Die traditionelle Messeeröffnung der BrauBeviale fand in diesem Jahr erst am Nachmittag des ersten Messetages, dem 8. November 2016, statt. Vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft blickte Gerhard Ilgenfritz, Präsident der Privaten Brauereien Bayern e.V., auf das Jahr 2016 zurück.

Deutsche Braukunst wird weltweit geschätzt, der Export kann für viele Brauereien eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Vertriebsaktivitäten sein. Eine neue Veranstaltung im Vorfeld der BrauBeviale beschäftigte sich mit allen Fragen rund um das Thema Export deutscher Biere: das Export Forum German Beer.

Nach 185 Tagen schloss am 30. Oktober 2016 die Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ in Aldersbach ihre Tore. Über 230 000 Besucher waren seit der Eröffnung am 29. April 2016 nach Aldersbach geströmt und hatten die Landesausstellung „Bier in Bayern“ sowie das umfangreiche Begleitprogramm besucht – ein Tagesschnitt von gut 1200 Gästen.

Die BevTech Europe Konferenz fand am 28. und 29. September 2016 in Neutraubling statt. Die Veranstaltung wurde vom Institute of Beverage Technology (ISBT) organisiert und von der Krones AG gesponsert, die ihren Hauptsitz etwa 90 Rednern und Besuchern zur Verfügung stellte. Das Thema „Die Zukunft der Getränkeherstellung“ versammelte Wissenschaftler und Experten der Getränkebranche.

Wie weit und wie lange geht der Craft-Bier-Boom in Deutschland und in der Welt? Diese Frage hörte man auf der BrauBeviale des Vorjahres mindestens ebenso häufig wie dieses Jahr. Letztlich beantworten kann sie noch immer niemand. Der Zwischenstand lautet: Weiter, immer weiter! Doch die Anbieter von Sudhaustechnik gaben ihren Kunden durchaus auch eindeutige Antworten: Wir bieten Sudhäuser jeder Größe mit allen nur erdenklichen technischen Möglichkeiten an und entwickeln unser Angebot kontinuierlich weiter. Zudem zog mit „Nessie“ nicht nur eine echte Neuheit, sondern auch ein Hauch von Mystik in die Messehallen ein. All dies steht im Fokus des vorliegenden Beitrags.

Die diesjährige FachPack in Nürnberg konzentrierten sich auf die Trendthemen Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Der Verarbeitungsmaschinenbau sichert durch die Digitalisierung die Basis, Energie zu sparen und den Materialverbrauch bei der Verpackung zu senken. In der Logistik werden die Produkte nach dem Konzept der Kreislaufwirtschaft „Cradle-to-Cradle“ gestaltet. Der Begriff Nachhaltigkeit war nahezu an allen Ständen ein geflügeltes Wort und die Verpackungsbranche wurde aufgerufen, ihren Teil dazu beizutragen.

Ungefähr 120 internationale Brauer und Experten der Brauwirtschaft und -wissenschaft versammelten sich vom 18. bis 20. September in Wroclaw (Breslau), Polen, auch bekannt als die Stadt der 100 Brücken und eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte 2016, um am EBC-Symposium „Modern brewhouse technologies and wort production“ teilzunehmen. Es galt, sich über die neuesten Erkenntnisse, Forschungsarbeiten und Trends im Heißbereich zu informieren und auszutauschen.

Ingolstadt im Jahr 2016 – selbstverständlich denken Brauer da an die Jubiläumsfeier zu 500 Jahren Reinheitsgebot. Aber nicht nur das, auch das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität wandte sich mit der Ausrichtung des 11. Weihenstephaner Praxisseminars nach Ingolstadt, wo sich knapp 150 Teilnehmer am 20. und 21. Oktober 2016 zusammenfanden.

Berlin ist immer eine Reise wert. Das gilt auch in diesem Jahr für alle, die sich am 24. und 25. Oktober auf den Weg zur 103. Oktobertagung der VLB Berlin ins Hotel Berlin Berlin gemacht hatten. Und das waren gar nicht wenige: Über 400 Eintragungen verzeichnete die Teilnehmerliste 2016. Das Team der VLB Berlin hatte wieder ein interessantes und vielfältiges Programm erstellt, das sich wie gewohnt aus drei Teilen zusammensetzte. Neben der technischen Veranstaltung boten das mittlerweile 45. Internationale Braugerstenseminar und das 19. VLB Forum Getränkeindustrie und Getränkehandel reichlich Information.

Der 3. Hopfentag in Bad Gögging vom 11. bis 13. Oktober 2016 bot ein wahres Füllhorn an Informationen rund um das Thema Hopfen. Ein wesentlicher Bestandteil des Programmes waren Fragen zur Hopfungstechnologie.

Eine der sehr seltenen Veranstaltungen, die sich ausschließlich an die Mälzer richtet, ist die Mälzereitechnische Arbeitstagung, die von Wolf Birk, Doemens, Gräfelfing, seit Jahren souverän organisiert und moderiert wird. Das hat sich mittlerweile wohl herumgesprochen, denn am Vorabend der 52. Ausgabe dieser Veranstaltung fanden sich mit über 30 Teilnehmern deutlich mehr zum geselligen Vorabend zusammen als in früheren Jahren.

Am Samstag, den 22. Oktober 2016, wurden die Gewinner der BestBrewChallenge 2016, veranstaltet von der Bestmalz AG, Heidelberg, bei einer feierlichen Siegerehrung mit rund 70 Gästen aus aller Welt ausgezeichnet.

Der 4. Baden-Württembergische Brauertag versprach im Vorfeld neue Impulse, spannende Vorträge und einen aufschlussreichen Austausch mit Kollegen. Unter dem Motto „Der Kunde 4.0 – Die Brauwirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung“ setzte der Baden- Württembergische Brauerbund (BWB) am 5. Oktober 2016 bereits zum vierten Mal ein klares Ausrufezeichen. Über 70 Vertreter der Baden-Württembergischen Brauwirtschaft begrüßten BWB-Präsident, Matthias Schürer, und BWB-Geschäftsführer, Hans-Walter Janitz, im bereits lieb gewonnenen Restaurant „87“ in Stuttgart Bad-Cannstatt.

Von der Brauwissenschaft bis zur Bierbeschreibung, von der Hopfentechnologie bis zum internationalen Craft Beer Markt – der 3. Deutsche Hopfentag vom 11. bis 13. Oktober 2016 in Bad Gögging zeigte schon im Programm die Vielfalt, die Dr. Johann Pichlmaier in seiner Ansprache so betonte: „Der Hopfen ist so spannend wie selten. Jetzt passiert das, was wir uns immer gewünscht haben: Die Brauer nutzen den Hopfen in seiner ganzen Vielfalt“, so der Präsident des Deutschen Hopfenpflanzerverbandes vor ca. 150 Teilnehmern aus 15 Ländern.

Beim European Beer Star 2016 wetteiferten am 6. und 7. Oktober 2016 in der Doemens Akademie in Gräfelfing insgesamt 2103 (+ 7 % gegenüber 2015) Biere aus 44 Ländern in 57 unterschiedlichen Kategorien um den European Beer Star in Gold, Silber oder Bronze – ein neuer Rekord. Die Biere kamen aus 44 Ländern aus allen Kontinenten. Aus Deutschland wurden 847 Biere (+ 5 %) und aus dem Ausland 1265 Biere (+ 9 %) zum Wettbewerb eingesandt.

Die IfGB-Foren finden alljährlich an interessanten Orten auch außerhalb der deutschen Landesgrenzen statt. In diesem Jahr waren die deutschen Branchenkollegen vom 5. bis 7. September in Bozen/Südtirol zu Besuch. Eingebettet in den Alpentälern inmitten eines Wein- und Obstbaugebietes hatten die deutschen Teilnehmer und ihre Gastgeber neben den fachlichen Erkenntnissen ein herausragendes Erlebnis. Die Südtiroler waren stolz, ihren Gästen moderne Betriebe, perfekte Technik und hervorragende Produkte zu präsentieren.

Brauwelt-Newsletter

Newsletter-Archiv und Infos

Pflichtfeld