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Recht

Die wichtigsten Emissionen der Brauerei. Ein Überblick -- Brauereien mit einem jährlichen Bierausstoß von mehr als 5000 hl sind nach der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigungsbedürftig. Es gilt daher das Bundesimmissionsschutzgesetz in der aktuellen Fassung vom 10. Dezember 1990 mit den Bundesimmissionsschutzverordnungen (z.Z. 1. - 21. BImSchV), die TA Luft (1. BImSchVwV) in der Fassung vom 27. Februar 1986, die TA Lärm in der Fassung vom 26. Juli 1968 und andere begleitende Vorschriften.

Archiv

Vorderwürzehopfung -- Anläßlich des 5. Nürnberger Praxisforums der Versuchsanstalt für Bierbrauerei der LGA Bayern berichtete Dipl.-Ing. Franz Preis, Nürnberg, am 17. Juni 1993 in Würgau vor knapp 70 Teilnehmern über die Wiederentdeckung der Vorderwürzehopfung. Die Beschäftigung mit diesem Thema ist, so Preis, auf einen Zufall zurückzuführen. In einem Betrieb war ein Teil des Hopfens durch einen Fehler in der Automatik ungewollt in die Vorderwürze gelangt. Das daraus resultierende Bier wies ein ausgeprägtes Hopfenaroma aus. Von diesem Zufallsergebnis und nach Studium der einschlägigen Fachliteratur wurde die Vorderwürzehopfung in der Praxis in zwei Betrieben getestet. Über die Versuchsanstellung und die detaillierten Ergebnisse wird die Brauwelt noch berichten..

Archiv

Bierqualität 1993. Chancen und Gefahren -- Die EG-Biersteuerharmonisierung, die zum 1. Januar 1993 in Kraft getreten ist, bringt für die deutsche Brauwirtschaft eine Reihe von Gefahren und Chancen, auf die der Autor im folgenden Beitrag eingeht. Gefahren sieht er in erster Linie in einer möglichen allzu großzügigen Auslegung der Stammwürzegrenzen und dem damit für einige Biersorten verbundenen Verlust an typischen Eigenschaften , Chancen bei den Produktentwicklungen für alkoholfreie Biere, Leichtbiere und durch das Ausschöpfen der vollen Bandbreite des Sortenspektrums.

Archiv

Automatisches Membranfiltersystem zum Sterilfiltrieren von Bier -- In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik von Prof. Dr.-Ing. H. Weisser sollte ein von der Firma Pall Filtrationstechnik entwickeltes Filtrationssystem auf seine Praxistauglichkeit hin untersucht werden. Technische Aspekte standen im Vordergrund, vor allem die Verbrauchsdaten und die damit verbundenen Kosten. Einschlägige mikrobielle Untersuchungen wurden von Prof. Dr. W. Back, TU München-Weihenstephan, vorgenommen. Die Untersuchungen im Praxisbetrieb wurden bei der Brauerei Felsenkeller in Herford durchgeführt.

Recht

Naturtrüb bei Hefeweizen -- Auf Anfrage teilte das Bayerische Staatsministerium des Innern dem Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern e.V. zur Verwendung des Wortes naturtrüb im Zusammenhang mit trüben Hefeweizenbieren unter anderem mit, daß die Bezeichnung naturtrüb dann irreführend ist, wenn trübe Hefeweizenbiere zunächst, wie in der Praxis manchmal üblich, klar filtriert werden und dann nachträglich vor oder bei der Abfüllung (untergärige) Hefe zudosiert wird. Ein maßgeblicher Teil der Verbraucherschaft würde nämlich unterstellen, daß ein Filtervorgang bei derartigen Bieren gerade nicht stattgefunden hat.

Archiv

Membranen zur Bier- und Getränkefiltration -- Der Membranprozeß ist eine relativ neue Trenntechnik. Heute ist die Membran aus der Trenntechnik nicht mehr wegzudenken. Der folgende Artikel behandelt die Technologie und Entwicklung zur Membranherstellung, berichtet über die Verwendung von Kerzenfiltern für die Nachfiltration von Bier und über die Crossflow-Filtration von Wein.

AfG

Die sogenannten alkoholfreien Biere sind aus den äußeren Zwängen, weniger Alkohol aufnehmen zu können, oder zu dürfen, entstanden. Alkoholfreie Biere sind in Deutschland als Biere mit weniger als 0,5% vol Alkohol definiert. Sie sind also nicht alkoholfrei an sich, sondern enthalten meßbare Restalkoholmengen. Besser müßte in diesem Zusammenhang je nach Herstellweise von angegorenem Bier oder entgeistetem Bier die Rede sein, dessen wirklich alkoholfreies Vorprodukt Würze heißt. Andere Länder sind bei der Deklaration etwas konsequenter. In den USA, England, Österreich und den arabischen Ländern darf sich alkoholfrei nur nennen, was unter 0,05% Alkohol enthält. Die EG will hier 1993 nachziehen und einen Grenzwert von 0,1% Alkohol ansetzen. Der Alkoholentzug kann warm oder kalt geschehen..

Rohstoffe

Deutsche Hopfenwirtschaft braucht dringend einen Wandel -- Die diesjährige Versammlung des Verbandes der Hopfenkaufleute und Hopfenveredler e.V. war geprägt vom schlechten Verlauf des Hopfenmarktes 1992. Ein sehr geringer Ernteertrag in der Bundesrepublik Deutschland, ebenso deutlich unter dem Durchschnitt liegende Alphawerte und lange Zeit überzogene Preiserwartungen haben beim Hopfenhandel zu spürbaren wirtschaftlichen Nachteilen geführt. Mitbetroffen waren auch die Hopfenverarbeitungsbetriebe, deren Kapazität durch die schlechte Hopfenernte 1992 nicht in erwünschtem Umfang ausgelastet war. Der 1. Vorsitzende des Hopfenhandelsverbandes, Johannes M. Bis in die jüngere Vergangenheit konnte der deutsche Hopfen seine Vormachtstellung nahezu unangefochten behaupten.B.

Rohstoffe

Braugerste '93 in Rheinland-Pfalz: Tendenz weiter verhalten -- Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz beginnt jetzt mit den ersten Erhebungen über den diesjährigen Umfang der einzelnen Kulturarten. Daher stehen genaue Daten über den Flächenanteil auch bei Braugerste nicht fest. Die von der Braugerstenstelle Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach satzungsgemäße Umfrage bei den landwirtschaftlichen Fachdienststellen läßt allerdings Tendenzen erkennen. Sie sind für alle an Anbau, Vermarktung und Verarbeitung der Braugerste befaßten Kreise wichtig, ist doch diese Kulturart hier seit nunmehr fünf Jahren flächenmäßig die Nummer Eins. Allen Kundigen war spätestens im Spätsommer klar, daß zum Erhalt des Anbaues der Praxis rechtzeitige und eindeutige Zeichen zu geben waren.H.-Ing. Axel Th.H.H.H.H.

Archiv

Versuche zur Erzielung eines reproduzierbaren Hopfenaromas im Bier -- Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über Versuche mit dem Ziel, eine reproduzierbare, gleichmäßige und stabile Hopfenblume ins Bier zu bringen. Zu diesem Zweck wurde speziell aufbereitetes Hopfenöl in verschiedenen Stadien der Würzebereitung zugegeben.

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