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Die Hopfenernte in Deutschland lag 1999 mit 27 914 t (1998: 30 921) um 9,7% unter dem Wert des Vorjahres. Das meldete jetzt das Bundesernährungsministerium (BME) in Bonn. Demnach war auch schon in den Jahren 1997 (–13,7%) und 1998 (–9,3%) weniger Hopfen geerntet worden als in den Jahren zuvor. Wie das BME weiter mitteilte, erbrachte im vergangenen Jahr die Ernte im früheren Bundesgebiet 25 974 t (28 920) Hopfen. Auf die neuen Bundesländer entfielen 1940 t (2001). Entscheidend für das im Vergleich zu 1998 schlechtere Ergebnis sei die um 7,8% geringere Anbaufläche von nur noch 18 297 ha (19 845) gewesen, so das BME. Zugleich habe sich der Durchschnittsertrag um 1,9% auf 15,3 dt/ha (15,6) verringert. Auch in Baden-Württemberg war demnach die Anbaufläche mit 1617 ha (1713) rückläufig..

Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes hat sich der Preisindex aller privaten Haushalte für Deutschland im Juni gegenüber dem Vorjahr um 1,9% auf 106,9 erhöht. Der Preisindex für den 4-Personen-Arbeitnehmer-Haushalt mit mittleren Einkommen erhöhte sich in den alten Bundesländern auf 106,6 (+1,7%) und in den neuen auf 105,3 (+1,6%).

Der Verwaltungsratsvorsitzende der Vivendi SA, Paris, Jean-Marie Messier, hat die geplante Dreierfusion im Volumen von über 33 Mrd USD zwischen Vivendi, der Pay-TV-Tochter Canal Plus SA, Paris, und der Seagram Co Ltd, Montreal, bestätigt. Das neue Unternehmen wird den Namen Vivendi Universal tragen und werde seinen Sitz in Paris haben, einen Umsatz von 55 Mrd USD und ein EBITDA von 7 Mrd USD aufweisen. Weiter bestätigt wurden Pläne zum Verkauf von Seagrams Getränkesparte.

Am 13. Mai 2000 wurde bei der Artus Mineralquellen GmbH, Bad Hönningen, Tochterfirma der Vereinten Mineral- und Heilquellen GmbH & Co. KG, Rosbach, eine hochmoderne Abfüllanlage für Glasflaschen mit einer Leistung von 36 000 Mehrwegflaschen/h für rd. 12 Mio DM in Betrieb genommen.

Mit rechtskräftigem Urteil der 1. Handelskammer des Landgerichts München I wurde die Benutzung des Warenzeichens „Original Marburger Spezi“ untersagt und die zur Anmeldung gebrachte Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt im Register gelöscht. Der Spezi Markengetränkeverband Deutschland e.V., Augsburg, hatte die Marburger Spezialitätenbrauerei wegen Verstößen gegen das Mittelstandskartell aus dem Verband ausgeschlossen. Daraufhin hatte der Geschäftsführer der Brauerei über seinen Sohn erfolglos versucht, das Warenzeichen „Original Marburger Spezi“ anmelden zu lassen. Das Gericht sah im Zusatz „Original Marburger“ keine ausreichende Abgrenzung zu dem seit Jahrzehnten eingetragenen Warenzeichen „Spezi“. Die Handelsorganisation gab eine Unterlassungserklärung mit Strafunterwerfung ab..

Laut Competitive Media Reporting gab die US-Brauwirtschaft vergangenes Jahr mehr als 800 Mio USD (1,8 Mrd DM) für klassische Werbung aus. Zum Vergleich: Die Erfrischungsgetränkeindustrie gab dafür nur rund 600 Mio USD (1,34 Mrd DM) aus.

Kloster Co. hat erstmalig ein mittelpreisiges dunkles Bier, „Black Tiger“ (7 Vol.-%) auf den Markt gebracht. „Black Tiger“ wird zum Preis von 2,48 USD für ein 3er-Pack (640 ml/Flasche) angeboten. Abgefüllt wird „Black Tiger“ in grünen Flaschen, was unüblich ist, da thailändische Konsumbiere in braunen Flaschen vertrieben werden. Kloster hofft, daß „Black Tiger“ ein neues Marktsegment auftun wird, nämlich das der dunklen Biere, und sich langfristig einen Marktanteil von 2% sichert. Vertrieben wird das Bier zunächst von den 150 Vertragshändlern der Brauerei. Ein Werbebudget
in Höhe von 1,24 Mio USD unterstützt die Produkteinführung. Dieses Segment hat immerhin 90% Marktanteil, während die Premiummarken nur 10% auf sich vereinen..

Das Taiwan Tobacco and Wine Board (TTWB), der staatliche Monopolhersteller von Tabak und alkoholischen Getränken, gründet sich neu als rechtsfähige Gesellschaft unter dem Namen Taiwan Tobacco and Wine Corp. Das taiwanesische Ministry of Finance hat dem Plan bereits zugestimmt. Wenn das neue Gesetz über Tabak und alkoholische Getränke verabschiedet ist, wird das TTWB beim Finanzministerium offiziell die Neugründung beantragen. Das neue Unternehmen hat fünf Geschäftsbereiche: Bier, Tabak, Wein, Spirituosen und Distribution. Jede Division ist als Profit Centre organisiert. Das TTWB fungiert außerdem als Importeur von Tabak und alkoholischen Getränken.

Die Brauerei Starobrno AG in der mährischen Hauptstadt Brünn hat, wenn sportliche Vergleiche angebracht sind, jedes Jahr zur Internationalen Messe für Brauerei und Mälzerei PIVEX ein Heimspiel. Es ist nicht nur die unmittelbare Nähe dieser Braustätte zum Messegelände selbst oder die Sponsorentätigkeit für die Messe und das Rahmenprogramm, sondern die obligatorische Einladung der anwesenden Presse auf den repräsentativen Messestand, um über Neuheiten aus dem Unternehmen zu informieren.
Der Vorstandsvorsitzende der zur österreichischen Brau-Union gehörenden Brauerei, Viktor Mautner Markhof, informierte über den Ausstoß im Jahre 1999. Mit 621 000 hl Bier war er gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Lediglich der Export nach Rußland ging 1999 um 4000 hl zurück.h., Boretice. D. Arndt.

Die Brau-Union AG, Linz/Österreich, erwirbt 24% der Gesellschaftsanteile der polnischen Brauerei Kujawiak, Bydgodzcz. Parallel dazu koordiniert die polnische BRE-Bank den Einstieg der Brau-Union bei dieser Mitarbeitergesellschaft und erwirbt in einem ersten Schritt ebenfalls Anteile, teilte die Brau-Union mit. Die 1858 gegründete Brauerei Kujawiak erzielte 1999 einen Ausstoß von 475 000 hl. Ihr Marktanteil in Polen liegt z.Z. bei 2,1%. Die Brau-Union hat bereits die polnische Brauerei Van Pur SA, Rakszawa, erworben.

Die American National Can Group Inc., Chicago, wird von Rexam PLC, London, übernommen. Für die Übernahme des amerikanischen Unternehmes, das jährlich 4 Mrd Dosen herstellt, wendet Rexam 2,1 Mrd USD auf. ANC produziert neben seinen 22 Standorten in den Vereinigten Staaten und 13 in Europa auch in Brasilien, China, Japan, Mexico und Südkorea. Die Firma gehört zu 45% dem französischen Aluminimum-Hersteller Pechiney S.A. Rexam steigt damit zu den fünf größten Verpackungsherstellern der Welt auf und erreicht einen Zugang zum US-Markt. American Can ist der größte Dosenhersteller Europas und der zweitgrößte weltweit.

Die Australian Soft Drink Association (ASDA) bemüht sich bei der Australia New Zealand Food Authority (ANZFA) um die Festlegung eines Grenzwertes für Koffein jeder Herkunft in Energy Drinks. Die ANZFA untersucht momentan eine Anfrage des österreichischen Herstellers von Red Bull, die sich nur auf Koffein bezieht und, laut ASDA, die Tür für Guarana weit offen läßt. Der Verband möchte die Koffeinmenge auf 300 mg/kg beschränken, was ungefähr dem Kick von 83 mg in einer 250-ml-Dose oder einer Tasse Pulverkaffee entspricht. Der gegenwärtig in Australien zulässige Maximalwert von Koffein in Soft Drinks beträgt 145 mg/kg und liegt damit weit unter dem weltweit üblichen Wert von 200 mg/kg. Energy Drinks gehören in Australien zur Gruppe der Nahrungsmittel..

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