Markt
Der Bierkonsum in Deutschland dürfte 1996 um knapp 3% unter dem Vorjahreswert liegen. Diese Zahl nannte Dr. Michael Dietzsch, Bitburg, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, bei einem Fachpressegespräch am 15. Januar 1997 in Bonn. Der trotz steigender Werbeausgaben (plus 20% auf 850 Mio DM, ohne Sponsoring) sinkende Bierabsatz, die vorhandenen Überkapazitäten und der steigende Anteil der Handelsmarken führen zu Tiefstpreisen im LEH von bis zu 5,90 DM/20er Kasten, die der Wertigkeit des Bieres als qualitativ hochstehendes Getränk, auch für festlichere Anlässe geeignet, schaden. So wird die jahrzehntelange Marketingarbeit der deutschen Brauer konterkariert und Bier wieder als Massengetränk abgestempelt. Die Brauer müssen laut Dr. Alle anderen Biersorten nahmen mengenmäßig ab. erhöhen..
Markt
Nach einer Studie der niederländischen Rabo-Bank wird der Welt-Bierkonsum bis zum Jahre 2000 um jährlich 1,2% auf 1,320 Mrd hl ansteigen. Im Jahre 1994 sind weltweit rd. 1,224 Mrd hl Bier getrunken worden. In Westeuropa wird der Bierkonsum bis zum Jahre 2000 um jährlich 0,3% auf 290 Mio hl zurückgehen. Für Mittel- und Osteuropa rechnen die Experten mit einem Wachstum von 2,5%/Jahr auf 114 Mio hl. In Nordamerika dürfte der Bierkonsum bei 253 Mio hl stagnieren, während für Südamerika ein Wachstum von jährlich 2,8% auf 213 Mio hl prognostiziert wird. Der asiatische Biermarkt könnte bis zur Jahrtausendwende um 4,5%/Jahr auf 349 Mio hl steigen. In den afrikanischen Ländern wird eine Zunahme von 1,8% jährlich auf 34 Mio hl erwartet. Die global agierenden Brauereien arbeiten immer enger zusammen.
Markt
Zukunft bei den Getränken -- Am Jahresende haben nicht nur Rückblicke Konjunktur, sondern auch Ausblicke in die Zukunft. Über den nationalen und internationalen Markt für Bier und alkoholfreie Getränke hat die Brauwelt im Jahr 1996 wie immer aktuell und ausführlich berichtet. Josef Hattig, Geschäftsführer der Brauerei Beck & Co., Bremen, hat die Entwicklung des deutschen und internationalen Biermarktes anläßlich des Roland Berger-Seminars am 21. November 1996 in München sehr anschaulich aufgezeigt. Der Verdrängungswettbewerb im deutschen Biermarkt wird nach seiner Ansicht immer härter. Der Pro-Kopf-Bierverbrauch ist seit Jahren rückläufig und liegt 1996 schätzungsweise bei 135 l. Im Ausland herrschen längst vergleichbare, eher sogar härtere Marktbedingungen.a. S.
Markt
Deutscher AfG-Markt unter Druck -- In Deutschland werden in diesem Jahr nach Hochrechnungen etwa 123 Mio hl an alkoholfreien Getränken hergestellt, ca. 1 Mio hl weniger als im Vorjahr. Diese Zahlen nannte Günter Birnbaum, Unit-Manager Alkoholfreie Getränke in der GfK Panel Services, Nürnberg, beim trendEvent Getränke '97 am 6. Dezember 1996 in Nürnberg. Zu dem von der GfK, Nürnberg, veranstalteten Branchentreff des Getränkemarktes waren rund 200 Teilnehmer nach Nürnberg gekommen. Sie konnten sich nicht nur über die Entwicklung in den einzelnen Getränkemärkten informieren, sondern auch über neue Trends bei den Produkten und in der Werbung. Die Brauwelt wird über die einzelnen, durchweg interessanten und praxisorientierten Beiträge noch berichten. 5 Mio hl..
Markt
Ausstoß an alkoholfreiem Bier und Malztrunk 1996 -- Tabelle
Gastronomie
Im Rahmen dieser Reihe werden Gasthausbrauereien aus aller Welt kurz vorgestellt, im vorliegenden Falle Denison's Brewing Co. & Restaurants in Toronto, Kanada und die Gasthof-Brauerei Fischer Bräu in Wien, Österreich.
Diverses
Der durch IGS, Ingenieurbüro für Energie- und Umwelttechnik (Energieberatungsstelle des Bayerischen Brauerbundes e.V.), Hallbergmoos, durchgeführte Betriebevergleich wird auch für 1996 angeboten. Für bayerische Brauereien wurde die Bezuschussung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr um ein weiteres Jahr verlängert. Die Erfassung/Eingabe der Produktions-, Verbrauchs- und Kostendaten ist nun auch mittels Windows/Excel-Version möglich. Dadurch wird eine einfache und zeitsparende Übertragung der Daten ermöglicht. Anmeldungen richten Sie bitte an Ihren Verband oder direkt an IGS, Telefon 0811/14 22, Fax 0811/35 54.
Diverses
Wenn.., dann... Üblicherweise werden technische Probleme mit mathematischen Modellen beschrieben. Fuzzy-Systeme benötigen keinen mathematischen Formalismus; sie arbeiten mit unscharfen (fuzzy) Größen, die jedoch durch Wenn- dann-Regeln! eindeutig beschrieben sind. Fuzzy-Sets (Datensätze) nutzen den Vorteil einer ungenauen unscharfen Modellierung zur Komplexitätsreduktion und zur Beschreibung realer Probleme mit realen umgangssprachlichen Ausdrücken. In der herkömmlichen booleschen Logik kann ein Objekt ein Element einer bestimmten Klasse sein oder nicht (true or false) In der Fuzzy-Logic hingegen werden auch Kompromisse gemacht. So wird beispielsweise die Raumtemperatur in die Klassen kühl, angenehm und warm aufgegliedert.B. 103 Grad C) gebracht.B..
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