Den Schutz des Reinheitsgebotes für Bier will Bundeskanzler Helmut Kohl, falls erforderlich, zur Chefsache erklären. -- Dies geht aus einem Antwortschreiben des Bundeskanzlers an Herbert Falkenhauser, MdB und Präsident des Instituts für Reines Bier, hervor. Dieser hatte Kohl darauf hingewiesen, daß es nach der von der EG-Kommission neu aufgelegten Süßstoffrichtlinie der Bundesrepublik verwehrt werden soll, das Reinheitsgebot auch für im Inland gebraute Biere aufrecht zu erhalten. Nach der Richtlinie dürften die deutschen Brauer bei alkoholarmen und alkoholfreien Bieren ab dem 1. 1. 1993 Süßstoffe zusetzen.
Lohnsteuer: Rabattvorteile aufgrund eines Großkunden- Rahmenabkommens als Arbeitslohn. -- Die Zurechnung eines Rabattvorteils zum Arbeitslohn setzt voraus, daß dieser Vorteil als Ertrag der nichtselbständigen Arbeit angesehen werden kann, sich also im weitesten Sinne als Gegenleistung für die Zurverfügungstellung der individuellen Arbeitskraft erweist. Diese Voraussetzung ist regelmäßig erfüllt, wenn jemand den Vorteil nur deshalb erlangt, weil er Arbeitnehmer in einem bestimmten Unternehmen ist. Die Annahme von Arbeitslohn erfordert nicht, daß der Arbeitgeber die Leistungen unmittelbar gegenüber dem Arbeitnehmer erbringt. Auch Leistungen Dritter, die mit Rücksicht auf das Dienstverhältnis erbracht werden, gehören zum Arbeitslohn.B. 4. 1991, BBK 1991, Fach 1, S. 2939)..
Körperschaftssteuer: Behandlung eigenkapitalersetzender Darlehen. -- 1. Unter dem Einkommen i.S. des 47 Abs. 2 Satz 1 KStG 1984 kann nur entweder das Einkommen i.S. des 8 Abs. 1 KStG 1984 oder das zu versteuernde Einkommen i.S. des 23 Abs. 1 KStG verstanden werden. 2. Eigenkapitalersetzende Darlehen sind in der Handelsbilanz grundsätzlich als Fremdkapital zu passivieren. Sie sind geeignet, eine Zinsverbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter entstehen zu lassen, die ebenfalls in der Handelsbilanz zu Lasten des Gewinns zu passivieren ist. 3. Für den Ansatz eigenkapitalersetzender Darlehen und der dadurch ausgelösten Zinsverbindlichkeit in der Steuerbilanz gilt der Maßgeblichkeitsgrundsatz. 4. Soweit das BMF-Schreiben 16. 3. 1987 BStBl 1987 I S. 2. 1992 I R 127/90, StEd 1992 S. 203)..
Gewerbesteuer: Kundenguthabenkonto als Dauerschuld des Lieferanten. -- Zahlt ein Kunde dem Lieferanten vereinbarungsgemäß Überpreise, die der Lieferant dem Kunden auf einem besonderen Konto gutschreibt und banküblich verzinst, so kann dies beim Lieferanten zu einer Dauerschuld führen (BFH-Urteil vom 21. 2. 1991, IV R 86/89, BB 1991, S. 968).
Programmierbare Gärtanksteuerung -- Die M. K. Juchheim GmbH & Co., Fulda, hat eine programmierbare Temperaturregelung bei der Hauptgärung von Bier entwickelt. Das Kernstück der Steuerung und Regelung ist ein programmierbarer Mikroprozessor-Programmregler. Über die Folientastatur dieses Reglers erfolgt die Eingabe der wichtigsten Sollwerte: - Anfangstemperatur (Starttemperatur der Abkühlung); - Gradient der Abkühlung; - Endtemperatur nach der Abkühlung bzw. Haltetemperatur. Die Temperaturmessung erfolgt direkt im Gärtank..
Mit dem Swiss-Star 92 wurde eine Kombination von zwei Sicherheitssystemen im gleichen Flaschenverschluß ausgezeichnet. -- Entwickelt wurde er von der hvb Haist Verpackungsberatung, Neuenkirch/CH. Mit dem PC-Cap (Pressure control-Cap) wird, wie die Jury ihre Entscheidung begründete, eine 100% zuverlässige, im Produktionsprozeß integrierte Dichtigkeitskontrolle jeder abgefüllten Flasche erreicht. Dank dieser Sicherheit können die Flaschenumlaufzahlen um ca. 30% erhöht werden. Mit dem OPS- Cap (Overpressure-Safety-Cap) wird eine erhöhte Sicherheit zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden, die durch Bersten der Flasche infolge von unerwünschtem Innendruck erfolgen kann, erzielt. Überdimensionierte Flaschenspezifikationen von fast 1 kg sind nicht mehr notwendig..
Sommergerste 1992 - Europa -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über den Saatenstand am 17. Juni 1992 (alle Zahlen ca., Vorjahr in Klammern) in den für die Braugerste wichtigen Anbaugebieten Europas gegeben. Extreme Witterungseinflüsse führen zu recht unterschiedlichen Entwicklungen bei der Sommergerste in den europäischen Anbaugebieten. Dort, wo im Mai während der wichtigen Wachstumsphase ausreichend Niederschläge gefallen sind (Irland, Schottland, Südwest-frankreich und der mittlere Teil Deutschlands) konnten sich die Pflanzen gut entwickeln und lassen eine normale Ernte erwarten. Auch Spanien hatte unter großer Trockenheit zu leiden und wird enorme Einbußen haben, obwohl im Norden Niederschläge in letzter Zeit die Lage etwas verbessert haben. England, Wales, N.
Sommergerste 1992 - Deutschland -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über den Saatenstand am 17. Juni 1992 in den für die Braugerste wichtigen Anbaugebieten Deutschlands (alle Zahlen ca., Vorjahr in Klammern) gegeben. Die unterschiedlichen Witterungsbedingungen in Deutschland in den letzten sechs Wochen spiegeln sich auch im Entwicklungsstand der Sommergerste in den einzelnen Regionen wider. Fehlende Niederschläge im Norden führen zu dünnen Beständen und gebietsweise starken Trockenschäden. Unter günstigen Bedingungen mit ausreichend Feuchtigkeit konnten sich die Pflanzen im mittleren Teil Deutschlands (Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen) gut entwickeln und lassen eine normale Ernte erwarten. Erntebeginn: Ende Juli/Anfang August. Erntebeginn: Mitte bis Ende Juli.
Meßtechnik für Kläranlagen, hrsg. v. Endress + Hauser Meßtechnik GmbH + Co., Abt. PP, Hauptstr. 1, 7864 Maulburg, 244 S., Schutzgebühr 22 DM.-- Die Abwasserreinigung hat sich zu einer komplexen Aufgabe entwickelt. Technisch anspruchsvolle Verfahren werden eingesetzt, um die hohen Anforderungen zu erfüllen. Rückgrat der zu beträchtlichem Umfang aufgestiegenen Anlagen ist eine ausgefeilte Meß- und Regeltechnik. Für das breite Spektrum an Meßaufgaben bietet die Endress + Hauser-Gruppe technische Lösungen. Wie die verschiedenen Stationen eines Klärwerkes überwacht und gesteuert werden, beschreibt das neue Abwasser-Handbuch von Endress + Hauser..
Hallertauer Magnum als Ersatz für Northern Brewer -- Die Züchtung von besonders alpha-säurereichen Hopfensorten wurde vom Hopfenforschungsinstitut Hüll viele Jahre hindurch nur zurückhaltend betrieben. Darauf wies Dr. Johannes Maier, Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Institut für Hopfenforschung, in seinem Beitrag Das Forschungsinstitut in Hüll - Heute und Gestern in der ersten internationalen Ausgabe der Hopfen- Rundschau hin, die am 30. Juli 1992 in München erstmals vom Verband deutscher Hopfenpflanzer e.V. der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Allerdings hatte man in Hüll lt. Dieser Zuchtstamm, zum Sortenschutz unter der Bezeichnung Hallertauer Magnum angemeldet, kann den Northern Brewer in der Brauerei qualitativ vollwertig ersetzen..
Struktur der internationalen Malzindustrie -- Nach einem Bericht der Jochen Mautner GmbH, Düsseldorf, befindet sich die internationale Malzindutrie in einem großen Umbruch. Einerseits geht es dabei um Konzentration und Zugewinn an Marktmacht, andererseits um die Aufgabe von Mälzereikapazitäten von Brauereien oder Mälzereien. Der Cargill-Konzern soll die amerikanische Mälzerei Laddish übernommen haben. Die Franco-Belge übernahm die Malteries Chevalier Martin in Frankreich. Die beiden belgischen Mälzereien Huys und Descampes schlossen sich zusammen. Der Elders-Konzern verkaufte seine Mälzerei an Conagra, ein Unternehmen, das in Zukunft in der Mälzereibranche weitere Aktivitäten zeigen könnte. Eine geschäftliche Verbindung zwischen zwei deutschen Mälzereien scheint sich anzubahnen..
Neutral kontrollierter Vertragsanbau beim Hopfen -- Die Interessen-Gemeinschaft Qualitätshopfen Niederlauterbach (IGN) hatte am 12. August 1992 zu ihrer traditionellen Hopfenbesichtigung eingeladen. In Anwesenheit von Dr. Ruppert, Präsident der Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, und Josef Schrag, Präsident des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer, konnten sich die Teilnehmer von der guten Qualität des diesjährigen, in Niederlauterbach von Mitgliedern der IGN angebauten Hopfens überzeugen. Probleme haben in diesem Jahr die extreme Trockenheit und die starken Winde verursacht. Besondere Gefahr droht dem Hopfen von der Roten Spinne. Wie Georg Breitner, Vorstand der IGN, erläuterte, wurde die Interessengemeinschaft 1987 von 21 Hopfenpflanzern gegründet.
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