Gemeinsam mit Rainer Nuss, Präsident des Verbandes der Lebensmittelkontrolleure Baden-Württemberg, entwickelte Tork, SCA, die Informationsplattform www.hygieneampel.de. Die Website bietet Gastronomen, lebensmittelverarbeitenden Betrieben und Hygiene-Interessierten Wissenswertes zum Thema Hygiene. Ziele sind höhere Transparenz und Hygienestandards. Ein besonderer Service sind so genannte Hygiene-Checks. Professionelle Auditoren evaluieren die Hygienesituation im Betrieb und entwickeln Lösungsmöglichkeiten, um eventuelle Mängel zu beseitigen.
Mit den Sorten Joy, Ariane, Scala und Liga wurden vier Neuzüchtungen aus dem Winterbraugersten-Zuchtprogramm der KWS Lochow GmbH zugelassen.
In Deutschland ist Pils der meistgetrunkene Bierstil. Viele Konsumenten setzen ein Pils auch gleich mit dem Begriff Bier. Das heißt: Etwas anderes kommt gar nicht in Frage. Dabei ist die deutsche Pilsgeschichte nicht so alt wie man meint.
Nach den Zielvorstellungen des Gesetzgebers soll bis 2030 der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland auf 50 v. H. gesteigert werden. Die Kosten hierfür werden dem Grundsatz nach einheitlich auf alle Strom-Letztverbraucher verteilt. Doch gerade so genannten im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definierten stromintensiven „Unternehmen des produzierenden Gewerbes“ oder „Schienenbahnen“ können durch dieses politisch gesetzte Ziel Nachteile entstehen. Änderungen und Ergänzungen des Gesetzes im Rahmen der so genannten „Besonderen Ausgleichsregelung“ sollen Nachteile einschränken. Dieser Beitrag informiert über die Möglichkeiten, die sich Unternehmen bieten, und die Voraussetzungen, einen entsprechenden Antrag bis zum 30. Juni 2012 zu stellen.
Die steigenden Energiekosten der letzten Jahre und der wahrscheinliche weitere Anstieg betreffen uns alle. Energie zu sparen ist schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen sinnvoll. Im produzierenden Gewerbe kommen noch die vom Markt geforderten Verringerungen des Carbon-Footprints (spezifische CO2-Emmission je produzierter Einheit) der Produkte hinzu. Deshalb sollte es ein unternehmerisches Ziel sein, Energie zu sparen. Insbesondere auch in bestehenden Anlagen kann ohne große Investitionen auf einfache Weise Energie gespart werden. Der vorliegende Bericht zeigt dies am Beispiel des Energiespeichersystems zur Würzeerhitzung.
Der Braukonzern Heineken nutzt den patentierten Innokeg Till One4Two-Behandlungskopf, eine KHS-Entwicklung, die, in Reinigungs- und Füllköpfe einer Keg-Anlage integriert, eine Verarbeitung von zwei unterschiedlichen Fitting-Typen erlaubt. Führte ein Unternehmen bisher Kegs mit unterschiedlichen Fittingtypen im Programm, stand bei einer Umstellung der Verarbeitung von Kegs mit Korbfitting auf Kegs mit Flachfitting oder umgekehrt sowohl an Reinigungs- als auch an Füllköpfen ein Wechsel von Zentrierkonus und Fittingstößel an. Diese Aktion erforderte Zeit und einen anschließenden CIP-Reinigungsvorgang. Zum Einsatz gelangt das Innokeg Till One4Two-System bei Heineken erstmals in der Volga Brauerei im russischen Nishny Nowgorod.
„Wen der Hopfen einmal gekratzt hat, den lässt er nicht mehr los.“ Viele hat der Hopfen gekratzt. Zahlreiche Forscher beschäftigen sich seit Jahren und Jahrzehnten mit der Pflanze, die nicht nur für Botaniker, Pharmazeuten und Brauer etwas ganz Besonderes ist. Zu glauben, dass man daher alles über den Hopfen, seine Inhaltsstoffe und deren Wirkung weiß, ist ein Trugschluss. Anfang 2011 hat Joh. Barth & Sohn eine eigene Hops Academy gegründet. BRAUWELT sprach mit Dr. Christina Schönberger, Joh. Barth & Sohn, über die Barth-Haas Hops Academy und deren Zielsetzung.
Auch 2011 stieg der Konsum von Mineral- und Heilwasser sowie Erfrischungsgetränken. Nach den Angaben des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen wurden 13 500 Mio Liter getrunken – das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr (13 184,9 Mio l). Auf welche Getränke sich dies verteilt und welchen Anteil Marken und Handelsmarken haben, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Die Versorgung mit qualitativ hochwertiger Braugerste aus deutschem Anbau ist für die deutschen Mälzereien und Brauereien von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Damit der Züchtungsfortschritt mit qualitativ hochwertigen und ertragreichen Sorten möglichst zeitnah in der Anbaupraxis umgesetzt werden kann, ist es Intention des „Berliner Programms“, neue Qualitätsbraugersten möglichst schnell bezüglich ihrer Verarbeitungsqualität zu bewerten und die Daten der Verarbeitungskette zur Verfügung zu stellen.
Das Abfüllen und Verpacken von Getränken und Lebensmitteln ist einer der letzten Schritte in der Wertschöpfungskette bei der Lebensmittelherstellung. Die Abfüll- und Verpackungsanlagen sind hochkomplexe, verkettete Fertigungslinien, deren Einzelaggregate mit Ausbringungen von bis zu 90 000 Packungen pro Stunde arbeiten. Auf Grund stochastisch auftretender Störungen kommt es immer wieder zu Fehlern, die über eine Stau- oder Mangelfortpflanzung zu einem Stillstand des Zentralaggregats führen. Eine automatische Betriebsdatenauswertung, die eine direkte Klassifizierung der Stillstandsursachen am Zentralaggregat der Anlage erlaubt, ist der Wunsch der Anlagenbetreiber. Um dessen Erfüllung näherzukommen, wurden zwei aufeinanderfolgende Verbundforschungsprojekte durchgeführt. Dieser Artikel erläutert die Projektziele und den Lösungsansatz und gibt einen ersten Überblick über die Ergebnisse.
Die Analyse mittels PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) sowie die PCR-Sequenzierung sind nach wie vor ein häufig eingesetztes Mittel in der Brauwirtschaft, um eine Kontamination mit bierschädlichen Bakterien zu identifizieren und zu beurteilen. Das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität hat sich unter anderem darauf spezialisiert, Auftragsproben von Brauereien mittels RealTime-PCR auf bierschädliche Mikroorganismen allgemein zu „screenen“, mittels spezieller Primer die Identität der obligat und potenziell bierschädlichen Bakterien und Hefen zu ermitteln bzw. die Bestimmung der zu Grunde liegenden DNA der Keime mittels Sequenzierung vorzubereiten.
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