Markt
Der moderne Brauer -- Nie waren die Veränderungen in der Braubranche rasanter und gravierender als in den Jahren seit dem 2. Weltkrieg bis heute. Das stellte Dipl.-Ing. Dieter Pelz, Vorstand der Steirerbrau AG, Graz, in seinem Referat auf der 46. Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 20. September 1996 in Schärding fest (s.a. S. 1874). Das Bier entwickelte sich vom Nahrungs- zum Genußmittel. Die Anforderungen an das Produkt bis hin zur Verpackung und Präsentation des Produktes sind sehr schnell gestiegen. Neue Technologien und technische Entwicklungen ermöglichten die Produktion höherwertiger Biere zu geringeren Kosten. Das Bierangebot stieg, die Profilierung der einzelnen Marken wurde immer wichtiger. Das Marketing ist sehr ausgereift.a. 638)..
Archiv
Im Rahmen eines Brauereiabwasser-Seminars der Universität Hannover stellte Dr. Rainer Kochinki die Abwasservorbehandlungsanlage der Brauerei Streck in Ostheim/Rhön vor (Abb. 1). Sie ist für kleinere Brauereien geeignet und arbeitet nach dem Prinzip des belüfteten Misch- und Ausgleichsbeckens mit Schlammrückhalt als Einbeckenanlage.
Archiv
Im folgenden Artikel werden Reaktionen beschrieben, die bei der Bieralterung zur Bildung geruchs- und geschmacksaktiver Carbonylverbindungen führen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Radikalreaktionen, die bei der Autoxidation und Photooxidation von Fettsäuren ablaufen sowie die Chemilumineszenzdetektion, eine Methode, die es erlaubt, derartige Radikalreaktionen zu verfolgen.
Archiv
Die Prozeßführung in der ersten Phase der Gärung und Reifung des Bieres, der sog. Anstell- und Angärphase, wurde bei der Umstellung vom klassischen, offenen Gärbottich auf den geschlossenen zylindrokonischen Gärtank eine Blackbox. Erst am Ende dieser Prozeßstufe kann man feststellen, wie erfolgreich und sicher dieser Prozeß beherrscht wurde.
Archiv
Ein zeitgemäßes, zukunftsausgerichtetes Füllaggregat -- Um die mikrobiologische Sicherheit zu erhöhen, hat man sich bei Ortmann + Herbst, Hamburg, einer Tochter der Fa. Kettner, München, für die Entwicklung eines neuen Füllaggregats entschieden, statt an den vorhandenen Konstruktionen nachzubessern.
Archiv
Durch den Einsatz fluoreszenzoptischer und molekularbiologischer Analytik können die metabolischen Aktivitäten der Hefezellen während der Herführung, Gärung und Reifung direkt untersucht werden. In Kombination mit den bereits eingeführten konventionellen Methoden ist ein Biomonitoring der Betriebshefen möglich. Anhand eines Konzeptes mit entsprechenden Beispielen wird die Vorgehensweise erläutert.
Recht
Verpackungsreform vertagt -- Die ursprünglich für den 27. August 1996 geplante Beschlußfassung des Bundeskabinetts zur Novelle der Verpackungsverordnung ist verschoben worden. Als Begründung wird die Uneinigkeit über die Festlegung einer Milchmehrwegquote angeführt. Der Referentenentwurf aus dem Bundesumweltministerium sah für pasteurisierte Konsummilch eine von 17 auf 25% drastisch erhöhte Mehrwegquote vor. Ferner sollten Schlauchbeutel aus Polyäthylen den Mehrwegverpackungen gleichgestellt werden. Immer wieder wird aus Bonner Kreisen berichtet, daß in der Bundesregierung keine einheitliche Meinung zur Festlegung von Mehrwegquoten besteht. Dies wird nicht zuletzt vor dem Hintergrund deutlich, daß die Kommission der Europäischen Union darauf drängt, den deutschen Alleingang zu beenden..
Recht
EG-Grundpreis-Richtlinie weiter im Gespräch -- Ein transparenter Markt und korrekte Informationen fördern nach Ansicht der Kommission der Europäischen Union den Verbraucherschutz und einen gesunden Wettbewerb zwischen Unternehmen und zwischen einzelnen Erzeugnissen. Es soll daher ein hohes Verbraucherschutzniveau gewährleistet werden, durch transparente und unmißverständliche Informationen der Verbraucher über die Preise der ihnen angebotenen Erzeugnisse. Dies ist der Hintergrund für einen Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zur Angabe von Preisen. Darin enthalten ist die Verpflichtung, den Verkaufspreis und den Preis je Maßeinheit anzugeben. Die beabsichtigte Regelung führt grundsätzlich zur Verpflichtung der Grundpreisangabe..
Archiv
Alkoholkonsum und Einkommen -- Nach einer Studie des Emerging Markets Brewery Fund, Vereinsbank, New York, ist in den Industrieländern eine Änderung der Trinkgewohnheiten festzustellen: alkoholärmere Getränke werden immer stärker bevorzugt. Dagegen wird in weniger entwickelten Ländern Alkohol verstärkt in Form von zuhause gebrannten Spirituosen konsumiert. Bier ist nicht das klassische alkoholische Getränk in Entwicklungsländern. In Polen und der früheren Sowjetunion ist Wodka der traditionelle Drink, in Bulgarien, Rumänien, aber auch in Lateinamerika, wie z.B. in Argentinien, Chile und Kolumbien, wird hauptsächlich Wein getrunken. In Ländern mit steigen-dem verfügbaren Einkommen wächst der Konsum an alkoholärmeren Getränken, weil das Gesundheitsbewußtsein steigt.a..
Archiv
Der moderne Brauer -- Nie waren die Veränderungen in der Braubranche rasanter und gravierender als in den Jahren seit dem 2. Weltkrieg bis heute. Das stellte Dipl.-Ing. Dieter Pelz, Vorstand der Steirerbrau AG, Graz, in seinem Referat auf der 46. Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 20. September 1996 in Schärding fest (s.a. S. 1874). Das Bier entwickelte sich vom Nahrungs- zum Genußmittel. Die Anforderungen an das Produkt bis hin zur Verpackung und Präsentation des Produktes sind sehr schnell gestiegen. Neue Technologien und technische Entwicklungen ermöglichten die Produktion höherwertiger Biere zu geringeren Kosten. Das Bierangebot stieg, die Profilierung der einzelnen Marken wurde immer wichtiger. Das Marketing ist sehr ausgereift.a. 638)..
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Transformation zeigt Wirkung
Einbecker Brauhaus AG
-
Geschäftsführung neu aufgestellt
Get N GmbH & Co. KG
-
Weiterer Abbau von Arbeitsplätzen
Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG
-
Generationswechsel eingeleitet
Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG
-
VLB Berlin erhält Forschungsanlage zur Membranentalkoholisierung
Bucher Unipektin AG