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Recht

Aktuelle Auswirkungen der Bundes- Immissionsschutz-Gesetzgebung auf Brauereien -- Die Anzahl jährlich neu erlassener und novellierter Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften aus unterschiedlichsten Rechtsgebieten, die für Industriebetriebe und damit auch für Brauereien Rechtsgültigkeit besitzen, steigt ständig. Es ist jedem Verantwortlichen im Betrieb anzuraten, sich gelegentlich über neue Rechtsvorschriften und Änderungen, die im Bundesgesetzblatt (BGBl.), im Bundesanzeiger (BAnz.) und im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl.) veröffentlicht werden, zu informieren.

Recht

Wie die Süddeutsche Zeitung meldet, stellt sich die Bayernpartei (BP) gegen Pläne, die 0,8-Promille-Grenze zugunsten einer bundesweit einheitlichen Regelung aufzugeben. -- Der Landesvorsitzende Hubert Dorn befürchtet eine leichtfertige Preisgabe bayerischer Kompetenzen, weshalb die Gestaltung dem Freistaat obliegen müsse: Eine solche Regelung müsse besonders hervorheben, daß sich die 0,8-Promille-Regelung in Bayern bewährt habe, wo es noch eine Dorf- und Wirtshausstruktur gebe.

Archiv

Schichtenfilter-Ersatz im Filterkeller -- Die veränderte Absatzsituation erfordert von Brauereien ein erneutes Überdenken der Möglichkeiten zu Kosteneinsparungen im Produktionsbereich. Ausgelöst vor allem durch aufgebaute Überkapazitäten und sich konsolidierende Betriebe in den neuen Bundesländern, wird es zunehmend schwieriger, Ausstoßkapazitäten zu steigern bzw. zu halten. Die ständige Optimierung der technischen und technologischen Möglichkeiten in der Bierherstellung ist daher das Gebot der Stunde, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Filtration des Bieres -- Die Filtration des Bieres nimmt, auch bedingt durch die verlängerten Mindesthaltbarkeitszeiten, die länger gewordenen Vertriebswege, die erhöhten Anforderungen an die chemisch- physikalische und mikrobiologische sowie sensorische Stabilität, eine immer größere Rolle in der Bierbereitung ein. Sie stellt zudem den letzten Schritt in der Produktion dar, bei dem die Qualität des Bieres noch positiv beeinflußt werden kann. Andererseits lassen sich Fehler hier nurmehr mit hohem Aufwand korrigieren. Folgende Punkte müssen bei der Konzeption einer modernen Filterlinie berücksichtigt werden: - die Produktqualität hinsichtlich der mikrobiologischen Verhältnisse, der Trübung, der kolloidalen Stabilität, auch unter Berücksichtigung nachgeschalteter Prozeßschritte, wie z. B. 9.

Diverses

Ab sofort bringt der Staatlich Fachinger Mineralbrunnen die neue 0,75-l- und 0,25-l-Facettenflasche exklusiv für Gastronomie und Hotellerie auf den Markt. Damit liegt man nach eigenen Angaben mit der Einführung der 0,75-l-Flasche in der Gastronmie voll im Trend. Darüber hinaus hebt das Individualgebinde das noble Fachinger-Image.

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Haltbarmachen mit Hochdruck -- Seit Beginn dieses Jahrhunderts ist bekannt, daß eine Behandlung von Lebensmitteln mit Druck das Wachstum von Mikroorganismen deutlich herabsetzen kann und dies Verfahren sich zum Haltbarmachen neben den eingeführten Methoden der chemischen Konservierung, der Bestrahlung und der Erhitzung anbietet. In Japan werden bereits Flüssigkeiten mit Hilfe von Druck industriell haltbar gemacht. Das Battelle- Institut in Genf arbeitet gegenwärtig an einem Forschungsvorhaben über dieses Verfahren, das Getränke, Molkereiprodukte und andere Nahrungsmittel auf Dauer frisch halten und die Auswirkungen hoher oder tiefer Temperaturen sowie von Strahlen und chemischen Substanzen ausschalten soll..

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Restbier -- Restbier fällt in Brauereien in Mengen bis zu 12% vom Ausstoß an. Nicht nur in Großbrauereien rentiert sich deshalb eine Sammlung und Wiederzuführung zum Produktionsprozeß. Dies trägt auch zu einer nicht zu vernachlässigenden Entlastung der Abwasserbelastung bei. Entsprechend ihrer Herkunft muß man Restbiere differenzieren und getrennt aufbereiten. Zum einen gibt es Restbiere, die bereits filtriert sind und deshalb weniger Aufbereitung benötigen, zum Beispiel - Ausschub- und Ausleerbiere von den Abfüllanlagen oder vom Filter; - überaltertes Rückbier aus der Kundschaft, welches nicht infiziert ist oder - nur teilweise entleerte Container von Großausschankstätten. Rückbiere, die infiziert sind, sollten aus Sicherheitsgründen stets ausgeleert werden. B.

Archiv

Rußland Das russische Parlament hat ein Werbeverbot für alkoholische Getränke und Tabak in den Medien des Landes erlassen. -- Die ist nach Meldungen der Moskauer Nachrichtenagentur Itar-Tass Teil eines vom Obersten Sowjet verabschiedeten Gesetzespakets zur Gesundheitsvorsorge.

Rohstoffe

Deutsche Hopfensorten: Spalter -- In den nächsten Ausgaben der Brautechnik werden wir die Hopfensorten, die z. Zt. in Deutschland angebaut werden, vorstellen. Dabei dient eine Broschüre der Centralen Marketinggesellschaft für Agrarwirtschaft (CMA) als Quelle, die Bilder stellte der Deutsche Hopfenpflanzerverband zur Verfügung. Bereits vorgestellt wurden die Sorten Hallertauer Mittelfrüh und Hallertauer Tradition. Die Aroma-So-te Spalter wird nur im Anbaugebiet Spalt angebaut. Sie hat folgende Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten: - Welke: gut - Peronospera: mittel. Die Reifezeit wird mit mittelfrüh angegeben. Der Durchschnittsertrag liegt bei 26 Ztr/ha. Diese Sorte ist relativ widerstandsfähig gegen Welke und andere Krankheiten, wenn auch die Erträge nicht immer zufriedenstellen.-i.a.

Rohstoffe

Hinweise zum Einsatz von Hopfenextrakten -- Europaweit kommen fast ausschließlich die beiden Extrakttypen Ethanol- und CO2- Extrakt zum Einsatz. Beide werden überwiegend in Form von Reinharzextrakt, d.h. ohne Zumischung von Gerbstoffextrakt, eingesetzt. Die Extraktgabe, die üblicherweise unabhängig vom Extrakt-typ die erste Gabe ist, erfolgt auf zwei Arten: 1. Einsatz von Weißblechdosen, in die die benötigte Extrakt-menge in Gramm alpha abgefüllt wurde, oder 2. Dosage aus Fässern, wobei der Extrakt über eine automatische Dosieranlage ebenfalls nach Gramm alpha zur Würze gegeben wird. Die Angabe Gramm alpha verlangt natürlich eine genaue Definition, da die Analysenmethode zur Ermittlung der alpha-Säuren eine wichtige Rolle spielt.3. Diese werden handelsüblich auf Basis HPLC, d.h. EBC IV 7..

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