Ohne Hopfen gibt es kein Bier. Erst der Hopfen macht das Bier zu dem charakteristischen Gebräu, das bei den Konsumenten in aller Welt begehrt ist: aromatisch, angenehm bitter, schäumend und nicht zuletzt bekömmlich.ehrt ist: aromatisch, angenehm bitter, schäumend und nicht zuletzt bekömmlich.
Der Verein zur Förderung der Berufsausbildung des Brauer- und Mälzerhandwerks in Ulm startete kürzlich eine Reihe von Vortrags- und Seminarveranstaltungen. Diese finden in den neuen Seminarräumen des Ulmer Brauerei-Internats statt.
Den Anfang zu dieser Vortragsserie machte Dipl.-Ing. Willi Mitter von der Firma Simon H. Steiner, Hopfen, GmbH in Mainburg am 28.11.1996. Vor zahlreichen interessierten Zuhörern referierte W. Mitter über das Thema Hopfengaben aus der Praxis und deren Auswirkungen auf Aroma und Geschmack des Bieres.
Im ersten Teil des Vortrags wurden Geschmacksfehler im Zusammenhang mit der Bierbittere besprochen. Oft sind bei einer unangenehm auffallenden Bittere die Ursachen nicht unbedingt beim Hopfen zu suchen. 30 bis 45 Minuten vor dem Ausschlagen..
Seit 14. Januar wird in Weihenstephan das 30. Technologische Seminar abgehalten.
Im folgenden Report stellen wir, passend zu unserem Schwerpunktthema, hauptsächlich die Vorträge aus den Bereichen Rohstoffe, Malz und Mälzerei vor.
Das Technologische Seminar wurde dieses Jahr zum dreißigsten Mal abgehalten und hat sich mit über 500 Teilnehmern die zwischen 4 Terminen wählen konnten zur Institution in der deutschen Brauwirtschaft entwickelt. Unter der Leitung von Prof. Dr. W. Back wurden alle Themengebiete mit Relevanz für Brauerei und Mälzerei von der Mälzereitechnologie bis zur Abfallwirtschaft besprochen.
Wie der derzeitige Dekan der Fakultät Prof. Dr.-Ing. Die wirtschaftlich angespannte Situation der Brauindustrie hat auch auf die Hochschule übergegriffen.
Prof. Dr. W.
Intensive Gespräche zwischen dem Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd sowie den Vertretern des Verbandsgebietes Rheinland-Nassau und Hessen mit den Mälzereien, dem Handel und den Genossenschaften führten nicht zu einer gemeinsamen Stellungnahme. Die Erzeugerverbände empfehlen nun ihren Mitgliedern für 1997 nachdrücklich, nur dann Vorverträge abzuschließen, wenn seitens der aufnehmenden Hand ein Erzeugerpreis von mindestens 30,00 DM/dt (entspricht einem Preis von 34,50 - 35,00 DM/dt franko Mälzerei) und die Qualitätskriterien des Vorjahres als Vertragsgrundlage angeboten werden. Alle Vertreter waren sich darüber einig, daß nur durch ein angemessenes Preisniveau der Braugerstenanbau zu sichern ist.
Die Ausgaben für den privaten Verbrauch eines Vier-Personen-Haushaltes mit mittlerem Einkommen summieren sich in Westdeutschland auf rd. 4000 DM und in Ostdeutschland auf 3300 DM pro Monat. Die Ausgaben teilen sich prozentual wie folgt auf: Westen Osten Wohnung 28,8 19,9 Essen und Trinken 22,0 24,0 Auto/Verkehr und Telefon 15,9 20,9 Freizeit, Unterhaltung, Bildung 11,4 11,3 Möbel, Haushaltsgeräte 7,60 10,20 Kleidung, Schuhe 7,1 7,1 Persönliches 3,7 3,6 Körperpflege, Gesundheit 3,5 3,1
Die derzeit geltende Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung bietet grundsätzlich die Möglichkeit, im Verzeichnis der Zutaten anstelle der genauen chemischen Bezeichnung der verwendeten Stoffe vereinfachte Bezeichnungen anzugeben und in manchen Fällen für eng miteinander verwandte, unterschiedliche Stoffe ein und dieselbe Bezeichnung zu gebrauchen.
Die Verwendung der vereinfachten Bezeichnungen für Zusatzstoffe scheint nun gefährdet zu sein, wird sie doch nicht in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union zugelassen. Vor diesem Hintergrund hat sich die Europäische Kommission dahingehend geäußert, daß als Verkehrsbezeichnungen für Zusatzstoffe nur die Namen in Frage kommen, die in den einzelnen Zusatzstoff-Richtlinien aufgeführt sind..
Die Gedat Getränkedaten GmbH ist der gemeinsame Ansatz namhafter Getränkehersteller, eine einheitliche branchenweite Lösung für die Übermittlung indirekter Absatzdaten zu entwickeln. So soll die zeit- und kostenintensive Beschaffung dieser Informationen vereinfacht werden. Aus der Vision eines Branchenstandards entstand ein detailliertes Konzept und schließlich ein stabil arbeitendes System.
Die Getränkebranche scheint 1996 noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Die einzelnen Fachverbände melden zum Teil zwar Verluste, sind aber mit den erreichten Zahlen durchaus zufrieden.
So meldete der Verband deutscher Mineralbrunnen (VDM), Bonn, einen Absatzrückgang von 3%, den er in erster Linie auf das kühle Wetter des vergangenen Sommers und auf die allgemein zurückhaltende Konsumneigung zurückführt. Allerdings rangierte der Pro-Kopf-Verbrauch 1996 mit 89,3 l weiterhin auf hohem Niveau. Der Gesamtabsatz einschließlich der Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke betrug 1996 knapp 90 Mio hl. Der erzielte Umsatz blieb mit rd. 4,7 Mrd DM nur geringfügig unter den Vorjahreszahlen. Die Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke verzeichneten 1996 ein Minus von 1,8%..
Die Rudolf Wild GmbH & Co. KG, Heidelberg, hat auf der Brau ’96 in Nürnberg, im Gegensatz zu unserem Messenachbericht, mit „TOM“ die weltweit erste Getränkekomposition aus Orangen-, Tomatensaft und stillem Mineralwasser, ergänzt durch die Vitaminkombination B1+ C+E, vorgestellt. Die Kombination aus Frucht- und Gemüsesaft mit ansprechender Farbe war eine logische Weiterentwicklung des Erfolgsgetränkes Orange-Karotte. Darüber hinaus wurde die Aronia vorgestellt, eine violett-schwarze Wildfrucht mit herb-fruchtigem, angenehm kräftigem Aroma, die sich - neben der bereits 1995 eingeführten Cranberry für Fruchtsäftgetränke, Mineralwasser-plus-Frucht-Getränke und Teegetränke - zum Einsatz in Spirituosen, Molkereiprodukten sowie als Zutat für Süß- und Backwaren eignet.B..
Nach Einschätzung der Zenith International Ltd., Bath/UK, wird Deutschland 1997 als erstes europäisches Land die 200-Mio-hl-Grenze bei den Softdrinks erreichen beziehungsweise überschreiten. Bis zum Jahre 2000 rechnet dieses Marktforschungsinstitut mit einer Produktion in diesem Getränkebereich von 218 Mio hl. Im Jahre 1995 hatte die Produktion 193 Mio hl betragen, die sich laut Zenith International wie folgt aufteilten:
- Wässer: 41%;
- kohlensäurehaltige Getränke: 36%;
- Säfte/Nektare: 17%;
- stille Getränke: 5%;
- Sirups: 1%.
Unter den 50 größten Softdrink-Herstellern in Deutschland führt Coca-Cola mit einem Anteil von 20% am Gesamtvolumen und 53% am Segment „kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke“.
Pepsi-Cola nimmt mit unter 2% nur Platz 13 ein..
Schon immer wird im Sommer mehr getrunken und weniger gegessen als im Winter. Zu den klassischen Sommer-Drinks gesellen sich saisonbetonte Neulinge, die das Produktkarussell, dem der Handel und die Gastronomie nachjagen, anheizen. Karibisch bunt mit viel Eis ist der Trend des Sommers. Die Eismaschinen laufen heiß.
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Neue Mantel- und Entgelttarifverträge
Oettinger Brauerei GmbH
-
Norddeutsche Brauereien stärken Interessenvertretung
-
Größtes Umbauprojekt der Unternehmensgeschichte von Krombacher
Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG
-
Altenburger Alkoholfrei Hell
Altenburger Brauerei GmbH
-
Förderpreis geht nach Argentinien und München
BarthHaas GmbH & Co. KG