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Prof. Dr. Ulf Stahl, Institut für Biotechnologie der Technischen Universität Berlin, gab in seinem Vortrag bei der Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker in Graz einen Überblick über den Einsatz der Gentechnik für die Optimierung von Brauereihefen in Hinblick auf die Prozeßoptimierung und Produktoptimierung in der Brauerei.
Die klassischen Methoden zur Optimierung von Hefestämmen umfassen die Selektion, die Kreuzung und die Mutagenese. Der Nachteil dieser Methoden besteht darin, daß neben Stammverbesserungen auch unerwünschte Veränderungen auftreten können. Die Gentechnik umfaßt dagegen die Methoden zur Analyse und Änderung des Erbmaterials. Die Analyse des Erbmaterials wird z.B. Soll ein bestimmtes Merkmal bzw.h.h.

Auf den Gräfelfinger Praxistagen 1999 sprach Dipl.-Ing. Roland Schaber, Philipp Müller, Hager + Elsässer GmbH, Stuttgart, über die Optimierung von Brauwasseraufbereitungsanlagen.
Gasser ist der Hauptbestandteil der Getränke und bestimmt bei Bier maßgebend Qualität und Geschmack. Zwar spielt heute die regionale Rohwasserzusammensetzung nicht mehr die dominierende Rolle für den Standort einer Brauerei und den produzierten Biertyp, jedoch setzen gesetzliche und ökonomische Anforderungen der Getränkeherstellung Schranken, die nur durch aufwendige Verfahren und Anlagen für die Wasseraufbereitung zu rechtfertigen wären. Verschiedene Wasserinhaltsstoffe stören, weil sie den Geschmack, die Farbe des Endproduktes oder den Verarbeitungsprozeß beeinträchtigen..

Glaubt man den Daten der vorläufigen Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamtes, dann hatten die deutschen Brauereien 1999 einen Rückgang im Export von ca. 6% zu verzeichnen. Die Gesamtausfuhr betrug 8,19 Mio hl (Vorjahr ca. 8,72 Mio hl). Nach der glaubwürdigeren Biersteuerstatistik ist jedoch der Export um ca. 6% angestiegen. Die Ausfuhr betrug 9,46 Mio hl (1998: 8,93 Mio hl). Diese Steigerung spiegeln auch die im folgenden Beitrag im einzelnen recherchierten Brauereien wider. In der Recherche werden über 80% der (nach Biersteuerstatistik) exportierten hl erfaßt.

Die Biereinfuhr nahm nach Außenhandelsstatistik im selben Zeitraum um 8,2% gegenüber dem Vorjahr zu, und zwar auf 3,054 Mio hl.2.1. Dezember) mit der Außenhandelsstatistik, so fehlen für das Jahr 1999 ca..

So interpretiert der Verband der Brauereien Österreichs die Entwicklung der Bier- und Brauereistatistik für das Jahr 1999. Der Verbrauch konnte im Jahr 1999 um einen Liter auf 109 l/Kopf gesteigert werden. Der Inlandsausstoß hat sich um 0,3% erhöht und die Anzahl der Braustätten stieg um 4 Brauereien auf nun 99 Betriebe.
Wie die „Statistischen Daten über die Österreichische Brauwirtschaft 1980 – 1999“ weiter ausführen sind die Österreicher wieder verstärkt zu den klassischen Biersorten zurückgekehrt. Lagerbier verzeichnet einen Zuwachs um 3,4%, während Leichtbiere (max. 3,7 Vol.-% Alkohol) um 17,1% und Schankbiere (9 bis 11% Stw.) um 4,0% verlieren. Weizenbier liegt im Trend und konnte um 3,2% zulegen. Dasselbe gilt für das Radler, das um 6,2% zunahm..

Im Rahmen des ifo-Konjunkturtests bezeichneten die teilnehmenden Brauereien ihre Geschäftslage im ersten Quartal 2000 überwiegend als befriedigend; nur wenige (vor allem zu Jahresbeginn) sprachen von einer schlechten Geschäftslage. Produktionsrückgänge wurden im Februar wieder wettgemacht, für das 2. Quartal sind teilweise Produktionsausweitungen vorgesehen. Die Auftragseingänge haben sich – nimmt man das gesamte 1. Quartal – gegenüber dem 4. Quartal 1999 erhöht, die Auftragsbestände blieben aber weitgehend unverändert; sie wurden nahezu durchweg als normal bzw. saisonüblich angesehen. Was die Auslandsaufträge betrifft, so könnten sich einige Brauereien höhere Aufträge vorstellen. Für das 2. Quartal rechnet ein Drittel der befragten Brauereien damit, die Verkaufspreise anheben zu können.

Mit dem anhaltenden Anstieg der Kosten für Zellstoff, verstärkt durch den hohen Dollarkurs und die hohen Energiepreise, werden von mehreren Spezialpapier-Herstellern die zum 1. Juli angekündigten Preiserhöhungen begründet. Die Preissteigerungen liegen zwischen 8 und 10%.

In vielen pflanzlichen Lebensmitteln kommt das Pilzgift Ochratoxin A vor. Die Konzentrationen sind allerdings so gering, daß für den Verbraucher bei normaler Ernährung kein Anlaß zur Sorge besteht. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative bundesweite Studie, an der vier Bundesforschungsanstalten und drei weitere Forschungseinrichtungen beteiligt waren.
Ochratoxin A (OTA) wird von mehreren Schimmelpilzarten (Aspergillus, Penicillium) gebildet. Wegen seiner hohen Toxizität – das Gift kann unter anderem die Nieren und das Immunsystem schädigen – hatte das Bundesgesundheitsministerium eine Studie in Auftrag gegeben, um die Bedeutung dieses Pilzgiftes (Fachleute sprechen von Mykotoxinen) für die Verbraucher einschätzen zu können. Die aufwendige Studie ist die weltweit größte ihrer Art.

Zukunftsgerichtete Themen standen auf der Tagungsordnung beim Privatbrauertag 2000, der am 16. Mai in Bauna-tal stattfand.
Das Konsumverhalten Jugendlicher und die wesentlichen Anforderungen für erfolgreiches Jugendmarketing brachte ein Vortrag auf den Punkt.
Ebenfalls als herausfordernde Zukunftsfrage erscheint momentan die Entwicklung im Verpackungsbereich. Weitere Biere kommen auch in Deutschland in PET auf den Markt. Die künftige Entwicklung muß sorgsam betrachtet werden. Um über die Möglichkeiten für die eigene Brauerei entscheiden zu können, sind Kenntnisse über die technischen Voraussetzungen und die Kosten für die PET-Abfüllung notwendig. Dies vermittelte ein weiterer Themenkomplex des Seminars. Ein Referent des Bundesumweltministeriums beschrieb den Stand der Dinge.

Wie an dieser Stelle schon des öfteren ausgeführt, leidet der deutsche Biermarkt unter Absatzproblemen, auch wenn der Bierabsatz im vergangenen Jahr leicht um 0,6% auf 110 Mio hl angestiegen ist. Diesen „Silberstreifen am Horizont“ führte Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, in erster Linie auf den Jahrhundertsommer 1999 zurück. Ob der Jahrhundertfrühling 2000 im laufenden Jahr für eine weitere Entspannung auf dem Biermarkt sorgt, bleibt noch abzuwarten.
Immer weniger Brauereien, vor allem kleinere und mittlere, wollen sich aber nicht nur auf Petrus verlassen, sondern setzen verstärkt auf Gambrinus, auf ihre Braukunst und ihre Innovationskraft.
Bis jetzt blieb die große Gruppe der Frauen von den Brauern noch ziemlich unbeachtet..

Sehr geehrte Damen und
Herren,

die Ausführung von Herrn Schneider bedürfen folgender wesentlicher Ergänzungen:

1. Die Schwierigkeiten bei der Ermittlung des Liquidationswertes (Herr Schneider spricht hier fälschlicherweise vom Substanzwert) liegen richtigerweise in der Wertfindung für Kundenstamm und Marke. Diese Werte aber überhaupt nicht anzusetzen, geht völlig fehl, da Altanlagen und Bausubstanz mit Einschränkungen überhaupt nicht verwertbar sind.

Herr Schneider unterstellt somit einen gegen Null gehenden Liquidationswert.

2. Herr Schneider zieht das Discounted-cash-flow-Verfahren dem Ertragswertverfahren vor. Dieser Parameter spielt im Ertragswertverfahren eine erheblich wichtigere Rolle.

gez. Dr. Vidal und Partner,
Weilheim.

Der Lehrstuhl für Maschinen- und Apparatekunde der Technischen Universität München-Weihenstephan hat in Zusammenarbeit mit der Firma Alfa Laval, Glinde und der Spaten-Franziskaner Brauerei, München, das Abscheideverhalten der Zentrifuge Typ BRPX 717 SFV bei der Weizenbierseparation untersucht. Die Ergebnisse werden in diesem Artikel vorgestellt. Um Einfluß auf die Separation der Feststoffpartikeln im Weizenbier nehmen zu können, ist es sinnvoll, das Abscheideverhalten der Zentrifuge genauer zu untersuchen.

Das 3. World Beer & Drinks Forum findet vom 18. – 19. September 2001 direkt vor der drinktec-interbrau in München statt. Veranstalter Rüdiger
Ruoss kündigte in einem Exklusivgespräch mit der Brauwelt an, daß schon heute folgende Top-Referenten aus der internationalen Brauereiszene für dieses Mega-Ereignis fest zugesagt haben: John Bowlin, Chairman & CEO, Miller Brewing, USA, Ahmet Boyacioglu, Präsident der Efes Pilsen Beverage Group, Türkei, Baron Paul De Keersmaeker, Präsident der Interbrew-Gruppe, Belgien, Brian J. Stewart, CEO von Scottish & Newcastle, UK, Colin Storm, Präsident von Guinness, Irland, Tony von Kralingen, CEO von South African Breweries für Tschechien.
Dieses 3. Es findet wiederum im Hotel „Bayerischer Hof“ in München statt. Ruoss rechnet mit rd. T.ch..

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