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Senioren kritisieren Handel und Hersteller -- 73 Prozent der Senioren üben Kritik an der Verpackung von Lebensmitteln. 61 Prozent der Senioren sind mit ihrem Lebensmittelgeschäft nicht völlig zufrieden. Hersteller und Handel planen offensichtlich ohne genügende Rücksicht auf die Bedürfnisse älterer Menschen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Untersuchung im Auftrag der Unternehmensberatung Meyer-Hentschel & Partner, Saarbrücken. Konkret wurden folgende Verbesserungswünsche an Lebensmittelgeschäfte geäußert: Bessere Kundenleitsysteme, damit man die gewünschten Waren schneller findet. Rund ein Drittel fordert spezielle Seniorenkassen, an denen es nicht so hektisch zugeht. Freundlicheres Personal wünschen sich schließlich 21 Prozent der älteren Kunden..

Kundenreklamationen erfolgreich behandeln -- Wie ein Unternehmen auf Kundenreklamationen reagiert, läßt Rückschlüsse auf die Firmenkultur zu und entscheidet nicht selten über die weiteren Geschäftsbeziehungen. Ein Kunde, der über eine mangelhafte Erledigung seiner Reklamation verärgert ist, gibt seine negativen Erfahrungen laut einer Umfrage an elf Geschäftsfreunde weiter. Ein rundes Drittel der Unzufriedenen, die reklamieren und daraufhin vom Lieferanten zufriedengestellt werden, haben hinterher eine bessere Meinung von diesem Unternehmen als zuvor. In diesem Arbeitsbuch müssen im Anschluß an jedes Kapitel Kontrollfragen beantwortet und Aufgaben gelöst werden, so daß der Lehrstoff vertieft wird und die Umsetzung in die Praxis leichter fällt..

Der Markenbonus ist hoch -- Jeder weiß: Markenpolitik schafft einen psychologischen Zusatznutzen für das Produkt, erhöht damit die Preisbereitschaft des Verbrauchers und verhilft den Unternehmen mit starken Marken zu im Vergleich mit anonymen Produkten höheren Stückerlösen - aber wie hoch sind die Markenboni? Die nachstehende Tabelle zeigt die Schätzung der Experten.

Vertriebssteuerung per Computer. 2. Teil: Vertriebsinformationssystem und die Kommunikation zwischen Innendienst und Außendienst -- CAS-Systeme (Computer-Aided- Selling-Systeme) sind nicht nur für den Außendienst vorteilhaft; sie bieten bei professioneller Anwendung des geeigneten Systems für die gesamte Vertriebsabteilung enorme Vorteile. Sie erreichen ihre volle Wirkung aber erst durch das Zusammenspiel von Innendienst (ID) und Außendienst (AD). Eine bedarfsgerechte und kostengünstige Kundenbetreuung wird dadurch möglich. Mittels Datenfernübertragung läßt sich die Kommunikation zwischen beiden erheblich rationeller und schneller gestalten; somit können deutliche Wettbewerbsvorteile entstehen. Der Verkauf kann auch am Telefon erfolgen..

Ungarn Interbrew, Leuven/B, erwarb 52% der Aktien an der Borsodi Sörgyar Brauerei, Bocs/Nordungarn. Die ungarische Brauerei erreichte 1990 mit 2015 Mitarbeitern eine Produktion von 2,8 Mio hl Bier, von 0,4 Mio hl an alkoholfreien Getränken und 45 000 t Malz sowie einen Umsatz von 1,73 Mrd DM. Von 1985 bis 1990 konnte die Brauerei ihren Marktanteil von 19,9% auf 28% anheben.

Deutscher Biermarkt im Wandel. Neue Anforderungen an die deutsche Bierindustrie. Szenario des deutschen Biermarktes 1996 -- In der letzten Ausgabe des Marketing Mix wurde die Ausgangslage des deutschen Biermarktes dargestellt. Im zweiten Teil des Beitrags wird ein Szenario Deutscher Biermarkt 1996 beschrieben. Der dritte und letzte Teil des Artikels wird sich darauf aufbauend mit strategischen Handlungsansätzen beschäftigen. Die dem Beitrag zugrundeliegende Studie der Wiesbadener Unternehmensberatung Arthur D. Little basiert auf Aussagen der 100 größten deutschen Brauereien im persönlichen Gespräch und mittels Fragebogen zu Trends und Entwicklungen in der deutschen Brauindustrie.

Bier in Deutschland sehr beliebt -- Nach der Untersuchung Bier-Report der Verlagsgruppe Bauer, die jetzt erschienen ist und die Trinkgewohnheiten der Deutschen unter Berücksichtigung sonstiger Alltagsgewohnheiten aufschlüsselt, trinken fast 75% der Bevölkerung in Ost und West mehr oder weniger regelmäßig Bier. Fast die Hälfte der Biertrinker konsumieren mehrmals pro Woche ihr Bier, und zwar 48,4% im Osten und 48,1% im Westen. Von den 52,8% Frauen an der Gesamtbevölkerung im Westen trinken 41,5% Bier. Im Osten sind es 40,3% von 52,9%. Wie die Salaction, Public Relations GmbH, Hamburg, über diese Studie berichtete, trinken die Bayern mehr Export- und Weizenbier als Pils. Exportbier-Trinker, in erster Linie Facharbeiter, dagegen ziehen den Besuch von Kneipen und Sportveranstaltungen vor..

Die Organisation des Umweltschutzes in der Brauerei -- Wer heute wirtschaftlich handelt, kann sich nicht mehr nur auf das Reagieren beschränken, sondern muß langfristige Perspektiven setzen. Der Grüne Punkt kann hierzu als Beispiel herangezogen werden. So soll die Dose über den Grünen Punkt als umweltverträglich eingestuft werden. Langfristig kann es jedoch sein, daß sich diese Position als falsch erweist. Wenn dann nicht mehr nur die Kommunalpolitiker der ostfriesischen Inseln die Dose verbannen, sondern auch die Bundespolitiker, könnte es für einige Brauereien zu Schwierigkeiten kommen. Bei zukünftigen Investitionen muß man also nicht nur die ökonomischen Risiken abwägen, sondern auch die ökologischen.

Der bundesdeutsche Bierausstoß ist im Sudjahr 1990/91 um 15% auf 118,51 Mio hl gestiegen. -- Davon wurden 7,677 Mio hl in den neuen Bundesländern gebraut. Die untergärigen Biere haben um 17,0% auf 100,735 Mio hl zugenommen, die obergärigen um 4,7% auf 17 774 Mio hl. Der Ausstoß an Einfach- und Schankbieren erhöhte sich um 22,7% auf 4,125 Mio hl. Die Ausfuhren sanken um 8,1% auf 6,752 Mio hl. Bei den Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen mit 30,885 Mio hl (+ 7,8%) vor Bayern mit 30,353 Mio hl (+ 10,8%) und Niedersachsen/Bremen mit 11,606 Mio hl (+13,5%).

Vietnam Minibrauereien zur Deckung der Versorgungslücke. -- Die Fa. Cotec in Ho Chi Minh hat der Beraplan Härter GmbH den Auftrag zur Lieferung von vier Minibrauereien erteilt. Dabei handelt es sich um Anlagen mit Sudhäusern von 20 hl bis 60 hl Ausschlagmenge. Diese Brauereien werden in verschiedenen Provinzen des Landes installiert und dienen der regionalen Versorgung der Bevölkerung mit Bier. Sie sollen bis Sommer 1992 in Betrieb genommen werden.

Mäßiges Trinken mindert Herzinfarktrisiko -- Einige wenige alkoholische Drinks am Tag senken das Herzinfarktrisiko um bis zu 40%. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Eric Rimm, Harvard School of Public Health, National Heart, Lung and Blood Institute, an 27 700 ausgesuchten Männern. Bei einem Konsum von zwei bis drei Drinks oder Gläsern Bier oder Wein sinkt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um 26%. Je mehr Alkohol jemand zu sich nimmt, desto besser ist er geschützt. Bei drei bis vier Drinks/Tag kann sich das Herzinfarktrisiko schon um 40% reduzieren. Allerdings ist letzterer Befund nicht voll abgesichert, weil die entsprechende Gruppe zu klein war. Alkohol kann aber auch die Tendenz des Blutes zur Klumpenbildung senken, so daß Gefäßverschlüsse vermieden werden können..

Die umgekehrte Diskriminierung und das Reinheitsgebot -- In der Zeitschrift für das gesamte Lebensmittelrecht 17, Nr. 5, S. 487 - 517 (1990) hat sich der Bayreuther Prof. Dr. R. Streinz mit dem Problem umgekehrter Diskriminierungen im Bereich des Lebensmittelrechts beschäftigt. Da hierbei immer wieder auf das Reinheitsgebot für das deutsche Bier eingegangen wird und der Begriff umgekehrte Diskriminierung im Alltagsleben der Brauereien bislang nicht Eingang gefunden hat, soll auf diesen Aufsatz kurz eingegangen werden. Es wird der Begriff im Allgemeinen dahin definiert, daß ein Staat seinen eigenen Staatsangehörigen gegenüber strengere Vorschriften anwendet als gegenüber Ausländern. Deswegen spricht man auch von Inländerkiskriminierung. 100 a Abs. 3 Abs.1, Art. 12, Art. 2 Abs.

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