Wie das Statistische Bundesamt, Wiesbaden, mitteilte, sind im ersten Halbjahr dieses Jahres in Deutschland 55,4 Mio hl Bier abgesetzt worden. Das waren 2,1 Mio hl oder 4% mehr als in der gleichen Vorjahreszeit. In diesen Zahlen nicht enthalten ist der Absatz von alkoholfreiem Bier und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier. Nach den Angaben des Bundesamtes dienten 50,0 Mio hl (+2,6%) der abgesetzten Menge dem Inlandsverbrauch und wurden versteuert. Steuerfrei wurden 5,4 Mio hl Bier (+19,2%) abgesetzt. Davon gingen 3,8 Mio hl (+20,4%) nach EU-Ländern und 1,5 Mio hl (+18,8%) nach Drittländern sowie 118 900 hl (–5,1%) als Haustrunk an Beschäftigte der Brauereien..
Im ersten Halbjahr 2000 ist der inländische Bierausstoß gegenüber dem Vorjahr um 3,1% auf 4,2 Mio hl gestiegen. Der Export erhöhte sich um 4,3% auf mehr als 300 000 hl.
Der Beraterkreis Bier + Getränke sowie die Fachzeitschrift Brauwelt schreiben auch in diesem Jahr wieder den „Großen Umweltpreis“ für die Brauerei- und Zulieferindustrie aus.
Sinn und Zweck
Durch die Verleihung des „Großen Umweltpreises für die Brauerei- und Getränkezulieferindustrie“ sollen alle Ingenieure, Entwickler, Erfinder, Konstrukteure, Hersteller, Anwender oder Vertreiber, die sich um Neuentwicklungen auf dem Gebiet technischer Anlagen bzw. technologischer Prozesse verdient gemacht haben oder machen, belohnt, ausgezeichnet und angespornt werden.
Teilnahmeunterlagen
Zunächst genügt es, die Bewerbungsunterlagen einzureichen.
Weiterhin sollten die Unterlagen enthalten: Bildmaterial (Foto/Skizzen/Schemata/Diagramme etc. Dr. VO EWG Nr.
Durch eine Änderung der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) ist die Pflicht zur mengenmäßigen Kennzeichnung wertbestimmender oder sonst bedeutsamer Zutaten europaweit eingeführt worden (Quantitative Ingredient Declaration – „QUID“). Dem ist, wie der Deutsche Brauer-Bund in einem jetzt herausgegebenen Leitfaden betont, ab dem 1. Januar 2001 Rechnung zu tragen, um dem Verbraucher die Vergleichbarkeit hinsichtlich Bezeichnung und Zusammensetzung von Lebensmitteln zu erleichtern.
Die Pflicht zur quantitativen Zutatenkennzeichnung wirft eine Reihe von Fragen bei der Kennzeichnung von Getränken auf. Der Leitfaden des Deutschen Brauer-Bundes soll die Arbeit im betrieblichen Alltag erleichtern.-% noch nicht in der EG-Richtlinie enthalten ist. Quasimonoprodukten, d.h.B.B.B..
Der Braugerstenmarkt entwickelt sich gegenwärtig zu einem typischen Wettergeschäft. Dabei zeichnet sich ab, daß die aktuellen Marktpreise für freie Ware in jedem Fall über den Vorvertragspreisen liegen. Ursächlich hierfür ist das erwartete knappere Angebot (s. Brauwelt Nr. 29, 2000, S. 1171). Bereits jetzt kann davon ausgegangen werden, daß die Inlandserzeugung nicht den Bedarf deckt. Man bleibt damit auf Importe angewiesen. Speziell aus Frankreich sind gegenwärtig aber auch noch keine gesicherten Informationen über das verfügbare Angebot zu erhalten. Fakt ist, daß die hier zu Lande in den Vorverträgen gebundenen Mengen der nun laufenden Kampagne etwa bis zu 20% geringer ausgefallen ist als in den vergangenen Jahren.
Schließlich ist auch das Angebot an Winterbraugerste gut.a. S. 1254).
Dieser Frage geht Barbara Schnappauf im ScanLine, dem Expertendienst von GfK Panel Services und IRI/GfK Retail Services, Juli 2000, nach. Denn kaum hat die Biergarten-Saison angefangen, tummeln sich wieder jung und alt, Großstädter und Landbewohner, Arbeiter und Rentner, Singles und Familien in wohlbekannter Gemütlichkeit. Und alle schätzen, so Schnappauf, ab einem gewissen Alter jedenfalls, eines gleichermaßen: Bier.
Dies läßt sich auch aus den Absatzzahlen der deutschen Brauereien für Mai ablesen (s.S. 1217): +17,4% gegenüber Mai 1999 und +3,7% von Januar bis Mai 2000 im Vergleich zum Vorjahr, wobei Mecklenburg-Vorpommern mit +22,5% und Thüringen mit +10,5% in den ersten fünf Monaten 2000 die größten Wachstumsraten verzeichneten.
Bei den „Biertrinkern“ handelt es sich lt.a.a..
Die Kauzen Bräu, Ochsenfurt, stellte im Juni ihr neues Biermischgetränk „Eve’s Apple“ vor. Das frisch-fruchtige Apfel-Radler besteht aus Vollbier und einem 45%igen Anteil Apfellimonade. Mit nur 2,7 Vol.-% und zusätzlichem Vitamin C ist das goldfarbene Getränk ein neuer Durstlöscher für heiße Tage.
Bei dem von Ministerpräsident Edmund Stoiber alle zwei Jahre vergebenen Bayerischen Innovationspreis war die Proleit GmbH, Herzogenaurach, in diesem Jahr unter den zehn ersten Preisträgern. Proleit erhielt den Anerkennungspreis für das neue Softwarepaket IPL – Integrierte Produktionslogistik. Damit soll betriebsweites Anlagenmanagement auch in mittelständischen Produktionsbetrieben erstmals zu erschwinglichen Preisen möglich sein.
EAN 128-Transportetiketten finden in zunehmendem Maße auch bei Mehrweggetränkepaletten Verwendung.
Bluhm Systeme GmbH, Unkel, hat die 2seitige Etikettierung der Palette schnell und effizient realisiert. Dazu werden Kartonetiketten bedruckt und in zwei aneinandergrenzende Seiten automatisch in Mehrweggetränke-Kästen „geschossen“. Das Kartonetikett wird mit aktuellen Informationen bedruckt und von der Rolle geschnitten. Anschließend läuft das Etikett durch den Führungskanal des Druckspendesystems in eine Warteschleuse. Die gefüllten Getränkekästen laufen zur Übergabestation des Palettierers. Dort laufen die Getränkekästen in eine Stopposition. Diese Position wird zur beidseitigen Etikettierung der Mehrweggetränkekästen genutzt. N.
In Zusammenarbeit mit dem Münchner Etikettenspezialisten Schreiner Etiketten und Selbstklebetechnik hat die BBK Etikettier- & Sondermaschinenbau, Beerfelden, ein Verfahren entwickelt, welches die Kennzeichnung und die Logistik für Kästen in der Getränkeindustrie erheblich verbessert. Die neue Lösung liegt in einem einheit-
lichen, neutralen Getränkekasten, welcher individuell mit Spezialetiketten ausgezeichnet wird. Je nach Bedarf kann man produktspezifische, saisonbedingte Informationen oder Werbung, Sonderaktionen (wie z.B. Weihnachtsgrüße) jederzeit ohne Probleme aufbringen und nach einer beliebigen Zeit wieder ablösen. Auch bereits bedruckte Getränkekästen können verwendet werden, sofern diese die Möglichkeit einer Etikettierung zulassen. Aus diesem Anlaß wird am 21. und 22.h.
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