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Neue Anlagen und Produktionsbetriebe baut man höchst selten. Deshalb ist eine detaillierte Vorbereitung um so wichtiger. Im vorliegenden Beitrag werden
die einzelnen Stufen und ihre Bedeutung für die Entscheidungsfindung beschrieben. Teil 1 beleuchtet den Bereich der Vorplanung bis zum Architekturdesign und der Kostenschätzung.
Unter Generalplanung versteht der Autor die Zusammenführung aller Vorstellungen und Daten eines Bauvorhabens in allen Phasen der Projektentwicklung, und zwar bezogen auf die Bereiche Maschinen- und Verfahrenstechnik, Gebäude, Gebäudetechnik/Versorgungstechnik (Utilities), Verrohrung sowie die zu den einzelnen Bereichen gehörende Automatisierungstechnik..

In die Braustätte Tulskoye Pivo, 200 km südlich von Moskau, will die Brauerei Baltika, St. Petersburg, 25,7 Mio USD investieren, um die Kapazität von 1,2 Mio hl auf 2,5 Mio hl und um den Moskauer Markt besser beliefern zu können. Das Unternehmen hat in Rußland einen Marktanteil von rd. 21% und plant im laufenden Jahr Gesamtinvestitionen von 100 Mio USD für die Modernisierung und den Neubau von Braustätten. In diesem Jahr wird Baltika insgesamt auf einen Ausstoß von 10 Mio hl kommen und die Mälzerei mit einer Kapazität von 105 000 Jahrestonnen in Betrieb nehmen.

Die 125jährige Geschichte der Anton Steinecker Maschinenfabrik GmbH ist eingebettet in die wechselvolle Geschichte des gesamten Landes. Die folgenden Beiträge namhafter Autoren aus der Braubranche spiegeln nicht nur die Entwicklung des Unternehmens wider, sondern vor allem auch die technologische und technische Entwicklung in den Bereichen der Malz- und Bierherstellung, in denen die Fa. Steinecker Forschungs- und Entwicklungsarbeit leistete und leistet, sowie im Markt immer schon global aktiv war und ist.

In den USA hat Coca-Cola Co. klammheimlich damit begonnen, neue Vendingmaschinen zu testen, die den Verkaufspreis jeweils abhängig von der Außentemperatur und Nachfrage selbsttätig festlegen, frei nach der Regel: je heißer, desto teurer. Die dahinterstehende Technologie ist super-easy. Man braucht dazu eigent- lich nur ein Thermometer und einen Computer-Chip. Vendingmaschinen haben sich für Coca-Cola und PepsiCo in den USA zu wahren Goldgruben entwickelt, da sie von den Preiskriegen in den Supermärkten unbetroffen sind. In North Carolina und in Australien übermitteln Vendingmaschinen die Informationen über Funk oder Telefon. Damit weiß die Zentrale stets genau, wo welche Getränke besonders nachgefragt sind und zu welchem Preis.

Am 30. Januar klebten vermutlich 135 Mio Zuschauer am Fernsehschirm, um den Super Bowl mitzuverfolgen. Seit 12 Jahren liegen die Werbe-Exklusivrechte dieses Mega-Sportereignisses bei Anheuser-Busch. Angeblich hat Anheuser-Busch zehn Werbeminuten zum Preis von 40 Mio USD erworben (81 Mio DM). Ein 10-Sekunden-Spot kostete ihn damit 2 Mio USD. „Miller Lite“ wollte an diesem Tag auch auf den Schirm, nur wählte man einen anderen: Miller Brewing sponserte www.superbowl.com, die offizielle Internet-Seite der National Football League. Das Engagement im World Wide Web ließ sich Miller geschätzt 1 Mio USD kosten – geradezu ein Schnäppchen im Vergleich. Miller bewarb die Internet-Seite im Vorfeld durch eine TV-, Print-, Radio- und Außenwerbungskampagne.

Das Staatsunternehmen Hanoi Beer Company (Habeco) in der vietnamesischen Metropole Hanoi erteilte Ziemann den Auftrag für eine komplette Brauereianlage, von der Malzannahme bis einschließlich Flaschen- und KEG-Abfüllanlagen. Mit dieser Maßnahme verdoppelt Habeco die jährliche Produktionskapazität seiner Braustätte in Hanoi auf 1 Mio hl Verkaufsbier.
Der Vertrag wurde bereits am 22. Oktober 1999 in Hanoi unterzeichnet. Anwesend waren zu der feierlichen Zeremonie Vertreter vietnamesischer Ministerien und Regierungsstellen sowie der deutschen Botschaft. Mit der Investition in zweistelliger Millionenhöhe will sich Habeco seine Marktposition im Wettbewerb gegen nationale und internationale Biermarken stärken. Als Kühlmedium ist Glykol vorgesehen..

Mit einem Umsatzplus von knapp 8% schloß das Staatsunternehmen Budweiser Budvar, Ceske Budejovice, das Geschäftsjahr 1999 ab. Insgesamt erlöste die Brauerei 2,4 Mrd CZK (rund 130 Mio DM). Der Bierumsatz stieg um 9% auf 1,83 Mrd CZK (ca. 99,7 Mio DM).
Der Bierausstoß vergrößerte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,6% auf 1,25 Mio hl. Mit 767 000 hl wurden im Heimatland über 20% mehr abgesetzt als 1998. Mit 491 000 hl war der Export-Anteil um gut 7% rückläufig. Die Budweiser Budvar Vertriebsgesellschaft Deutschland mbH (BBD), Berlin, mußte 1999 einen leichten Rückgang hinnehmen. Michael Geisler, einer der beiden Geschäftsführer: „Vor allem bedingt durch den Preisverfall deutscher Biere liegt unser Ergebnis über das ganze Jahr betrachtet 6% unter dem des Vorjahres..

Die thailändische Food and Drugs Administration (FDA) gab bekannt, daß der Koffeingehalt von Energy-Drinks um 30 mg auf 80 mg pro Flasche erhöht werden darf. Die Entscheidung wurde an die zuständige National Food Commission weitergeleitet, die noch ihr Plazet geben muß. Eine Verbrauchergruppe, die Foundation for Consumers, hat die Wirksamkeit der FDA-Entscheidungen in Zweifel gezogen, insbesondere was die Gesundheit der Bevölkerung anbelangt. Explizit wurde gefragt, wie die FDA den Konsum der Energy-Drinks kontrollieren werde, wo doch die FDA den Konsum der Energy-Drinks mit niedrigerem Koffeingehalt nicht eindämmen konnte.

Die Konjunkturbelebung und die zunehmende Exporttätigkeit haben sich 1999 positiv auf die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie der Schweiz ausgewirkt. Die alkoholfreien Getränke tragen knapp drei Viertel zum Umsatz der Branche bei. 1990 waren es erst zwei Drittel. Das volumenmäßige Wachstum der alkoholfreien Getränke ist vornehmlich dem Mineralwasser zu verdanken.
Die Einführung des Einheitssteuersatzes auf Spirituosen hat die Importeure dieser Alkoholika den inländischen Produzenten gleichgestellt, was dazu führte, daß die Einfuhrpreise deutlich sanken. Dem stärkeren Importdruck beabsichtigen die Schweizer Produzenten Qualitätsvorteile und eine vermehrte Exporttätigkeit entgegenzusetzen.
Im vergangenen Weinjahr konnte eine sehr gute Ernte erzielt werden..

In der Jahresstatistik des polnischen Brauerbundes „Piwochmiel“ wird der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier in Polen mit durchschnittlich ca. 58 l/Jahr angegeben. Seit 1993, als der Pro-Kopf-Verbrauch noch bei 22 l/Jahr lag, legte der Biermarkt in Polen jährlich zwischen 7 und 13% zu. Die Wachstumsgrenze wird mit rd. 80 l prognostiziert. Der Anteil deutscher Importbiere ist mit rd. 43 000 hl vergleichsweise gering. Polnische Marktforschungsunternehmen sehen für deutsches Bier ein Marktvolumen von bis zu 4 Mio hl, das heißt einen Anteil von rd. 20% am Markt. Bei einem Importzoll von ca. 10 DM je hl und einem Preis für die 0,5-l-Dose zwischen 1,10 und 1,50 DM könnten hier interessante Möglichkeiten geboten sein.

Windhoek – Sie rüsten sich für den Bierkrieg: Die namibische Brauerei Namibian Breweries hat mit der Bremer Exportbrauerei Beck & Co ein Joint-venture abgeschlossen. Mit vereinten Kräften wollen sie dem südafrikanischen Brauereigiganten South West Breweries Marktanteile abringen.
Die Erfolge der Namibian Breweries (NBL), die seit etwa dreieinhalb Jahren an der Börse notieren, können sich sehen lassen. Im Geschäftsjahr 1998/99 stieg der Umsatz (57 Mio USD, also etwa 114 Mio Mark) im Vergleich zum Vorjahr um 28%.
Jährlich produziert die Brauerei 1,4 Mio hl Bier. In Namibia nimmt die NBL eine Art Monopolstellung ein (91% Marktanteil). Da sie aber vom Binnenmarkt mit 1,6 Mio Menschen allein nicht leben kann, versucht sie, in den afrikanischen Nachbarstaaten Fuß zu fassen. NBL.

Der Vorsitzende und Präsident des Social Security Systems der Philippinen, Carlos Arellano, der auch im Board von San Miguel Corp. sitzt, gab bekannt, daß der philippinische Nahrungsmittel- und Getränkekonzern seine Brauaktivitäten in China ausweiten möchte. Laut Arellano sei San Miguel auf der Suche nach potentiellen Partnern in China, obwohl viele von ihnen Verluste machten. Jedoch könne man sich vorstellen, mit einem entsprechend motivierten Partner dieses Ergebnis ins Schwarze zu korrigieren. Namen nannte Arellano nicht. San Miguel wird in drei chinesischen Joint-ventures gebraut.

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