Mio hl gestiegen. Nach Aussagen von Taimuras Bollojew, Generaldirektor der St. Petersburger Brauereigesellschaft Baltika, wird sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier in Rußland in diesem Jahr auf 36 bis 37 l belaufen verglichen mit 30 l im Vorjahr. Der Anteil von Importbier ist in den ersten sechs Monaten 2000 um 1% auf 2% geschrumpft.
Trotz des wachsenden Absatzes kann Bollojew zufolge generell nicht von einem „Bierboom“ in Rußland die Rede sein. Denn acht der 30 größten Biererzeuger verzeichneten gegenüber dem Vorjahr einen Absatzrückgang.
Selbst Baltika werde sich gezwungen sehen, auf einige der Investitionsprogramme zu verzichten..
Da die Qualität unternehmerischer Organisationen sich immer öfter an der Börse niederschlagen, müssen sich Management-Systeme von ihrer traditionellen, vielfach ausschließlich produkt- oder produk-tionsorientierten Zielen verabschieden. Manager denken über unternehmerische Organisationen immer noch zu sehr in technischen Dimensionen und Begriffen. Dem Prinzip „Fehlerfreundlichkeit“ wird zu wenig Platz eingeräumt. Die Technikgläubigkeit verleitet überdies dazu, daß im zunehmenden Maße auf die Quantität statt auf Qualität geachtet wird. Wachstum und Wandel findet aber nur in systematischen Organisationen statt. Roland Reichenbach auf dem 12. Dieser Ansatz sichert zum Beispiel die langfristige Überlebensfähigkeit der betrieblichen Prozesse über die Reparaturphase hinaus.h.B.
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