Verpackung
Durchgerüttelt | In Deutschland werden jährlich ca. 40 Milliarden Liter Getränke konsumiert, die vom Hersteller zum Getränkefachgroßhandel (GFGH) oder den Verbrauchermärkten transportiert werden. Während der TUL-Prozesse (Transportieren, Umschlagen, Lagern) werden die Getränkepaletten erheblichen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Hält eine Palette diesen Belastungen nicht stand, führt dies meist dazu, dass sie nicht mehr verarbeitet werden kann und zum Hersteller zurückgesendet wird. In dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben der VLB Berlin sollen die TUL-Belastungen untersucht und ein mobiler Versuchsstand zur Beurteilung der Stabilität von palettierten Getränken entwickelt werden.
Archiv
Technische Eignungsanalyse | Die Verpackungsvielfalt in der Brau- und Getränkewirtschaft nimmt seit Jahren zu. Füllten früher beispielsweise alle deutschen Brauer mehr oder minder denselben Bierkasten mit den identischen Euro-Flaschen, trifft man heute auf einen bunten Blumenstrauß aus Flaschenformen und Verpackungstypen. Dieses Plus an Individualität bedeutet in jedem Fall mehr Umstellarbeit, vor allem aber mehr Sortier- und Umpackaufwand, kurz: maschinen- und anlagentechnisch komplexere Herausforderungen. Nichtsdestotrotz müssen die Packer und Palettierer in der Brau- und Getränkewirtschaft zugleich zuverlässig, effektiv und wirtschaftlich sein. Ein Umfeld, in dem freiprogrammierbare und flexibel einstellbare Roboterlösungen punkten – speziell in Portalbauweise.
Markt
Der Gesamtbierabsatz (ohne alkoholfreies Bier und Malztrunk) der Brauereien in Deutschland ging im Jahr 2013 wieder um 2,0 Prozent (Vorjahr 1,8 %) zurück. Der steuerpflichtige Absatz ging um 1,7 Prozent zurück, das
Archiv
Gegenstand dieser Veröffentlichungsreihe ist die Berechnung der DMS-Entwicklung im Sudhaus mit dem Ziel, die Gehalte an DMS und DMSP am Ende der Würzebereitung vorherzusagen. In den beiden ersten Teilen wurden die hierfür benötigten verfahrens- sowie prozesstechnischen Grundlagen erklärt und die zentralen Formeln der Berechnung aufgeführt. Dieser schließende, dritte Teil nennt und zeigt experimentell vermessene Beispiele zur Würzebereitung, die die Berechenbarkeit und damit die Vorhersagbarkeit der DMS-Entwicklung im Sudhaus belegen.
Recht
Spraydosen, Flaschen, Kanister oder Tanklastzüge – in der bundesweit geltenden TRGS 510 (Technische Regel für Gefahrstoffe 510) sind alle relevanten Präventionsmaßnahmen zur „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“ dargestellt. Die TRGS gibt den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, einschließlich deren Einstufung und Kennzeichnung, wieder.
Archiv
Das Aroma eines Weizenbieres ist nicht nur abhängig von den Konzentrationen einzelner Aromastoffe, sondern vielmehr von der Komposition der Geschmacksstoffe zueinander. Die Zusammensetzung von Estern, höheren Alkoholen und weiteren Leitkomponenten wie dem 4-Vinylguajakol entscheiden darüber, welche Note im Weizenbier dominiert. Je nach gewünschtem Geschmacksprofil (estrig-fruchtig, hefig, Gewürznelke oder neutral) können die jeweiligen Aromakomponenten technologisch gesteuert werden. Hierfür ist jedoch die Kenntnis der Zusammensetzung der einzelnen Aromastoffe elementar. Um Brauereien einen Anhaltspunkt diesbezüglich geben zu können, bietet das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität seit einigen Jahren das Analysenpaket „Aromaprofil“ an.
Reinigung/Desinfektion
Die Laugenfiltration ist ein immer noch offenes Feld für wissenschaftliche Forschung. Alle bisherigen Ansätze münden in der Aussage: Wir benötigen eine Laugenfiltration. Eine tiefergehende Analyse findet meistens nicht statt, weil es keine Methode zur Bestimmung der Filtrierbarkeit von Reinigungslaugen gibt. Die Frage, ob die Filtration die Reinigungswirkung der Lauge wirklich signifikant verbessert, bedarf ebenso einer wissenschaftlichen Betrachtung.
Archiv
Im zweiten Teil unseres Rückblicks auf 350 Jahre Entwicklungen in der internationalen Brauwirtschaft werden wir sehen, dass etliche Brauwissenschaftler bis in die 1970er hinein mit wichtigen Verbesserungen aufwarten konnten. Seit den 1970ern entwickeln sich die Errungenschaften in und für die Braubranche ständig in unterschiedliche Richtungen und sind auch zunehmend von der Zulieferindustrie geprägt. Wie bereits in Teil 1 (BRAUWELT Nr. 12-13, 2014, S. 371-374) erwähnt, werden die Errungenschaften im Braubereich hier lediglich chronologisch aufgelistet, nicht nach Wichtigkeit.
Logistik
Wer in einem Lager arbeitet, kann Schäden an Regalen verursachen, zum Beispiel durch falsche Be- oder Entladung, er kann aber auch Schäden entdecken, die irgendwann zu Unfällen führen können.