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„Geldsack“ haben sie nicht direkt gesagt, aber indirekt, die Verfasser eines Artikels in der „Sunday Times“ über Paul Walsh, CEO von Diageo. Das britische Blatt meldete, dass der scheidende Manager eine der dicksten Abgangszahlungen im Wert von etwa 50 Mio GBP (58 Mio EUR) kassiert.
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Jeder, den ich fragte, scheint davon überzeugt, AB-InBev plane die Produktion des Modelo-Bestsellers Corona Extra in Brasilien. Bloß wann? Drei Jahre brauchte AB-InBev, um nach dem Kauf von Anheuser-Busch die Produktion von Budweiser auf dem größten lateinamerikanischen Biermarkt zu starten. Corona ist zwar in Brasilien erhältlich, aber nur schwer aufzutreiben – weil „informell“ importiert. Modelo versuchte mehrmals, Bier an die Brasilianer zu bringen, stolperte aber jedesmal über Steuern, Tarife und andere Hindernisse. Corona würde gut in das wachsende Premiumsegment passen, das derzeit rund fünf Prozent des Gesamtmarktes ausmacht.
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Jetzt hat AB-InBev ein weiteres Vertriebsunternehmen geschluckt: C&G Distributing Company, Lima/Ohio. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Doch der Zeitpunkt war perfekt: Wenige Wochen später sollte ein Gesetz in Kraft treten, das die Übernahme von Bier-Distributeuren in Ohio untersagt.
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Es war fast ein Witz: Im Mai war AB-InBevs Justiziar Frank Hellwig extra zu einer Pressekonferenz nach Prag gereist, um zu verkünden, dass der weltgrößte Brauer keinesfalls am Kauf der tschechischen Bier-Ikone Budweiser Budvar interessiert sei. Und wie fiel das Echo aus der Tschechischen Republik aus? Kühl. Anscheinend hat der durchschnittliche tschechische Biertrinker das Ganze überhaupt nicht mitbekommen. Die Nachricht versickerte unter ferner liefen. Online wurde sie zwar verbreitet, aber den Printmedien war sie keine Story wert. Uns wundert das ein wenig: Kann dies wirklich AB-InBevs Absicht gewesen sein?
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Das ist eine neue Sicht der Dinge: der Vergleich Radler – Champagner. Doch das ist Heinekens Marketingtrick in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Ende April präsentierte Biermarktführer Bralima das Primus Radler in der Hauptstadt Kinshasa. Das zweiprozentige Primus Radler mit Zitronensaft wird als „véritable champagne congolais“, als „echter kongolesischer Champagner“ gepriesen und das, obwohl die Verpackung verdächtig nach einer 0,62-l-Bierflasche ausschaut.
Markt
Nach den Angaben der Wirtschafts-vereinigung Alkoholfreier Getränke [EV] und des Statistischen Bundesamtes stieg der Verbrauch an Erfrischungsgetränken im letzten Jahr um 0,2 Prozent – dabei verhielten sich die einzelnen Getränkesegmente sehr unterschiedlich. Während die Mineralwässer etwas mehr als 53 Prozent des Gesamtmarktes der alkoholfreien Getränke ausmachten, standen die Süßgetränke für fast 47 Prozent der Produktion.
Management
Im folgenden Beitrag wird gezeigt, welche Fallstricke bei der Brauereifinanzierung lauern können. Eingegangen wird dabei auf die Anmerkung zu einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 15. November 2012 (NJW 2013,
Abfüllung
Am 26. November 2012 wurde in der Schaffhausener Brauerei Falken offiziell ein Dosenkompetenz-zentrum eingeweiht. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt, erläuterte der für Technik und Produktion zuständige Braumeister Michael Hanreich der BRAUWELT bei einem Vor-Ort-Termin.
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Im Anlagenbau erfordert die Montage von Leitungen mit Sondergrößen individuelle Clamp-Verbindungen. Die Linnemann GmbH bietet dafür das Rohrverbindungssystem FLW an. Mit Durchmessern von 300 mm aufwärts lassen sich feste oder flexible Rohre sowie Schläuche schnell und dicht zusammenfügen und bei Bedarf wieder trennen, z. B. zu Wartungs- oder Reinigungszwecken. Nut- und Federflansche aus Edelstahl oder anderen Werkstoffen, passende O-Ringe – auch FDA-konform – und Klammern bilden eine sichere Verbindung bei Vakuum und Überdruck von –30 °C bis +200 °C. Blinddeckel sind für Abschlüsse verfügbar. Wirtschaftlich ist dieses System durch die Kombination der Spannringe mit zwei- oder mehrteiligen Klammersegmenten. Sicherheitsverschlüsse verhindern unbeabsichtigtes Lösen. a.
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Um die Übertragung von sensiblen Daten und Signalen vor störenden elektromagnetischen Einflüssen aus der Umgebung zu schützen, bietet Conec seine frei konfektionierbaren Steckverbinder der M8x1-Serie nun auch mit einer 360°-Schirmung an. Die neuen Varianten ermöglichen den Anschluss von Leitungen mit einem Litzenquerschnitt von 0,14 bis 0,5 mm2 mittels Schraubklemme. Dabei ist die Anschlusstechnik für ein- oder mehradrige Litzen ausgelegt und kann sowohl mit Aderendhülse als auch ohne eingesetzt werden. Die Steckverbinder sind als Stecker und Kupplung in drei- und vierpoliger Variante verfügbar..