97 Prozent aller deutschen Haushalte haben im Jahre 1999 in Verbrauchermärkten eingekauft. Bei Aldi waren es 76 Prozent und in einem Drogeriemarkt durchschnittlich 83 Prozent. Dabei wurden im Durchschnitt zwischen 18 DM im Drogeriemarkt und 44 DM im Verbrauchermarkt ausgegeben. Dies sind die Ergebnisse einer ACNielsen Untersuchung auf Basis von Haushaltsinformationen aus 8400 Haushalten mit rd. 20 000 Personen. Jeder Haushalt hat bei seinen Einkäufen im Drogeriemarkt 298 DM ausgegeben, bei Aldi 862 DM, bei Discountern ohne Aldi 1064 DM und bei den Verbrauchermärkten 2395 DM. 55mal besuchten die Haushalte im letzten Jahr einen Verbrauchermarkt und nur 17mal einen Drogeriemarkt.
56 Prozent aller Verkaufsentscheidungen fallen nach einer Untersuchung von A. C. Nielsen im Auftrag des Point-of-Purchase Advertising Institut (POPAI) spontan am Point of Sale. Durch den Einsatz von Werbemedien am POS lassen sich somit Kaufentscheidungen direkt beeinflussen oder neue Kaufimpulse auslösen. Die Online Software GmbH, nach eigenen Angaben europaweit Marktführer mit der Plakat- und Etikettensoftware „Prestige“ bietet jetzt eine neue Dienstleistung an, die es Markenartiklern und Einzelhändlern ermöglicht, Produkt und Marken unkompliziert und werbewirksam am Point of Sale zu präsentieren. Dabei erhält der Händler kostenlos in regelmäßigen Abständen Markenlogos und Produktabbildungen auf CD-ROM. Diese kann er schnell und einfach zu Bild-Preis-Plakaten weiterverarbeiten..
So lautete die Überschrift des Referates, das Ulrich P. Mlcoch, Gastronom und Gewinner des „Deutschen Kneipen-Oscars 1999“, Frankfurter Haus, Frankfurt/Main, am 29. Juni 2000 in Potsdam beim Deutschen Brauertag des Deutschen Brauer-Bundes gehalten hat. In seiner Gastronomie, die das ganze Jahr über voll ausgebucht ist und einen Jahresabsatz von
800 hl Bier, 400 hl Apfelwein sowie 6000 Liter-Flaschen Wein hat, vermeidet
Mlcoch die Anonymität auf allen Ebenen:
q Plazierung der Gäste, persönlicher Kontakt zu Stammkunden und zu Neugästen;
q klares Unternehmenskonzept, persönlicher Einsatz, Ideenreichtum, Originalität;
q Verknüpfung von Normalität und Außergewöhnlichem, so daß eine Einmaligkeit und somit Unverwechselbarkeit entsteht. B. die deutschen Rotwein-Anbauer..
Eine Brauerei, die im Jahr 2000 noch zulegen möchte, muß – angesichts steigender Kosten im „externen“ Bereich (Produktinnovationen, Werbeaufwendungen, neue Gebinde) – die Kosten im „internen“ Bereich durch gezielte Investitionen senken. Bei derartigen Neu-anschaffungen ist eine der unbedingten Voraus-setzungen, daß auch diese Anlagen (wie die Brauerei selbst) sich am schnell-lebigen Marketing orien-tieren, also mit immer mehr neuen Flaschen-formen und -farben im
Ein- und Mehrwegbereich zurechtkommen – ohne kostspielige Nachrüstungen. Erst so können optimale Produktionsprozesse ermöglicht werden. In Erding werden auf der betreffenden Anlage ausschließlich 0,5-l-NRW-Flaschen gefahren. Die Erdinger Weißbräu hat sich mit ihrer Problematik an die recop electronic Gmbh aus Kassel gewandt..
Aufgrund der unbefriedigenden Situation bei der Weizenbierherstellung wurde der Bau einer eigenen Weizenbierabteilung und einer neuen Kieselgurfiltration geplant, ergänzt durch zusätzliche Drucktanks und durch eine neue CIP-Anlage.
Ein Brauer, der nicht baut, bald nicht mehr braut; dieser Spruch gilt nach wie vor! Das Hofbrauhaus Hatz in Rastatt möchte noch länger brauen und hat deshalb im Jahr 1999 kräftig in die Technik investiert. Mit einer Baumaßnahme galt es, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Vor drei Jahren entschloß man sich, Weizenbier im Hofbrauhaus Hatz selber zu brauen. Nur eingerichtet war man darauf nicht, es wurde einfach ein Gärtank dafür abgezwackt, in dem dann das Weizenbier reifte..
Ziel einer an der Fachhochschule Köln durchgeführten Diplomarbeit war es, die Wirkung einer Behandlung der Lauge mittels Mikro-, Ultra- und Nanofiltration vergleichend zu untersuchen und anhand objektiver Kriterien zu bewerten. Der folgende Beitrag ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit.
Ist es notwendig, den Kühltrub zu entfernen? Wenn ja, ist eine komplette Abtrennung sinnvoll?
Auf diese Fragen gibt der vorliegende Beitrag neue Antworten, die in Versuchen in der Brauereipraxis erarbeitet wurden.
Hier wurde zunächst der Heißtrub ausgeschieden und anschließend, nachdem die Würze im Schiff je nach Jahreszeit auf ca. 15 – 70 °C abgekühlt war, dieser zur Fällung des inzwischen entstandenen Kühltrubes noch einmal aufgewirbelt und sedimentiert. Auch in modernen Anlagen zur Würzeherstellung wird aus der heißen Würze der Heißtrub – meistens im Whirlpool – entfernt. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme ist unbestritten, da der Heißtrub während der Gärung die Hefe verschmiert und das Bier geschmacklich sowie in seinen Schaumeigenschaften verschlechtert.B. im Anstellbottich.B.
Die Österreicher wollen ihr Bier in der Glasflasche. PET-Flasche und Bierdose kommen nicht so gut an. Dies hat eine aktuelle Umfrage des Instituts für Motivforschung von Helene Karmasin ergeben. Die Gründe dafür reichen von der optischen Ausstrahlung bis hin zur Hygiene. Sogar an die Umweltfreundlichkeit denken die Biertrinker. Lediglich Gewicht und Zerbrechlichkeit sprechen gegen die Glasflasche. Doch der Geschmackstest läßt letzte Zweifel schwinden. 65% der Testpersonen bewerteten im „Blindtest“ Bier aus der Glasflasche als das geschmacklich feinste. Nur 18% entschieden sich für die PET-Flasche und 16% für die Dose. Die Realität sieht freilich anders aus. Bereits 44,2% des in Flaschen oder Dosen abgefüllten Bieres werden in Dosen verkauft, nur noch 55,8% in Glasflaschen..
Die von der Bundesregierung geplante Initiative, Verkehrsteilnehmer bereits von 0,5 Promille Blutalkohol an mit einem Fahrverbot von einem Monat, 500 DM Bußgeld und 4 Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei zu belegen, wird von der bayerischen Brauwirtschaft strikt abgelehnt.
Dr. Gerhard Ohneis, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, betonte in einer Presseerklärung, daß sich die bayerischen Brauereien stets gegen den übermäßigen Kosum von Alkohol ausgesprochen haben. Sie seien immer für einen verantwortlichen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken eingetreten. So unterstützt der Bayerische Brauerbund seit Jahren zusammen mit anderen Institutionen, wie z. B. der Bayerischen Verkehrswacht, vielfältige Maßnahmen zur Bekämpfung des Alkoholmißbrauchs.
Dr.h.B.
Lt. Dr..
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Absatz von Mineral- und Heilwasser sowie von Erfrischungsgetränken auf Mineralwasser-Basis um 8,5%. Die großen Gewinner des ersten Halbjahres waren dabei vor allem Mineralwässer ohne Kohlensäure (+38,9%) und Fruchtschorlen (+35,3%). Alle anderen Mineralwasser-Erfrischungsgetränke, wie Brausen, Limonaden, Cola-Getränke, stiegen um 9,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Leichte Einbußen von 1,4% mußte dagegen das Heilwasser hinnehmen.
Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Magazins „Spiegel“ sprachen sich 69% der Befragten für die Pfandpflicht auf Getränkedosen in Höhe von 0,50 DM pro Dose aus.
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