Eingabehilfen öffnen

Alkoholhaltige Getränke haben seit langem bei den deutschen Haushalten ein relativ stabiles Ausgabenniveau. Im ersten Halbjahr 2000 sind die Haushaltsausgaben lt. Karl-Heinz Roiger, IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, um 3,5% auf 9,7 Mrd DM angstiegen. Davon entfielen 33,6% auf Bier, 23,2% auf Spirituosen, 31,0% auf Wein, 8,5% auf Sekt/Champagner und 3,8% auf andere alkoholhaltige Getränke.
Bei Bier hat sich der Wettbewerb stark verschärft. Die zehn größten Brauereigruppen erzielten im LEH und in den Getränkeabholmärkten mehr als 55% des Bierabsatzes.
Bei allen Biersorten findet man Marken, die nicht in die Gruppe der Top-Ten gehören. Bei Weizen, Altbier, Kölsch, Diät und Bockbier sind diese sogar Marktführer. Bei Kölsch und Bock stellen die Nicht-Top 10 die meisten Marken..

Eine neue Studie aus der Republik Tschechien bestätigt erneut, daß die geringste Herzinfarktrate die Männer hatten, die fast täglich oder täglich Bier tranken, und zwar zwischen 4 – 9 l pro Woche. Entscheidend ist ein mäßiger, aber regelmäßiger Konsum.

Im Report über die „Sommertage Getränkewirtschaft“, Brauwelt 35, 2000, Seite 1384, wurde über die Prognose von Rüdiger Ruoss zur Entwicklung des deutschen Biermarktes berichtet. Rüdiger Ruoss legt Wert darauf, daß der im Bericht verwendete Begriff „Mittelstand“ nicht nur mittelständische Brauereien beinhaltet, sondern alle Brauereien mit einem Jahresausstoß von 5000 hl und mehr.

Der Hopfenmarkt befindet sich in einer Phase der Konsolidierung. Das stellte Peter Barth, 1. Vorsitzender des Verbandes der Hopfenkaufleute und Hopfenveredler, anläßlich der Hopfen-Rundfahrt am 29. August 2000 in Hüll fest. Nach Schätzungen des Verbandes ist der Bierausstoß weltweit um ca. 3,4% auf rd. 1,345 Mrd hl angestiegen. Geprägt wird die internationale Brauwirtschaft zur Zeit von Großfusionen sowie Firmenaufkäufen im In- und Ausland. Die Brauereien haben immer größere Schwierigkeiten, ihren Bedarf an Hopfen zu definieren, können sie doch die sich ergebenden Trends bei den Verbraucherwünschen und Bierspezialitäten nicht so richtig abschätzen.
Die Weltproduktion an Hopfen lag zuletzt bei 95 000 t bzw. bei rd. 7250 bis 7500 t Alphasäure. Vereinzelt wurden bis zu 600 DM/Ztr bezahlt.

Wie dem jüngsten Bericht der niederländischen Produktschap voor Bier, der Vereinigung der niederländischen Brauereien, zu entnehmen ist, hat sich der Pro-Kopf-Bierkonsum in den Niederlanden im Jahre 1999 bei 84,4 l stabilisiert.
Insgesamt sind in den Niederlanden im letzten Jahr 24,5 Mio hl Bier produziert worden (1998: 23,98 Mio hl). Davon gingen 12,19 Mio hl (11,7 Mio hl) in den Export. Im Inland wurden 12,32 Mio hl (12,27 Mio hl) niederländisches Bier abgesetzt. Zusammen mit den knapp 1 Mio hl Importbier (0,95 Mio hl) lag der Gesamtinlandsbierabsatz bei 13,3 Mio hl (13,22 Mio hl). Der Anteil von Pils lag bei 90,2%, der vom alkoholfreien Bier bei 2,0%. Der Rest entfiel auf Spezialbiere.
Das niederländische Braugewerbe hatte zu Beginn des Jahres 1999 insgesamt 8654 Mitarbeiter..

Im ersten Halbjahr 2000 legte der Absatz alkoholfreier Getränke nach einer Mitteilung der GfK Nürnberg um 5% zu. Im häuslichen Bereich tranken die Bundesbürger insgesamt 6,49 Mrd l alkohlfreie Getränke. In erster Linie machten die Experten der GfK dafür das schöne Wetter im Mai und Juni verantwortlich. Die etablierten Bereiche wie Wasser, fruchthaltige Gertränke und Süßgetränke werden immer stärker von den neuen Getränken „angegriffen“, wie z.B. den Teegetränken, den Schorlen, den Functional Drinks und den ACE-Getränken.
Beim Bier wurde der Wettbewerb im ersten Halbjahr 2000 in erster Linie über den Preis ausgetragen. Lt. Michael Horn brachten die ersten sechs Monate dieses Jahres in etwa die Hälfte des letztjährigen Gesamtabsatzes und der Verbrauchsausgaben..

Am 29. August 2000 traf sich die große nationale und internationale „Hopfenfamilie“ im Kaisersaal der Residenz in München, um auf Einladung von Staatsminister Josef Miller das 125jährige Bestehen des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer sowie 50 Jahre „Hopfen-Rundschau“ zu feiern.
In seinem Grußwort ging Miller kurz auf die Geschichte des Verbandes ein, die in einer umfangreichen Sondernummer der „Hopfenrundschau“ sehr anschaulich und ausführlich dokumentiert ist.
Die große Bedeutung des Hopfenpflanzerverbandes machte Miller an der Entwicklung des Hopfenanbaus in den letzten sieben eher mageren Jahren fest. In dieser Zeit ging die Zahl der Hopfenpflanzer in Deutschland von 3600 auf 2200 zurück, die Fläche von 23 000 ha auf 18 600 ha, weltweit von 90 000 ha auf 56 000 ha.B. Auch Dr.

Die Brauereiberatung Matthias Müller, München, wurde von der Fa. Velo, Italien, mit der Entwicklung eines vollautomatischen Steuerungssystems für den gesamten Produktionsbereich von der Malzannahme bis zum Drucktankkeller beauftragt. Das Know-how für das neue System „Velobrau“ stammt von der Fa. ICS, Kranzberg. Es wurde bereits in zwei Sudhäusern installiert. Gesucht wird jetzt eine deutsche Brauerei als Referenzpartner.

Brauereien, Mälzereien, Fachschulen, Verbände und Unternehmensberater in Deutschland, 21. neu bearbeitete Auflage 2000, 404 Seiten + 44 Einschaltseiten, Format 10,6 x 14,7 cm, 74,00 DM, Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, 2000,
ISBN 3-418-00772-4
Auch an der Brau- und Getränkebranche sind die neuen Entwicklungen der Informationstechnologie nicht spurlos vorübergegangen. Waren die Brauereien in der 20. Auflage 1998 noch ohne Internetauftritt und ohne eine E-Mail-Adresse in der Mehrzahl, so ist dies in der vorliegenden Auflage genau umgekehrt. Dem neuen Markt folgend bedienen sich eine große Anzahl der Betriebe dieser Werbe- und Kommunikationsmöglichkeiten. Dieser Entwicklung Rechnung tragend wurden die Gasthausbrauereien im Text als solche unter der Rubrik „Bem..

Für Freunde des Faßbieres hat jetzt die Tucher Bräu GmbH & Co KG, Nürnberg eine Innovation herausgebracht: das erste selbstkühlende Faß. Das sogenannte Coolkeg® bietet die Möglichkeit, unabhängig von externen Kälteträgern den Inhalt eines 20-Liter Bierfasses in einem Zeitraum von 30 Minuten um etwa 20°C herunterzukühlen. Kern der Kühltechnik ist die sogenannte Zeolith/Wasser-Vakuumadsorptionstechnologie, mit der es möglich ist Wasser zu gefrieren und so als Kühlmedium zu nutzen. Das Coolkeg soll in diesem Jahr nur in einem Getränkemarkt in Nürnberg verkauft werden. In diesem Testmarkt liegt der Preis pro 20 Liter Tucher Pilsener bei 79,00 DM incl. Zapfbesteck zzgl. 100,00 DM Pfand. Der Zeolith hingegen wird durch die Aufnahme von Bewegungsenergie der Wassermoleküle warm. Nach ca.

Die Fa. Chriwa aus dem niedersächsischen Hambühren sorgt mit ihrer Wasseraufbereitungs-technologie für bestes Speisewasser. Dabei wird für die Bedienung und Beobachtung des Wasseraufbereitungs-prozesses seit April 1999 die Multifunktionale Plattform der Siemens AG auf Basis von Windows CE eingesetzt. Seinen Ersteinsatz hatte dieses neue Bedien- und Beobachtungskonzept bei der Coca-Cola-Abfüllung im westfälischen Münster.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT unterwegs

37. Expertentreffen Getränkeschankanlagen
Datum 11.01.2026 - 12.01.2026
Getränke Impuls Tage
18.01.2026 - 21.01.2026
kalender-icon