Der „∆-E”-Wert eines Bieres (spektralphotometrische Jodreaktion bei 578 nm) zeigte eine enge Relation zur Vorliebe der Konsumenten. Lineare, langkettige Oligosaccharide, die länger als Maltopentaose waren, hatten einen negativen Einfluss auf den Biergeschmack. Dieser wurde wahrscheinlich durch den maskierenden Effekt dieser Oligosaccharide auf die Rezeptoren der Zungenoberfläche bewirkt. In den meisten Fällen tendiert ein höherer ∆-E-Wert – zusammen mit jodpositiven Dextrinen – zu einem Anstieg von linearen langkettigen Oligosacchariden. Die hier vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass dem Stärkeabbau beim Maischen eine noch wichtigere Rolle zukommt als bisher angenommen wurde. Auch die Auskleidung von Aluminium-Bierdosen kann den Biergeschmack negativ beeinflussen. Dabei scheint ein ähnlicher Mechanismus wie bei den Polysaccariden eine Rolle zu spielen.
Adept Technology hat mit dem Viper s1700D einen Hochleistungs-Sechs-Achs-Roboter entwickelt, der von schnelleren und effizienteren Motoren angetrieben wird. Diese sorgen für höchste Bewegungsgeschwindigkeit bei einer Reichweite von 1700 mm sowie einer Tragkraft von 20 kg. Der schnelle Roboter wurde unter anderem für den Einsatz im Verpackungsbereich sowie für die Fließbandverfolgung mittels Bildverarbeitung konzipiert. Eine hochentwickelte Selbstdiagnose ermöglicht die proaktive Überwachung und eine schnelle Fehleranalyse. Die Programmiersoftware Adept ACE ist im Lieferumfang bereits enthalten. Die Inbetriebnahme erfolgt über eine benutzerfreundliche Bedienoberfläche. Ethernet TCP/IP erlaubt die Steuerung des Roboters über einen PC, eine SPS oder andere übergeordnete Steuerungen.
Liquiline CM14 heißt der neue Endress+Hauser-Messumformer, der die Parameter pH-Wert, Leitfähigkeit und gelöster Sauerstoff ermittelt. Das kleine Gehäuse (48 x 96 mm) passt in Standard-Schalttafeln und ist leicht zu bedienen. Die digitale Memosens-Technologie ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit oder Korrosion. Die Sensor-Kalibrierung erfolgt im Labor. Für die verschiedenen Messaufgaben gibt es unterschiedliche Kits, die jeweils aus dem Messumformer, einem Sensor (pH-Wert, Leitfähigkeit oder O2-Gehalt) sowie dem dazugehörigen Sensorkabel bestehen. Durch das Baukastenprinzip auf Basis der lagerseitig vorhandenen und somit schnell verfügbaren Kits soll sich ein deutlicher Preisvorteil gegenüber Einzelmessstellen ergeben..
Durch den Zukauf zweier neuer Standorte und den Ausbau des bestehenden Geschäfts hat die Heidenheimer Edelmann Gruppe im Geschäftsjahr 2011 ein Wachstum von 22 Prozent erzielt. Der Hersteller hochwertiger Verpackungs- und Systemlösungen aus Karton und Papier erwirtschaftete einen Umsatz von 230 Millionen EUR (2010: 188 Millionen EUR). Dabei konnte das Familienunternehmen wesentlich im Ausland und mit der neuen Produktlinie Packungsbeilagen Zugewinne verzeichnen.
Die Dosen- und Flaschenabfüllanlagen bei Heineken in Valencia/Spanien wurden mit gebläsebetriebenen ACI DRI-Line Trocknungssystemen der Air Control Industries Ltd ausgerüstet. Durch den beschleunigten Trocknungsvorgang wird ein Verschmieren der Tintenstrahl-Kodierungen vermieden und der Etikettiervorgang bei den Flaschen erleichtert.
Der Messeveranstalter easyFairs bringt die Veranstaltungsreihe Packaging Innovations nach Deutschland. Frankfurt am Main ist nach Amsterdam, Barcelona, Birmingham, London und Warschau der sechste Standort dieses Messekonzeptes, das sich an Designer, Verpackungsingenieure, Produkt- und Markenmanager sowie Marketingverantwortliche wendet. Am 23. und 24. Mai 2012 dreht sich in Halle 5.1 der Messe Frankfurt alles um innovative Verpackungslösungen, Verpackungsdesign und Markenbildung. In einem Vortragsprogramm referieren Robert Monaghan, Air Innovation Consultants, UK, Drew Smith, Lumen – Branding Innovation, Italien, und Kevin Vyse, KBV Consultants und stellvertretener Vorsitzender der Packaging Society, UK, über internationale Trends und Entwicklungen.
Die Anbaufläche für Sommergerste in Europa wird in diesem Jahr durch Auswinterungsschäden aller Wahrscheinlichkeit nach größer ausfallen. Unsicher ist derzeit das Ausmaß der Flächenerweiterung. Abzuwarten bleibt zudem, ob tatsächlich Braugerste geerntet werden kann.
Unter dem Motto „Food Meets Beverage“ präsentierten sich im März 2012 90 Aussteller den 3000 Fachbesuchern bei der diesjährigen Gastro Vision. Auf zwei Etagen konnte man nicht nur Impulse erhalten, wie sich das eigene Sortiment erweitern lässt, sondern auch dazu, wie sich bestehende Produkte in Küche und Bar kreativ miteinander verbinden und einsetzen lassen. In wechselnden Shows wurden unter Anleitung von erfahrenen Kreativköpfen wie der Berliner Kochbox oder Jürgen Deibel ausgefallene Rezepturen entwickelt und mit Spirituosen aus der Drink & Style-Bar aufeinander abgestimmt. Erstmals gab es zudem die Möglichkeit, sich für geschäftliche Gespräche und zum fachlichen Austausch in der Competence Lounge zu treffen. Ein weiteres Highlight bot das Einkäufer-Gespräch. bis 12..
Keiner der oberschlauen Branchenkenner hatte Recht. Weder Asahi noch Private Equity-Investoren führten die Braut heim. StarBev ging an Molson Coors. Die US-Kanadier kauften die „Ex“ von AB-InBev dem Private Equity-Fond CVC Capital Partners für 2,65 Milliarden EUR ab, um ihre Marktposition in Mittel- und Osteuropa zu festigen.
Die regierende Mitte-Rechts-Partei ODS stolpert von einem Skandal zum nächsten. Verständlich, dass Premierminister Petr Neèas mit Budweiser Budvar nicht noch einen Kriegsschauplatz eröffnen wollte. Er hatte wohl endgültig genug vom Macho-Gehabe seines Landwirtschaftsministers Petr Bendl und wies ihn im März an, die Finger von Budweiser Budvar zu lassen.
Zuerst Stella Artois, dann Asahi und Corona Extra. Nach und nach verlassen Foster’s die ausländischen Marken, nun also auch noch Carlsberg und Kronenbourg aus der dänischen Carlsberg Group.
Es ist ja schon fast peinlich, aber die BRAUWELT hatte wieder einmal Recht. Vor Wochen schon schlugen wir vor, Heineken möge dem Hauptaktionär der United Breweries Group (UB), Vijay Mallya, ein unwiderstehliches Angebot machen und so die Mehrheit beziehungsweise die Kontrolle über UB erlangen. Der Zeitpunkt ist ideal, denn Vijay Mallya muss gerade seine ins Trudeln geratene Kingfisher Airline retten. Und jetzt aufgepasst: Was berichten mehrere indische Medien einstimmig? Dass Vijay Mallya „zwölf bis 13 Prozent“ der United Breweries an Heineken verkaufen will. Heineken könnte damit seinen Anteil von bisher 37,5 Prozent auf knapp über 50 Prozent aufstocken.
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