Die Landesgruppe Weser-Ems im Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bund trifft sich auf Einladung von Herrn Hundt zu ihrer nächsten Veranstaltung am Donnerstag, dem 4. Dezember 1997 um 17 Uhr in der Gasthausbrauerei Schüttinger, Böttcherstraße, in Bremen. Dabei besteht die Möglichkeit, die Einrichtungen dieser Brauerei näher kennenzulernen. Außerdem sollte man nicht versäumen, sich vor dem Bremer Rathaus den Weihnachtsmarkt anzuschauen. Anmeldungen bis spätestens Freitag, den 21. November 1997, nimmt das Sekretariat der Technischen Direktion der Brauerei Beck & Co. unter Telefon (04 21) 50 94–44 34, Frau Kösters, oder (04 21) 50 94–46 86, Frau Evers, entgegen.
Der Erzeugerring für landwirtschaftliche Qualitätsprodukte Oberpfalz lädt am Dienstag, dem 18. November 1997, 9.30 Uhr zur Oberpfälzer Braugerstenschau 1997 mit Braugerstentagung in das Gasthaus Sepp Wagner in Sulzbach-Rosenberg, OT Großenfalz, ein.
Programm
q Begrüßung, Grußworte;
q Vortrag: Aus der Heimat für die Heimat: Qualitätsbraugerste und Brauweizen aus integriert-kontrolliertem Anbau. Erfahrungen der Arco-Bräu, Gräfliches Brauhaus Moos bei Plattling, Direktor Heinz Hinterdobler;
q Der europäische Getreidemarkt – ein Ausblick! Lorenz Lang, Vorstandsmitglied der Lagerland AG München;
q Vortrag: „Oberpfälzer Braugerste 1997“, Landw. Vorsitzender des Erzeugerringes für landw. pflanzliche Qualitätsprodukte Oberpfalz e.V.
Die Braugerstenschau ist ab 9..
Am 25. Oktober trafen sich die Mitglieder der LG Baden in der Bad. Staatsbrauerei Rothaus zur Herbsttagung. Über 100 Gäste konnten vom 1. Vorsitzenden M. Riedl und vom Techn. Betriebsleiter der Staatsbrauerei Rothaus, Max Sachs, im Sudhaus der Brauerei begrüßt werden.
Die Braumeister trafen sich im Schalander der Brauerei. Mit den Firmen GEBO/DCS Engineering und der GSL Engineering konnten zwei Partner gewonnen werden, die in der Staatsbrauerei Rothaus zukunftsorientierte Anlagen betreiben.
Herr Volprecht und Herr Waeldin, GEBO/DCS Engineering, erläuterten in ihrem Vortrag die „Philosophie und Praxis einer 55 000er Abfüllanlage“. Im zweiten Vortrag befaßte sich Bernhard Gut, GSL Engineering, mit „Moderner Prozeßleittechnik in der Brauerei“..
Die MEBAK, die Mitteleuropäische Brauechnische Analysenkommission, traf sich am 22. und 23. Oktober 1997 zu ihrer 50. Sitzung in Freising.
Dabei stellte Prof. Eberhard Geiger, 2. Vorsitzender der MEBAK, fest, daß die Arbeit der Kommission dem Wohle der Brauindustrie, vor allem der mittelständischen, diene und wertvolle Hilfe für die Betriebskontrolle in den Brauereien leiste. Dabei wies Prof. Geiger neben der praxisgerechten Erarbeitung der allgemeinen Analysenvorschriften in erster Linie auf die Ausarbeitungen über die mikrobiologische Betriebskontrolle hin sowie auf die Arbeiten über die Sudhauskontrolle. Prof. Nicht zuletzt ist der Verband auch der ideelle Träger der Brau Nürnberg, die 1998 ihre 40. Ausstellung feiern kann.-Ing. Hansjörg Bosch..
Die duale Berufsausbildung unserer gewerblichen Auszubildenden ist für die Brauereien zeit- und kostenintensiv. Gute Kenntnisse vom modernen Berufsschulwesen, der Schule, des Lehrplanes und vor allem der persönliche Kontakt mit den Lehrern erleichtern und vertiefen die Ausbildung zum Nutzen unserer späteren Mitarbeiter und der Betriebe. Das Lehrerkollegium der Landesberufsschule Ulm lädt deshalb Inhaber, Ausbilder, Mitglieder des Berufsfördervereins und die Mitglieder des Prüfungsausschusses zur ausführlichen Vorstellung der Berufsschule am Dienstag, dem 25. November 1997 um 14.00 Uhr ins Brauerinternat, Königstr. 96 in Ulm ein. Anmeldung Auskünfte und Anmeldungen erfolgen über Th. Schanz, Biberach, Tel. 07351/1 50 10.
Canadean Ltd., Spezialist für weltweite Marktforschung im Getränkebereich, veranstaltet vom 19. – 20. November 1997 im May Fair Intercontinental Hotel, London,, sein diesjähriges Soft Drink-Seminar. Das Thema des Seminars lautet „Erfahrungen aus der Vergangenheit – Chancen für die Zukunft“. Sir Dominic Cadbury, Vorstand von Cadbury Schweppes plc, wird den Eröffnungsvortrag halten. Anmeldung Anmeldungen bitte über Canadean’s Corporate Marketing Department, Tel. 00 44 (0) 1256 394 210, Fax 00 44 (0) 1256 394 202.
Am 12. September 1997 fand in der Oderland-Brauerei GmbH (Frankfurt/Oder), die zum Schultheiss-Brauerei-Verbund gehört, der Brau- und Malzmeistertreff statt. Nach der Begrüßung von 43 Mitgliedern und Fördermitgliedern gedachten die Teilnehmer des verstorbenen Dipl.-Brau-Ing. Dr. Claus Kremkow. Nach den Regularien, u.a. eine Mitgliedsaufnahme, folgten zwei Fachberichte. Der Braumeister der Oderland-Brauerei GmbH, Herr Richter, gab einen Überblick zu Erfahrungen und Problemen mit der seit zwei Monaten installierten Stammwürzeoptimierung der Fa. Diessel. Der Leiter der Abfüllung der gastgebenden Brauerei, Herr Mehrländer, berichtete über die erfolgreiche Umstellung des Dosendeckels von 2.06 auf 2.02. Ein maßgeblicher Vorteil bestand in den von Anfang an einbezogenen Lieferbetrieben..
Während der drinktec interbrau 97 eröffnete Dr.
F. L. Schmucker, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes und einer der geistigen Väter der BrauDatenbank am Stand des Getränkefachverlages Hans Carl, Nürnberg, offiziell das Internet-Zeitalter für die BrauDatenbanken.
Diese stehen den Interessenten ab sofort unter www.brauwelt.de zur Verfügung. In diesem „Info-Kraftpaket“ werden seit Jahren alle wichtigen Nachrichten, Fakten und Daten der Getränkebranche gespeichert.
Für den Wissenschaftler, Technologen und Techniker, der nach Artikeln über spezifische Themen des Bierbrauens und der Herstellung von Getränken aus der internationalen Fachliteratur sucht, gibt es die BrauWissenschaft. Hier sind Referate aus drei Jahrzehnten archiviert und monatlich ergänzt..
Der Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik der TU München veranstaltet am 2. und 3. Dezember 1997 unter Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Horst Weisser in Freising-Weihenstephan das 4. Flaschenkellerseminar.
Programm
Dienstag, 2. Dezember 1997
q 14.00 Uhr: Univ.-Prof. Dr.-lng. H. Weisser: Begrüßung;
q 14.15 Uhr: Dipl.-lng. S. Jirikovsky: Entstehung von Scuffing – Grundlagen und Auswirkungen;
q 15.00 Uhr: Dipl.-Math. M. Scharbrodt: DV-gestützte Abfüllplanung;
q 15.45 Uhr: Kaffeepause;
q 16.00 Uhr: Dr.- Ing. M. Lotz, Fa. Pall, Filtrationstechnik: Laugenrückgewinnung durch Membrantrennverfahren;
q 16.45 Uhr: Dr.- Ing. habil. Th. Hackensellner, Lst. f. Energie- u.00 Uhr: Buffet;
Mittwoch, 3. Dezember 1997
q 9. H.
Das Seminar zur Entwicklung eines maßgeschneiderten Fahrplans zur erfolgreichen Unternehmensprofilierung findet vom 10. bis 12. November 1997 bei Doemens, Gräfelfing, statt. Es richtet sich an Selbständige, Führungskräfte und leitende Angestellte aus kleinen und mittelständischen Brauereien. Referentin ist Dipl. Kauffrau Petra Baron-Froede, Baron-Froede Marketing Consult, Saarbrücken. 089/85 80 50, Fax /8 58 05 26. Die Teilnehmergebühr beträgt DM 750 zzgl. MwSt. incl. Pausenbewirtung und einer Abendveranstaltung..
Die erste Ausgabe der Brauwelt in chinesischer Sprache wurde anläßlich der drinktec interbrau 97 am Stand des Getränke-Fachverlages Hans Carl vorgestellt (v.l.): Xiong Zhi Gang, Quian Fei, Xu Gong Jin, Armin Winkler, Brewing Academy of Wuhan, Traudel Schmitt, Wolfgang Illguth und Dr.-Ing. Karl-Ullrich Heyse, Getränke-Fachverlag Hans Carl, Nürnberg. Die chinesische Ausgabe der Brauwelt erscheint ab 1998 fünf mal pro Jahr als offizielles Organ der Brewing Academy Wuhan, parallel zu den Ausgaben in englischer, russischer und spanischer Sprache.
Die Branchenkonjunktur hat sich auf der größten Weltmesse für Ernährung, der Anuga in Köln vom 11. bis 16. Oktober 1997 exakt widergespiegelt: nicht heiß und nicht kalt. Die Internationalität hat bei Ausstellern und Besuchern zugenommen, immer mehr deutsche Mittelständler, aber auch Große (Oetker) ziehen sich zurück.
Die Zahl der Getränkeaussteller – überwiegend in Halle 13 auf allen drei Ebenen und einer Fläche von 48 000 m2 – hat sich mit rund 650 gegenüber der Messe vor zwei Jahren nahezu halbiert.
Im Mittelpunkt des Interesses unserer Leser in Handel, Fachhandel und Gastronomie standen das Handelsforum in Halle 12, der Convenience-Bereich in Halle 9 und die zweite Etage von Halle 14, Vending, Großküchen- und GV-Technik. Große Prachtstände von einst sind verschwunden.
Im Rahmen der diesjährigen Gräfelfinger Praxistage, die am 16. und 17. Oktober stattfanden, wurde eine breite Palette an Themen von der Technik über Technologie und Qualität bis zum Management und Marketing angesprochen.
Andreas Stöttner, Privatbrauerei Mallersdorf-Pfaffenberg beschrieb Chancen und Gefahren für Mittelständische Unternehmen im Bezug auf Kunden, Qualität und Technik.
Auf Basis einer Prognose des Biermarktes aus der Sicht des Mittelstandes zeigte Stöttner, welche Chancen bestehen und welche Gefahren lauern.
Folgende Kriterien charakterisieren den derzeitigen Markt:
q Der Pro-Kopf Verbrauch und damit der Bierabsatz werden in den nächsten Jahren weiter zurückgehen.
Für diese Entwicklung gibt es mehrere Gründe. Hier wurden z.B.
Die Frühjahrs- und Herbsttagungen des Juniorenkreises sind unter der behutsamen Führung und Begleitung durch den Bayerischen Brauerbund e.V. zu einem Markierungspunkt im Jahreskreis geworden. Heuer fand bereits die 8. Tagung statt, vom 17. bis 18. Oktober. Kein Wunder, daß aus manchen Junioren der ersten Stunde inzwischen gestandene Unternehmer geworden sind. Aber auch viele jüngere sind im Lauf der Zeit dazugestoßen. 39 Jungunternehmerinnen und -unternehmer des Braugewerbes traten diesmal die Sternfahrt nach Lengenfeld in der Oberpfalz nicht weit von Nürnberg an und richteten sich am Tagungsort in der Privatbrauerei Gutshof Winkler ein.
Geschäftsführer Georg Kocks konnte am Freitag Abend 39 Jungunternehmer begrüßen und sie mit den Referenten bekannt machen. Geburtstag feierte.
In seiner Begrüßungsrede zum 2. Privatbrauer-Forum 1997 stellte der Präsident des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Bayern, Hans Schinner, Bayreuth, am 5. November 1997 in Bamberg in erster Linie die Stärken der mittelständischen Privatbrauereien heraus:
q zeitgemäße und innovative Nischenpolitik;
q bedarfsgerechte Serviceleistung;
q Kundennähe;
q partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Die Vorteile der mittelständischen Brauereien sind lt. Schinner „frische Bierspezialitäten, die auf kürzestem Wege den Verbraucher erreichen“.
Mit hoher Flexibilität können die kleineren und mittleren Betriebe auf das sich ändernde Konsumverhalten der Verbraucher schnell reagieren und sich erfolgreich dem Wettbewerb stellen. Für die Mitglieder seines Verbandes gilt lt.B..
Die Roland Berger & Partner GmbH veranstaltet dieses Seminar vom 20. bis 21. November 1997 im Hotel Bayerischer Hof in München. Das diesjährige Motto lautet: „Strategien für engere Märkte – Wie Unternehmen die Herausforderungen in der deutschen und europäischen Brauindustrie bewältigen“.
Angesichts sinkender Preise und steigender Ausgaben – insbesondere für Werbung und Markenpolitik – kämpfen immer mehr Brauereien um ihr Überleben.
Im Ergebnis steigt der Konzentrationsdruck in immer schnellerem Tempo. Vor diesem Hintergrund will das diesjährige Seminar Strategien aufzeigen, mit denen erfolgreiche Brauereien auf diese Herausforderungen reagieren.
Programm
Donnerstag, 20. November 1997
q 8.00 Uhr: Anmeldung;
q 9.00 Uhr: Pause;
q 11.O.S. MwSt..
Im Freiberger Brauhaus trafen sich die Teilnehmer der Landesgruppe Sachsen zur Fahrt Richtung Regensburg und besuchten dort die Firma Krones AG in Obertraubling. Die Gruppe wurde von Herrn Kronseder jr. begrüßt und mit interessanten Firmendaten bekanntgemacht: Der Betrieb, heute zweitgrößter Hersteller der Welt für Getränkeabfüllmaschinen und komplette Brauereiausrüstungen, wurde 1951 von Hermann Kronseder sr. gegründet. Im Unternehmen sind derzeit bei einem Umsatz von 1,6 Mrd DM über 7500 Mitarbeiter beschäftigt.
Die begleitenden Damen besuchten die Walhalla bei Regensburg, erbaut von König Ludwig I. 1830 – 1842.
Am Sonnabendmorgen versammelte sich die Reisegruppe, 50 Damen und Herren, davon 29 Mitglieder des DBMB, zur Fahrt nach Titting.d. Donau.