Die Forderung der Brauwirtschaft nach einem fortschrittlicheren Bierfiltrations- und -stabilisierverfahren ist nicht neu. Voraussetzungen sind das Erreichen geschmacklich reiner und stabiler Biere mit garantierbaren Mindesthaltbarkeiten bis zu einem Jahr.
Durch das verstärkte Umweltbewußtsein sind an neue Verfahren aber strengere ökologische Maßstäbe anzulegen und schließlich muß auch der Wirtschaftlichkeit hinreichend Rechnung getragen werden.
Das geschützte F+S-Verfahren (1) ist ein neuartiges Filtrationssystem, das sich neben Regenerierbarkeit der Filterhilfs- und Stabilisiermittel durch das Zusammenfassen der Abschnitte Klärfiltration und Stabilisierung zu einem Verfahrensschritt auszeichnet (2+3)..
Die belgische Interbrew SA, Leuwen, hat das Biergeschäft der Bass plc, London, zum Preis von 2,3 Mrd GBP erworben. Laut Interbrew steht die Akquisition unter Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Das Pub-Geschäft von Bass sei nicht Bestandteil der Transaktion. Interbrew wird durch den Zukauf nach Anheuser-Busch zweitgrößte Braugruppe der Welt. In Großbritannien wird das belgische Unternehmen mit den Töchtern Whitbread Beer Co. und Bass Brewers einen Marktanteil von 32% erreichen. Whitbread war im Mai von Interbrew übernommen worden. Whitbread und Bass Brewers sollen auch unter dem Dach von Interbrew weiterhin eigenständig operieren.
Die Carlsberg A/S, Kopenhagen, und die norwegische Orkla AS fassen ihre Brauaktivitäten in einem Joint-venture zusammen. Die neue Carlsberg Breweries A/S wird einen Gesamtumsatz von 23 Mrd DKK, einen Nettogewinn von 2 Mrd DKK und rd. 27 000 Mitarbeiter haben. Die Synergieeffekte sollen in den nächsten drei bis vier Jahren etwa 300 Mio DKK pro Jahr betragen. Carlsberg wird an dem Joint Venture mit Sitz in Kopenhagen mit 60%, Orkla mit 40% beteiligt sein.
Neben der Hauptmarke Carlsberg werden die Biermarken Zubuorg, Saltum und Neptun Bryggerier vermarktet. Zu Orklas Geschäftsfeldern gehören die Brauereien Pripps Ringnes A. B., AB Pripps Bryggerier, Ringnes A. S. sowie eine 50%ige Beteiligung an der Baltic Beverage Holding. Weitere Akzente will Carlsberg jetzt in Asien setzen..
Nach Angaben des BSI lag der Pro-Kopf-Verbrauch an Spirituosen im Jahre 1999 bei 5,9 l gegenüber 6,0 l im Vorjahr und 7,3 l im Jahre 1992. Die Zahl der Spirituosenbetriebe mit über 10 Beschäftigten sank 1999 um sieben auf 93, die Zahl der Mitarbeiter um 570 auf 4820.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden stiegen die Umsätze im Catering in Deutschland in den letzten sechs Jahren um nominal 22,2% und real um 14,0%. Damit war die Umsatzentwicklung bei den Caterern günstiger als im Gastgewerbe, das im gleichen Zeitraum einen Umsatzrückgang von nominal 5,2% und real um 12,7% verbuchte.
Auf einer Pressekonferenz in der gemeinsamen Versuchs- und Forschungsbrauerei St. Johann haben die beiden weltweit agierenden Hopfenverarbeiter und -veredler Joh. Barth & Sohn und Hopunion Scharrer, Raiser KG, am 5. Juni 2000 ihre Fusion sowie den Generationenwechsel in der Geschäftsführung bekanntgegeben. Die Fusion tritt am 31. Juli 2000 in Kraft und erfolgt durch gegenseitige Beteiligung der Gesellschafter an dem jeweiligen Partnerunternehmen. Thomas C. Raiser (Sohn von Johannes M. Raiser), Kommanditist bei Hopunion Raiser, Scharrer KG, wird bei Joh. Barth & Sohn GmbH & Co. KG neuer Gesellschafter neben den Stammgesellschaftern Regine Barth-Daiber (Tochter von Peter Barth), Stephan Barth und Alexander Barth (Söhne von Heinrich Joh. Barth). Barth & Sohn GmbH & Co. Joh. Johann.
Bei diesen drei Begriffen geht es einmal ausnahmsweise nicht um die zur Zeit laufende Fußball-Europameisterschaft. Sie beschreiben vielmehr die aktuellen Konsumtrends und sind dem deutschen Bürger wichtig. Doch welche Lebensstile stehen dahinter? In welcher Zielgruppe ist die Genußmoral am stärksten ausgeprägt? Dies untersuchte eine repräsentative Umfrage der GfK-Gruppe, Nürnberg, bei 2460 Bundesbürgern, in der die Euro-Socio-Styles, eine europaweit standardisierte Konsumententypologie, eingesetzt wurde.
Immer mehr Konsumenten tätigen sogenannte Erlebniseinkäufe. Ihr Anteil hat sich in den letzten fünf Jahren von 35% auf 62% erhöht. Weitere Trendaussagen zu „Lebensstil“, „Selektivität“, „Hedonismus“ (Freude, Vergnügen, Lust) und „Modebewußtsein“ zeigen lt..
"Vielfalt für Feinschmecker", die aktuelle Kennerbroschüre des Bayerischen Brauerbundes e.V., weiht Genießer in die Geheimnisse der Bierverkostung ein, gibt Tips zur Harmonie von Bier und Speisen.
Vom 15. Juni - 30. Juli 2000 wird in der Unteren Rathaushalle Bremen die Ausstellung "Vom Gerstensaft zum Spitzen-Pilsener von Welt mit der Designgeschichte der Marke Beck’s" kostenlos zu sehen sein. Die Entwicklung wird anhand von Flaschen, Gläsern, Plakaten und TV-Spots anschaulich dargestellt und dokumentiert gleichzeitig den gesellschaftlichen Wertewandel. Der Veranstalter ist das Design Zentrum Bremen.
Die Kepler Weber S/A, Porto Alegre/Brasilien, und die Seeger GmbH, Plüderhausen und Sao Paulo, unterzeichneten ein Kooperationsabkommen über eine Zusammenarbeit in Lateinamerika. Die Kepler Weber S/A ist das führende Unternehmen in Südamerika auf dem Gebiet Silo- und Transportanlagen, während die Seeger GmbH zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Sektor Mälzerei und Malzvermahlung gehört. Von der Zusammenarbeit, die den Bereich Mälzerei- und Schrotereibau betrifft, erwartet man einen besseren Kundenservice sowie Vorteile im Vertriebs- und Produktionsbereich.
Für das Geschäftsjahr 1999 veröffentlichte die Adolph Coors Company einen Umsatz von USD 2,06 Mrd (DM 4,61 Mrd), eine Steigerung von 8,3% zu 1998. Der Nettogewinn betrug USD 92,3 Mio (4,5% vom Umsatz). Der Bierausstoß konnte um 3,6% auf 21,9 Mio Barrels gesteigert werden (25,6 Mio hl). Daß das Ergebnis so positiv ausfiel, ist auf ein insgesamt besseres Preisumfeld zurückzuführen, geringere Verpackungskosten und ein sehr gutes viertes Quartal. Allerdings warnte Coors für dieses Jahr vor höheren Ausgaben für Verpackungen (wegen der Nachfragesteigerung für Longneck-Flaschen), Transport und Werbung.
Nun hat auch der größte Schweizer Bierbrauer, die Feldschlösschen-Hürlimann Holding, seine Absichten bekannt gegeben, sich bis Ende des Jahres aus dem Bier- und Getränkegeschäft zurückzuziehen und sich auf das Immobiliengeschäft zu konzentrieren. Das Biergeschäft von Feldschlösschen, so Verwaltungspräsident Robert A. Jeker, sei zwar, isoliert betrachtet, durchaus profitabel. Es werfe aber nicht genügend Gewinn ab, um die nötigen Restrukturierungsmaßnahmen zu finanzieren und Marktanteile zurückzugewinnen. Interessanterweise hatte der Verwaltungsrat von Feldschlösschen-Hürlimann vor Jahresfrist noch die Trennung vom Immobiliengeschäft angekündigt. Am 22. Mai stimmten die Aktionäre auf der Generalversammlung dem Vorschlag zu, den Getränkebereich zu verkaufen..
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